Letzter EU-Gipfel der Kanzlerin

Merkels Lieblingspommes-Bude in Brüssel: Das wünscht ihr der Besitzer zum Abschied

21. Oktober 2021 - 15:11 Uhr

Politik macht hungrig

Nun ist es soweit. Die scheidende Bundeskanzlerin Merkel reist noch ein Mal nach Brüssel – zu ihrem wohl letzten EU-Gipfel. Dort wird viel verhandelt mit den Regierungschefs der 28 Staaten. Und das kann ziemlich hungrig machen. Vor rund fünf Jahren genehmigte sich die Kanzlerin deswegen in einer Pause eine typisch belgische Pommes an einer Imbissbude.

Welche Soße "Mutti" damals zu ihren Fritten gewählt hat und was der Besitzer ihrer Lieblingspommes-Bude der Kanzlerin zum Abschied wünscht, sehen Sie im Video.

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Merkels Pommes-Ausflug

Germany's Chancellor Angela Merkel eats french fries at the Maison Antoine, during a pause of the European Union leaders summit in Brussels, Belgium, February 19, 2016. REUTERS/Robert-Jan Bartunek
Diese Bilder machten die Pommesbude weltberühmt: Angela Merkel bestellt mit ihrem Team in einer Pause Fritten.
© REUTERS, STAFF

Wer nach Brüssel reist, kann nicht wieder fahren, ohne die Spezialität des Landes probiert zu haben: Die breiten, golden frittierten, klassischen belgischen Pommes Frittes! Das muss sich auch die deutsche Kanzlerin gedacht haben, als sie 2016 auf einem Gipfel der Europäischen Union Hunger bekam. Kurzerhand ging sie mit ihrem Team auf einen Spaziergang und fand ihr Glück an der Pommesbude von Pascal Willaert am Place Jourdan in Brüssel.

"Sie kam mit ihrem Team. Sie hat für alle bestellt und bezahlt", erinnert sich der Inhaber der nun berühmten Bude "Maison Antoine". Und es soll ihr gemundet haben: "Sie kam nochmal, um zu sagen, dass wir ausgezeichnete Pommes hatten", erzählt Willaert.

Die Imbissbude der EU-Politiker

Und Merkels Meinung scheint sich in den Kreisen der Europäischen Politik herumgesprochen haben. Denn nach der Kanzlerin seien viele EU-Politiker zurückgekehrt: Christine Lagarde, die Präsidentin der Europäischen Zentralbank, habe die Pommesbude besucht. Und auch Charles Michel, der Präsident des Europäischen Rates, sei erst vor kurzem dagewesen, berichtet der Besitzer stolz. Zudem ließe sich der luxemburgische Präsident mit seinem belgischen Amtskollegen bei einem Snack an Willaerts Bude blicken.

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Was Willaerts Geheimnis ist für die Pommes, die so viele Politiker anzieht? Ganz nach der Manier eines Politikers, hält sich der Imbissbuden-Besitzer bei seiner Antwort lieber bedeckt: "Es gibt nicht viele Geheimnisse. Wenn man gute Kartoffeln, Rinderfett und das nötige Know-how hat, gibt es nicht viele Geheimnisse." Vielleicht hat er das am Ende ja von seinen hohen Gästen gelernt.

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(skn/tka)