"RTL Aktuell Spezial" am Mittwoch ab 20.15 Uhr

Sondersendung im Livestream- Corona-Krise: Neuer Lockdown?

Charlotte Maihoff wird  das "RTL Aktuell Spezial" moderieren.
Charlotte Maihoff wird das "RTL Aktuell Spezial" moderieren.
© TVNOW / Stefan Gregorowius

01. Dezember 2021 - 12:49 Uhr

„RTL Aktuell Spezial“ im Livestream: Wie schlimm ist die Situation auf den Intensivstationen?

Deutschland schaltet wieder in den Krisenmodus. Die neue Virusvariante Omikron sorgt für Alarmstimmung. Gleichzeitig liegen die Neuinfektionszahlen weiter auf einem zu hohen Niveau. Die Betten in vielen Intensivstationen werden knapp. Wie kann die vierte Welle, die gerade über unser Land rollt, gestoppt werden? Braucht es einen neuen Lockdown?

Diese und weitere Fragen beschäftigen RTL-Moderatorin Charlotte Maihoff in einem "RTL Aktuell Spezial" ab 20:15 Uhr. Wir blicken auf die aktuelle Corona-Situation, diskutieren über die angespannte Lage in den Intensivstationen und analysieren die Ängste der Menschen vor einer erneut ruinierten Vorweihnachtszeit. Pinar Atalay leitet eine Talkrunde zum Thema.

Die ganze Sondersendung zeigen wir hier im Livestream.

+++ Alle aktuellen Informationen zum Coronavirus finden Sie in unserem Live-Ticker auf RTL.de und rund um die Uhr im Stream auf n-tv +++

„RTL Aktuell Spezial“ ab 20.15 Uhr - hier im Livestream

Scholz für eine Impfpflicht

Die Zahl der binnen eines Tages gemeldeten Corona-Toten hat den höchsten Stand seit neun Monaten erreicht. Die Gesundheitsämter übermittelten dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen 24 Stunden 446 Fälle von Menschen, die an oder mit Corona gestorben sind, wie aus RKI-Zahlen von Mittwochmorgen hervorgeht. Ein höherer Wert wurde zuletzt am 20. Februar erreicht (490). Mit Blick auf den aktuellen Wert ist zu bedenken, dass sich die Zahl der Todesfälle verzögert zur Zahl der Neuinfektionen entwickelt, da zwischen Infektion und Tod einige Zeit vergeht. Es dürften also in den kommenden Tagen noch höhere Werte erreicht werden.

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI im Laufe des Dienstags 67.186 neue Corona-Fälle - in etwa so viele wie vor einer Woche. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sank zum zweiten Mal in Folge. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Mittwochmorgen mit 442,9 an (Vorwoche: 404,5; Vormonat: 118,0). Am Montag war ein Höchstwert von 452,4 erreicht worden, am Dienstag hatte der Wert leicht darunter bei 452,2 gelegen.

Unterdessen wollen Bund und Länder im Kampf gegen die Pandemie jetzt hart durchgreifen und neue Regeln beschließen. Noch-Kanzlerin Angela Merkel und ihr designierter Nachfolger Olaf Scholz schalteten sich am Dienstag mit den Länderchefs zusammen.

Das Ergebnis: Scholz und die unions- und grün-geführten Bundesländer schlugen auf dem informellen Bund-Länder-Gipfel eine allgemeine Impfpflicht vor, die der designierte Kanzler bis Ende Februar umgesetzt haben will. Demnach sprach er sich für eine entsprechende Abstimmung im Parlament ohne die sonst übliche Fraktionsdisziplin aus. Der SPD-Politiker schlägt laut "Bild" auch eine Beschränkung des Impfstatus auf sechs Monate vor.

Scholz plädierte zudem für eine 2G-Pflicht im Einzelhandel. Auch zusätzliche Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte stehen im Raum.

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