Betrieb war stundenlang eingestellt Nach Bombendrohung am Hamburger Flughafen: So reagieren die Passagiere

Große Aufregung in Hamburg, fast zwei Stunden lang ging und flog nichts mehr am Flughafen der Hansestadt!
Grund: Eine Anschlagsdrohung auf eine iranische Maschine. Inzwischen ist der eingestellte Flugbetrieb wieder angelaufen. Große Sorgen machen sich die Passagiere vor Ort offenbar nicht.
Passagiere trotz Bombendrohung nicht verunsichert: „Hat nicht wirklich viel mit mir gemacht"
„Hinsichtlich der politischen Lage glaube ich eher, dass es um das Ansehen des Iran gehen soll und weniger, dass hier wirklich eine Bedrohungslage in Form von menschlicher Bedrohung vorliegt“, sagt die 37-jährige Julia am Flughafen zu RTL. Sie will wie geplant ihren Flieger nehmen: „Ich bin nicht verunsichert.“
„Es hat nicht wirklich viel mit mir gemacht“, sagt auch der 31-jährige Lennart über die Bombendrohung. „Natürlich denkt man kurz darüber nach, aber es hatte keine Auswirkungen, dass ich den Flug nicht antreten würde.“

Maschine aus Teheran wird in Sonderbereich untersucht

Laut Bundespolizei ging am Morgen eine Mail mit der Anschlagsdrohung gegen die Maschine Teheran-Hamburg ein. Diese Drohung werde sehr ernst genommen. Zu den Hintergründen äußerte man sich nicht.
Die Maschine sei gegen 12.20 Uhr in Hamburg gelandet und stehe nun in einem Sonderbereich. Die 198 Passagiere und 16 Crew-Mitglieder hätten das Flugzeug inzwischen verlassen und würden in einem eigenen Bereich einer Sicherheitskontrolle unterzogen. Flugzeug und Gepäck wurden durchsucht, so ein Sprecher.
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Hamburg heute und morgen Schauplatz der deutsch-französischen Kabinettsklausur
Heute kommen in Hamburg die Regierungen von Deutschland und Frankreich für zwei Tage zu ihrer ersten gemeinsamen Kabinettsklausur zusammen. Dabei soll es unter anderem um den industriellen Wandel, die technologische Souveränität Europas, die EU-Erweiterung und die Afrika-Politik gehen.
Überschattet wird das Treffen von dem Angriff der islamistischen Hamas auf Israel, der eine militärische Auseinandersetzung mit bereits Hunderten Toten auf beiden Seiten ausgelöst hat.
Zum Auftakt der Klausur ist eine gemeinsame Besichtigung des Airbus-Werks in Hamburg-Finkenwerder vorgesehen. Am Flughafen Hamburg gibt es derzeit wegen der Herbstferien hohes Besucheraufkommen. Der Airport rechnet nach eigenen Angaben in den beiden Ferienwochen mit rund 740.000 Passagieren. (dpa/uvo)


