Blasen, Rötungen und krustige Haut

Junge hat schlimme Ekzeme nach Windpocken – nur eins hilft

Arlyn aus Schottland bekam im Alter von 15 Monaten schlimme Ekzeme im Gesicht.
Arlyn aus Schottland bekam im Alter von 15 Monaten schlimme Ekzeme im Gesicht.
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30. August 2021 - 11:59 Uhr

Der kleine Arlyn musste sogar ins Krankenhaus

Was muss der kleine Arlyn in seinen jungen Jahren gelitten haben! Im Alter von 15 Monaten bekommt der Kleine die Windpocken und nach Abklingen der Krankheit bleiben unschöne, juckende Ekzeme auf seiner Haut zurück. Mama Lynsey probierte Cremes und Medikamente – am Ende half alles nichts! Nur ein Hausmittel konnte die Schmerzen und Ekzeme lindern.

Arlyn mit Krusten und Blasen im Gesicht.
Arlyn nahm Antibiotika und Steroidcremes, doch nichts half.
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Arlyn wurde von Fremden angestarrt

Im August 2020 hatte Arlyn einen schweren Anfall von Windpocken, weswegen er sogar ins Krankenhaus musste. Da war er gerade mal ein Jahr und drei Monate alt. Doch danach gingen die Sorgen weiter, denn Arlyn bekam schlimme Ekzeme im Gesicht. Obwohl er keine ständigen Schmerzen hatte, war Arlyns Zustand für die Eltern Lynsey (32) und Robert (31) belastend. Wegen der riesigen roten Flecken wurde er von Fremden im Supermarkt angestarrt. "Es brach mir das Herz, sein kleines Gesicht so rot und wund zu sehen. Ich bin froh, dass er jung ist, denn wenn er älter wäre, hätte es sein Selbstvertrauen wirklich beeinträchtigen können", so Mutter Lynsey gegenüber actionpress.

Arlyn spielt
Arlyn als er 15 Monate alt war. Seine Windpocken waren so stark, dass er ins Krankenhaus musste.
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Antibiotika und Steroidcremes halfen nicht

Monatelang probierten die Eltern Cremes und Medikamente aus. Der Arzt verschrieb dem kleinen Patienten Antibiotika und Steroidcremes, doch nichts wollte helfen. Einen Termin bei einem Hautarzt bekamen die Eltern nicht sofort, sondern erst in sechs Monaten. "Wir hatten Wochen, in denen sich Arlyns Haut beruhigte und dann wieder schrecklich wurde", so Lynsey. Die Mutter weigerte sich irgendwann weiter Antibiotika zu nehmen. "Es half nichts. Arlyn kratzte sich im Schlaf ständig das Gesicht. Er hatte sogar Ekzeme an den Augenliedern. Es war schrecklich!"

Doch dann kam Papa Robert mit dem Tipp eines Arbeitskollegen nach Hause. Dieser gab den Eltern den Rat, Ringelblumensalbe zu verwenden. Und: Das Ergebnis konnte sich sehen lassen! Innerhalb weniger Tage wurde die Haut des kleinen Arlyn schlagartig besser. "Jetzt sind seine Wangen noch ein bisschen rot, aber sie sind nicht mehr so schlimm wie früher. Wir glauben, dass Arlyn am Ende leider Narben bekommen könnte, weil er monatelang nur offene Wunden im Gesicht hatte." Dennoch sind die Eltern dankbar endlich eine passende Hilfe für den Ausschlag ihres Sohnes gefunden zu haben. "Ich bin sehr zuversichtlich, das er auf dem Weg der Besserung ist."

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Familienselfie
Die Familie ist dankbar, das es Arlyns Haut endlich besser geht.
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Die Ringelblume ist ein altbewährtes Hausmittel

Die Ringelblume (Calendula) zählt zu den beliebtesten Pflanzen in der Naturheilkunde. Äußerlich angewendet kann Ringelblumensalbe oder Ringelblumenöl durch die antiseptische Wirkung zur raschen Heilung von Wunden beitragen. Sie kommen zum Einsatz bei Brandwunden, Ekzemen, Entzündungen der Haut, Krampfadern, schlecht heilenden Wunden sowie Verletzungen, die durch Wundliegen entstehen.

Die Inhaltsstoffe der Heilpflanze haben eine regenerative Wirkung auf die Haut und sollen zu einem gesunden und gleichmäßigen Hautbild verhelfen. Daher ist die Ringelblumensalbe nicht nur bei akuten Hautleiden, sondern auch zur täglichen Pflege zu empfehlen. (jar)