„Niemand war da, um mich zu schützen“Die unbekleideten Szenen taten ihr weh! Nastassja Kinski äußert sich erstmals zum Skandal-Tatort

Als 15-Jährige stand Nastassja Kinski für den „Tatort: Reifezeugnis“ vor der Kamera – inklusive Nacktszenen.
Heute will sie gegen genau diese Szenen juristisch vorgehen. Und obwohl diese Entscheidung für alle nachvollziehbar sein sollte, so stößt sie hier und da auch auf Unverständnis. Doch jetzt äußert sich die Schauspielerin auf ihrem Instagram-Account zu dem Fall – und findet sehr (!) deutliche Worte.
RTL.de ist jetzt auch bei WhatsApp – HIER direkt ausprobieren!
Kinski hätte sich Schutz gewünscht
„Es geht mir darum, dass ich 15 Jahre alt war und man mit 15 in einem Film Schutz braucht. Das hatte ich nicht. Mein ganzes Leben fühlte ich, dass man diese Szenen anders hätte filmen sollen. Niemand war da, um mich zu schützen. 25 Millionen Menschen sahen das. Und diese Bilder wurden unzählige Male gezeigt“, schreibt sie auf Instagram. Kinski stellt klar, dass Teenager nicht so ausgeliefert werden sollten und Schutz brauchen und jemanden, der sich für sie einsetzt.
Lese-Tipp: Psychologin stellt klar: Nastassja Kinskis Rolle war Missbrauch
Fest steht, dass Kinski will, dass der Film nur noch ohne ihre Nacktszenen ausgestrahlt wird. Da zieht Kinski in erster Linie den Sender zur Verantwortung. Und auch wenn sie weiß, dass der Regisseur die Szene damals anders hätte drehen könnten, richtet sie nochmal liebevolle Worte an Wolfgang Petersen: „Ein toller Regisseur. Das ändert nichts daran, dass die unbekleideten Szenen mir weh taten und der Sender NDR und der Regisseur es anders hätten drehen können. Wolfgang, ich glaube, in deinem Herzen verstehst du das.“ Er selbst kann sich nicht mehr zu dem Fall äußern, denn Petersen starb 2022 an Bauchspeicheldrüsenkrebs.
Im Video: Nastassja Kinski wehrt sich gegen Nacktszenen
Nastassja Kinski stand nackt vor der Kamera - mit gerade mal 15 Jahren
Lese-Tipp: „Tatort: Reifezeugnis“: Nastassja Kinski wehrt sich gegen Nacktszenen
Die Tatort-Folge „Reifezeugnis“ gehört bis heute zu einer der erfolgreichsten Episoden. Rund 25 Millionen Menschen sahen den Krimi, der 1977 entstand. (msu)





























