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So stärken und straffen Sie Ihr Bindegewebe

So sagst du Cellulite den Kampf an!
So sagst du Cellulite den Kampf an! Orangenhaut adé 00:01:29
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Video: So sagen Sie Cellulite den Kampf an!

Fast alle Frauen habe Sie und würden Sie gerne loswerden: Orangenhaut. Die unschönen Dellen ereilen uns besonders an Oberschenkeln und Po. Wir verraten Ihnen, warum Sie bei der Bekämpfung von Cellulite besonders Ihr Bindegewebe stärken und Straffungs-Cremes stattdessen lieber in den Müll schmeißen sollten.

In welchem Zustand sich unser Bindegewebe befindet, äußert sich in viel mehr Hinsichten als nur durch Cellulite und Dehnungsstreifen. Denn es erfüllt wichtige Aufgaben im menschlichen Körper und ist ein entscheidender Bestandteil für ein jugendliches Aussehen. Aus diesem Grund erfahren Sie bei uns, wie Sie Ihr Bindegewebe stärken und straffen können, um sich länger jung und frisch zu halten.

Warum das Bindewebe so wichtig für den Körper ist

Cellulite und Dehnungsstreifen sind natürlich die gängigsten Folgen einer Bindegewebsschwäche. Genauso gehören aber auch Krampfadern und Falten in Gesicht und Dekolleté, dazu. Leider werden die meisten Menschen erst auf das Bindegewebe aufmerksam, wenn es erste sichtbare Schwächen aufzeigt. Dabei stützt es Muskeln und Organe und gibt unserem Äußeren Form und Proportionen.

Zunächst ist bereits in Ihrer Erbinformation festgehalten, wie Ihr Bindegewebe beschaffen ist. Außerdem wird die Elastizität unserer Haut mit zunehmendem Alter immer schwächer, da sich die Zellerneuerung verlangsamt. Eine schlechte Ernährung oder Rauchen können zusätzlich zu einem schlaffen Bindegewebe beitragen. Und auch hormonelle Veränderungen, wie sie während der Schwangerschaft oder in den Wechseljahren ausgeschüttet werden, können ein Auslöser für sein.

Die richtige Ernährung hält das Bindegewebe straff

Der richtige Speiseplan kann dafür sorgen, dass Ihre Haut straff bleibt. Deshalb sollten Sie darauf achten, viele Vitamine (besonders Vitamin C) und Mineralstoffe in Form von frischem Gemüse und Obst zu sich zu nehmen. Sättigung verschaffen vor allem Körner wie Quinoa und Hirse, die wichtige Ballaststoffe und Proteine enthalten.

Auf Zucker, Salz und besonders Fett sollten Sie jedoch verzichten. Gerade Salz entzieht dem Körper das Wasser und lassen das Bindegewebe so erschlaffen. Zucker und Fett lagern sich schnell in Depots an unsere Problemzonen an.

Kaffee und Alkohol sind auch tabu. Stattdessen sollten Sie pro Tag etwa zwei bis drei Liter stilles Wasser, ungesüßten Kräutertee oder verdünnten Saft trinken.

Von Nahrungsergänzungsmitteln, die für ein strafferes Bindegewebe sorgen sollen, ist abzuraten. Denn zu Ihnen gibt es bisher noch keine klinisch erprobten Studien, die die Wirksamkeit der Präparate beweisen. Greifen Sie daher lieber zu natürlichen und frischen Lebensmitteln.

Hoch von der Couch!

Wer sich ausreichend bewegt, sieht länger jung aus! Dabei ist es relativ egal, wie Sie sich körperlich betätigen, Hauptsache Ihr Herz-Kreislauf-System wird angekurbelt. So verbessert sich die Durchblutung. Eingestreute Kraftübungen stärken die unter dem Stützgewebe liegenden Muskeln und straffen den Körper zusätzlich.

Gönnen Sie sich und Ihrem Bindegewebe außerdem ab und an eine Massage, die die Durchblutung anregt und somit die Zellerneuerung stimuliert. Mit einer sogenannten Faszienrolle oder einer Massagebürste können Sie das Gewebe zusätzlich elastischer machen, um die Effekte Ihrer Orangenhaut deutlich zu vermindern.

Video: Mit diesem Workout stärken Sie Ihr Bindegewebe!

Faszien-Training für Anfänger
Faszien-Training für Anfänger Entspannung und besseres Bindegewebe 00:18:07
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Was taugen Cellulite-Cremes & Co?

Auf Kosmetika sollten Sie sich zur Straffung Ihres Bindegewebes nicht verlassen. Denn diese wirken bei Dehnungsstreifen & Co. oft gar nicht oder nur bis zu einem gewissen Grad, da die Wirkstoffe noch in die tieferen Hautschichten eindringen können. Stattdessen können Sie es einmal mit Wechselduschen versuchen. Dadurch wird überschüssige Lymphflüssigkeit besser abtransportiert und die Durchblutung gefördert.

Beginnen Sie immer mit warmem Wasser und halten Sie den Duschkopf direkt über die gewünschte Körperstelle. Wechseln Sie die Temperatur anschließend vier bis fünf Mal und enden Sie mit kaltem Wasser.

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