Mama-Bloggerinnen Kim und Dina machen anderen Mut

Mütter zeigen nackte Wahrheit: So sehen After-Babybäuche wirklich aus

5. November 2019 - 20:58 Uhr

„Echte“ After-Babybauch-Fotos

Kim und Dina, zwei starke Frauen und stolze Mütter, haben mit ihrem After-Baby-Body Foto auf Instagram viele berührt. Auf den Bildern zeigen die beiden ihre Bäuche - und zwar so, wie ein Bauch nach der Schwangerschaft mehrerer Kinder eben aussieht. Die Resonanz auf das Foto ist unglaublich. Kim und Dina haben RTL besucht und beantworten die wichtigsten Fragen zu ihrem Bild.

Kim und Dina verbindet eine innige Freundschaft

Kimberly Devlin-Mania ist 28, Mutter von vier Kindern und erfolgreiche Mama-Bloggerin. Auf Instagram hat sie als die.kim bereits über 400.000 Abonnenten. Nach vier Schwangerschaften weiß Kim: "Das ist nicht normal, dass man direkt nach der Schwangerschaft eine toptrainierte Figur hat."

Nadine Caspers hat zwei Kinder. Knapp 150.000 Abonnenten folgen ihrem Instagram-Kanal aboutdina. Auch sie zeigt ihren glücklichen Mama-Alltag und hat damit Erfolg. Die beiden Kölnerinnen verbindet nicht nur eine innige Freundschaft, sie haben auch ähnliche Werte: Glück strahlt von innen. Und genau das wollen sie mit ihrem After-Baby-Body Foto zeigen.

Über zehntausend Kommentare zu ihren After-Babybäuchen

"Das ist die Realität. So sieht das aus!", sagt Nadine zu dem Foto, das Frauen in Deutschland gerade so sehr lieben. Und für Kim war es wichtig, gerade wegen ihrer vielen Abonnenten das pralle Leben zu präsentieren: "Instagram ist ja schon so eine Scheinwelt. Wir zeigen jetzt einmal, wie es wirklich aussieht."

Mit ihrem Body-Positive-Post haben die beiden Frauen einen Nerv getroffen. Über zehntausend Kommentare gibt es zu dem Foto: "Starke Botschaft", "Liebe das Bild" oder "Tolle Fotos, tolle Frauen". Nadine und Kimberly sind überwältigt von den viele positiven Kommentaren - und sehen sich bestätigt. "Dass wir so vielen Frauen damit Mut gemacht haben, hätten wir nicht gedacht", erklärt Kim im Gespräch mit RTL.

Wie stark sich während der Schwangerschaft Dehnungsstreifen bilden, hängt mit dem Bindegewebe zusammen. Zwar kann durch eine Kombination aus Sport, richtiger Ernährung und guter Hautpflege das Bindegwebe gestärkt werden. Zu einem nicht unerheblichen Teil trägt aber auch eine genetische Veranlagung dazu bei, wie anfällig schwangere Frauen für Dehnungsstreifen sind.

Für die beiden Mütter Kim und Dina gehört es jedenfalls auch zum Alltag, mit Fettweg-Hosen und anderen Kleidungsstücken ihre Rundungen zu kaschieren. Aber wie schreibt Kim so schön zu ihrem Instagram-Foto: "Mein Bindegewebe ist der Horror, ich hab Dehnungsstreifen, mein Bauch schwabbelt, aber es ist mir egal!" Für diese Worte lieben sie Deutschlands Frauen.