Keine Kohle in Quarantäne-Zeit

Ärger für Kimmich & Co.: Knallhart-Bayern bitten ungeimpfte Spieler zur Kasse!

Joshua Kimmich geht es jetzt auch finanziell an den Kragen.
Joshua Kimmich geht es jetzt auch finanziell an den Kragen.
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21. November 2021 - 18:52 Uhr

Bayern-Bosse erhöhen den Druck

Der FC Bayern greift in der Causa "Joshua Kimmich" durch: Nach einem Bericht der "Bild am Sonntag" streicht der Verein seinen ungeimpften Spielern teilweise das Gehalt, wenn sie in Quarantäne-Zeiten dem Club nicht zur Verfügung stehen. Eine offizielle Bestätigung vonseiten der Bayern steht noch aus. Dem Bericht zufolge sollen Kimmich & Co. am Donnerstag über die Entscheidung informiert worden sein. Und sind alles andere als amused.

Kimmich verliert 384.000 Euro pro Woche

Mit dieser Maßnahmen wollen die Bayern-Bosse um den Vorstandsvorsitzenden Oliver Kahn, Präsident Herbert Hainer, Sportvorstand Hasan Salihamidzic und Finanzchef Jan-Christian Dreesen ein Zeichen setzen und den Druck für eine Impfung erhöhen. Die Strafe soll rückwirkend für die Quarantänewoche gelten.

Noch ungeimpft sollen neben Kimmich auch die Nationalspieler Serge Gnabry und Jamal Musiala sowie Eric Maxim Choupo-Moting und Michael Cuisance sein. Für Kimmich bedeutet die Streichung bei einem geschätzten Jahresgehalt von etwa 20 Millionen Euro rund 384.000 Euro Verlust pro Woche.

Viele Spieler unterstützen die Maßnahmen

Auch weitere Maßnahmen schließt der Verein allem Anschein nach nicht aus. So könnten die nicht geimpften Stars im Training künftig von ihren Mannschaftskollegen isoliert werden, berichtet die "BamS". Zuletzt hatten sich wegen der Corona-Infektion von Nationalspieler Niklas Süle unter anderem die Bayern-Stars Kimmich, Gnabry, Musiala und Choupo-Moting als Kontaktpersonen in Quarantäne begeben müssen. Die Spieler sollen laut der Zeitung "sehr überrascht" von den Maßnahmen gewesen sein. Im Rest der Mannschaft sollen diese jedoch auf Zustimmung stoßen.

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Fünf Bayern-Spieler in Quarantäne

Kimmich fehlte den Bayern am vorigen Freitag beim 1:2 in Augsburg, weil er sich wegen des Kontakts zu einer positiv getesteten Person im privaten Umfeld schon wieder in häusliche Isolation begeben musste. Neben Kimmich befinden sich mittlerweile auch Gnabry, Musiala, Eric-MaximChoupo-Moting und Cuisance in Quarantäne. Das Quartett habe Kontakt gehabt "zu einer Person im unmittelbaren Umfeld der Mannschaft des FC Bayern, die positiv auf das Coronavirus getestet worden ist", teilte der Rekordmeister mit.

Gnabry, Musiala und Choupo-Moting wurden von Trainer Julian Nagelsmann am Freitagabend bei der 1:2-Niederlage in Augsburg noch eingesetzt. Cuisance saß über die gesamte Spieldauer auf der Bank. (sid/tme)