Marmeladentoast rettet ihr ungeborenes Baby!

Frühstück verhilft Robyn zu lebensrettender Untersuchung

Weil Robyn Banson-Noond ein Marmeladentoast zum Frühstück aß, fiel den Ärzten auf, dass ihr Baby in Not war.
Weil Robyn Banson-Noond ein Marmeladentoast zum Frühstück aß, fiel den Ärzten auf, dass ihr Baby in Not war.
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29. Oktober 2021 - 10:47 Uhr

Baby in Not

Die hochschwangere Robyn Banson-Noond aus dem englischen Peterborough befindet sich wegen eines vorzeitigen Blasensprungs seit der 32. Schwangerschaftswoche im Krankenhaus. An dem Tag, an dem sie die Ärzte wieder entlassen wollen, isst sie morgens ein Toast mit Marmelade zum Frühstück. Kurze Zeit später schnellt ihr Blutzuckerspiegel in die Höhe. Das macht ihre Ärzte stutzig und sie veranlassen weitere Tests für die werdende Mama. Eine wirklich glückliche Fügung - denn nur durch diese Tests entdecken sie, dass Robyns ungeborenes Baby in Not ist.

Ärzte ordnen weitere Tests an - und entdecken Beunruhigendes

"Ich habe immer noch Albträume, in denen er stirbt", berichtet Mama Robyn im Interview mit dem britischen Magazin "The Sun". "Es ist eigenartig, zurückzublicken und zu wissen, dass Marmelade auf Toast dazu geführt hat, dass er früher - und gesund - geholt wurde."

Als die Mediziner im Krankenhaus den plötzlich erhöhten Blutzuckerspiegel der Hochschwangeren bemerken, checken sie Robyn noch einmal gründlich durch. Unter anderem überprüfen sie die Herztöne ihres Ungeborenen - und sehen: Das Herzchen schlägt viel zu langsam. Schnell fällt die Entscheidung, dass das Kind geholt werden muss, auch wenn Robyn die 40. Schwangerschaftswoche noch nicht erreicht hat. Und dann wird es noch dramatischer.

Baby Alexander muss wiederbelebt werden

Baby Alexander musste wiederbelebt werden
Baby Alexander wurde in der 32. Schwangerschaftswoche geholt und musste wiederbelebt werden.
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Während des Notkaiserschnitts wird klar, was der Grund für die schwachen Herztöne des Jungen sind: Die Nabelschnur hat sich um seinen Hals gewickelt. Es besteht akute Lebensgefahr! Als der kleine Alexander auf die Welt kommt, müssen die Ärzte ihn wiederbeleben. Doch alles geht gut aus. Heute ist der kleine Alexander wohlauf.

Nur durch eine außergewöhnliche Verkettung der Ereignisse – angefangen mit der Frühstückswahl seiner Mama – kann Baby Alexanders Leben gerettet werden. "Man sagte mir später: Wenn ich ihn damals nicht zu genau dem Zeitpunkt zur Welt gebracht hätte, sondern nach Hause geschickt worden wäre, hätte er die nächsten 24 Stunden nicht überlebt", erzählt die erleichterte Mama "The Sun". (dhe)