Angriffe auf Synagogen

Nahost-Konflikt schwappt nach NRW rüber

12. Mai 2021 - 17:51 Uhr

Der Staatsschutz ermittelt nach Angriffen auf jüdische Einrichtungen in Nordrhein-Westfalen.

Vor Synagogen in Bonn und Münster wurden gestern Abend israelische Flaggen angezündet. Auf die Bonner Synagoge wurden außerdem Steine geschmissen. Drei Männer haben die Taten gestanden. Ihre Begründung dafür: Die Lage im Nahen Osten. Das sagten die Männer der Polizei. Vor jüdischen Einrichtungen in NRW wurden jetzt die Sicherheitsvorkehrungen hochgefahren.

Seit Anfang der Woche eskaliert der Konflikt zwischen Palästinensern und Israelis massiv. Die Terrororganisation Hamas feuerte Hunderte Raketen auf Israel ab. Auch Tel Aviv ist betroffen.

Volle Solidarität mit Israel

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet kündigt heute volle Solidarität mit Israel an. Auch die Attacken auf jüdische Einrichtungen in NRW verurteilt der Aachener.

Die erschütterten gerade dieses Jahr besonders. Denn 2021 wird in Deutschland 1.700 Jahre jüdisches Leben gefeiert.

"Wir dulden keine Gewalt, wir dulden keinen Antisemitismus. Nicht auf unseren Straßen, nicht auf unseren Schulhöfen, nicht im Internet. Unser Bekenntnis gilt Tag für Tag: Nie wieder! Nie wieder Gewalt und Hass gegen Jüdinnen und Juden." Das sagte Laschet in Düsseldorf.

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