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Jederzeit Muttermilch für das Baby

Milch abpumpen und aufbewahren: Hochwertige Nahrung für das Baby

Wenn das Stillen nicht möglich ist, kann es hilfreich sein, die Muttermilch abzupumpen, damit das Baby trotzdem an seine gesunde Nahrung kommt.
Wenn das Stillen nicht möglich ist, kann es hilfreich sein, die Muttermilch abzupumpen, damit das Baby trotzdem an seine gesunde Nahrung kommt.
© iStockphoto

23. September 2020 - 14:56 Uhr

Muttermilch fördert die Gesundheit des Babys

Die große Mehrheit der Mütter stillt ihre Kinder. Die Muttermilch fördert nicht nur die Gesundheit der Babys, darüber hinaus entsteht durch das Stillen auch eine sehr intensive Beziehung zwischen Mutter und Kind. Hin und wieder kann es problematisch sein, das Kind direkt zu stillen – beispielsweise bei einem Krankenhausaufenthalt, bei einer Entzündung der Brust, bei einer Saugschwäche oder wenn Sie aus beruflichen oder privaten Gründen nicht immer beim Baby sein können. Damit das Kind dennoch nicht auf die Muttermilch verzichten muss, können Sie sie abpumpen und ihm später in einer Flasche geben. Hier erfahren Sie, was Sie dabei beachten müssen.

Die Milchpumpe - wichtiges Hilfsmittel für junge Mütter

Um die Milch abzusaugen, ist eine Milchpumpe notwendig. Diese verfügt über einen Aufsatz, den Sie auf die Brust legen. Eine Pumpvorrichtung erzeugt dabei ein Vakuum, um die Milch aus der Brust zu saugen. Daraufhin tropft sie in einen Auffangbehälter.

Hinsichtlich der Funktionsweise gibt es jedoch erhebliche Unterschiede. Es gibt Handmilchpumpen, die Sie selbst auseinanderziehen müssen, um die Milch abzupumpen. Das erfordert viel Kraft, sodass sich diese Modelle nur für einen gelegentlichen Einsatz eignen. Sollten Sie regelmäßig Milch abpumpen müssen, empfiehlt es sich, eine elektrische Pumpe zu verwenden. Damit saugen Sie die Milch ohne Kraftanstrengung ab.

Muttermilch aufbewahren – das müssen Sie beachten

Um die Muttermilch aufzubewahren, eignet sich ein Gefäß aus Glas am besten. Sie können auch Flaschen aus Kunststoff verwenden. Dabei sollten Sie jedoch darauf achten, dass diese aus Bisphenol-A-freiem Polypropylen bestehen. Das Gleiche gilt, wenn Sie für die Aufbewahrung Kunststoffbeutel verwenden. Im Fachhandel entdecken Sie auch spezielle Muttermilchbeutel, die sich gut für diesen Verwendungszweck eignen.

Ob Sie die Gefäße für die Aufbewahrung vor der Verwendung sterilisieren sollen, ist eine umstrittene Frage. Manche Experten raten dazu, andere sagen, dass das nicht nötig sei. Wenn es sich um eine Frühgeburt handelt, sollten Sie jedoch keinesfalls auf die Sterilisation verzichten.

Wie lange ist die Milch haltbar?

In der abgepumpten Milch können sich im Laufe der Zeit Bakterien bilden, die die Gesundheit des Kindes gefährden. Daher ist es wichtig, sie innerhalb des vorgegebenen Zeitrahmens zu verwenden. Wenn Sie die Milch bei Zimmertemperatur ohne Kühlung lagern, sollten Sie sie innerhalb von acht Stunden verbrauchen. An heißen Tagen mit Temperaturen über 25 °C reduziert sich die Aufbewahrungszeit auf drei Stunden. Wenn Sie die Milch im Kühlschrank lagern, können Sie sie bis zu 72 Stunden aufbewahren. Allerdings sollten Sie sie ins Hauptfach und nicht in die Türe stellen. In der Tiefkühltruhe hält sich die Muttermilch bis zu drei Monate.

So wärmen Sie die Milch auf

Um dem Kind die Milch zu geben, sollte sie etwa Körpertemperatur aufweisen. Daher ist es notwendig, sie zu erwärmen. Wenn Sie die Milch eingefroren haben, sollten Sie sie zunächst im Kühlschrank oder bei Zimmertemperatur auftauen lassen. Wenn die Milch wieder flüssig ist, empfiehlt sich ein Wasserbad, um sie auf Körpertemperatur zu bringen.

Besonders praktisch ist ein spezieller Flaschenwärmer. Dabei müssen Sie das Fläschchen einfach in das Elektrogerät stellen. Dieses erwärmt die Flasche daraufhin schonend und bringt es auf die richtige Temperatur. Die Mikrowelle ist weder zum Auftauen, noch zum Erwärmen der Milch geeignet.

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