Aus Oliver Pocher spricht verletzter Stolz, Enttäuschung und Wut.
„Ich finde es beschissen und respektlos. Ganz einfach. Fertig."
In seinem Podcast „Patchwork Boys" lässt der 48-Jährige gerade alles raus. Er ist wütend auf seine Ex-Frau Amira.
„Ich habe sie an dem Tag, als es rausgekommen ist, ja noch gesehen und also sowohl gesehen als auch noch mal telefoniert. Also es gab ja eine Chance, dass man sagt: Warte ganz kurz, irgendwas muss ich dir noch erzählen, Irgendwas war, ich bin schwanger."
Denn genau darum geht es, um Amiras Schwangerschaft. Die 33-Jährige erwartet ihr drittes Kind, das erste gemeinsame mit Partner und TV-Moderator Christian Düren. Zwei Söhne im Alter von fünf und sechs hat sie bereits aus der Ehe mit Oliver Pocher. Vergangene Woche lässt sie die Bombe zuerst in der Bild, dann auf Instagram platzen. Und genau so erfährt auch Ex-Mann Oliver Pocher davon. Für ihn ein No-Go.
„Dann möchte ich nicht nur informiert werden, wenn ich den beschissenen Schwimmkurs bezahlen soll, dann finde ich, gehört es einfach dazu, dass man sagt: Übrigens, ich bin schwanger geworden. Auch wenn sie mich beschissen findet und Christian nicht beschissen findet. Ich finde ihn ja auch scheiße und er bleibt auch ein Vollidiot, egal ob er mit der ein Kind hat oder nicht."
Pochers erste Ex-Frau Sandy Meyer Wölden, die in der aktuellen Folge neben Kumpel Pietro Lombardi ebenfalls Teil des Podcasts ist, kann die Wut verstehen.
„Ich finde, es gibt einfach gewisse Situationen im Leben, große Ereignisse wie Heiraten, Kinderkriegen, wenn jemand verstirbt, das sind so prägende große Dinge im Leben, wo man einfach sich genug im Griff haben kann, dass man den Telefonhörer abnimmt und sagt: Pass auf, lass uns kurz reden."
Ja, im besten Fall läuft das so, aber eben nicht überall. Das muss auch Pietro Lombardi zugeben, wenn er über die Situation mit seinen Ex-Partnerinnen nachdenkt.
„Als Laura schwanger war. Natürlich habe ich es Alessio erzählt, aber ich habe nicht Sarah angerufen und habe gesagt: Hey, Sarah, nur dass du weißt, Laura ist schwanger. Warum?"
Eben. Eine ganz individuelle, schwierige Situation, die sich Oliver Pocher anders gewünscht hätte.
„Und jetzt viel Glück mit eurem Kind."
Ein Richtig oder Falsch gibt es in dieser Situation vermutlich nicht. Aber zum Patchwork-Familienfrieden dürfte Pochers Gefühlsausbruch vermutlich nicht gerade beitragen.
Verwendete Quellen: „Patchwork Boys", „POCHER.Club", Instagram: @amiraaly, @janinazarella