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Massenkarambolage im Schneesturm: 60 Fahrzeuge krachen auf US-Autobahn ineinander

Autos crashten wegen Schneesturm reihenweise ineinander

Massenkarambolage im Schneesturm: 60 Fahrzeuge krachen auf US-Autobahn ineinander

Unglaublicher Massen-Crash in den USA - 3 Menschen sterben Autos krachen ineinander

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Auf einem Handyvideo ist zu sehen, wie ein Auto ungebremst in einen stehenden Wagen rast. Es ist nur eine der heftigen Szenen, die sich auf der Autobahn im US-Bundesstaat Pennsylvania abgespielt haben. Am Montag kam es im Osten der USA zu einer Massenkarambolage mit bis zu 60 Fahrzeugen. Grund, für die vielen Auffahrunfälle auf der Autobahn, soll ein Schneesturm gewesen sein. Lokale Medien berichten von mehreren Verletzten und drei Todesopfern.

Nach Massenkarambolage in Pennsylvania: Einsatzkräfte löschen noch immer Brände

Mindestens 24 Menschen seien aufgrund des Massencrashs auf der Autobahn in den USA, verletzt in Krankenhäuser gebracht worden, sagte Gerichtsmediziner Dr. David J. Moylan gegenüber der Nachrichtenagentur „AP“. Drei Menschen seien ums Leben gekommen. Noch seien die Ermittlungen aber nicht abgeschlossen.

Wie der stellvertretende Einsatzleiter John Blickley berichtet, sollen Personen nach den Crashs in ihren Fahrzeugen eingeklemmt worden sein. Vereinzelt sei es auch zu Bränden gekommen. Die Staatspolizei von Pennsylvania teilte mit, dass die Einsatzkräfte noch immer daran arbeiten, Brände zu löschen. Erst wenn all diese Arbeiten abgeschlossen seien, könne man die genauen Opferzahlen feststellen.

Starker Schneefall und Glätte sollen den Massencrash ausgelöst haben

Die Ermittler glauben, dass der überraschende Wetterumschwung im Nordosten von Pennsylvania zu der verheerenden Massenkarambolage auf der Autobahn geführt hat, so der Leutnant weiter. Gegen 10.30 Uhr Ortszeit habe es in Schuylkill County plötzlich angefangen, zu schneien. Außerdem sei es zeitgleich sehr windig gewesen, was die Sicht für die Fahrer eingeschränkt haben könnte. Der plötzliche Schneefall habe außerdem wahrscheinlich zu Glätte auf der Straße geführt, sodass es zu dem Massenunfall kommen konnte.

Francisco Diaz war in den Crash involviert und erzählte der Nachrichtenagentur „AP“ von den erschreckenden Szenen: "Ich bin mit der Fahrerseite gegen einen Baum geprallt und die Scheibe ist zerbrochen. Es ging alles unfassbar schnell. Und plötzlich sah ich überall Blut." Der Fahrer habe sich aber zum Glück nur die Hand verletzt. Der Mann sei ambulant versorgt worden, so heißt es in dem Bericht.

Die Beteiligten der Massenkarambolage werden außerdem psychologisch betreut, so Staatspolizist David Boehm gegenüber der Nachrichtenagentur. (mca)