Er fuhr damit durch Linz

"Impfen ist Mord": Busfahrer provoziert mit Anzeigetafel - gefeuert!

Busfahrer provoziert mit Anzeigetafel in Linz.
Busfahrer provoziert mit Anzeigetafel in Linz.
© Twitter

24. November 2021 - 13:36 Uhr

Impfgegner fährt mit Bus durch Linz (Österreich)

"Impfen ist Mord" – mit diesen Worten auf der Anzeigetafel ist ein österreichischer Busfahrer durch Linz gefahren. Mehrere Augenzeugen sahen den Bus und posteten Fotos in den sozialen Medien. Inzwischen konnte der Fahrer identifiziert werden. Der Mann wurde fristlos gekündigt.

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Eklat in Linz: Busfahrer fuhr mit Aufschrift "Impfen ist Mord"

Auf Twitter und Co. sorgte der Busfahrer mit seiner Aktion für ziemliche Aufregung. Vor allem von Impfgegnern wurde das Bild zigfach geteilt. Andere kritisierten den Busfahrer und nannten es "dämlich" und "rücksichtslos".

Auch der zuständige Oberösterreichische Verkehrsverbund (OÖVV) reagierte auf den Vorfall und distanzierte sich davon. "Wir sind der Überzeugung, dass die Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen und die Corona-Impfung Leben retten und somit widerspricht diese private Meinung zu 100 Prozent dem, wofür wir als Unternehmen stehen", sagt Geschäftsführer Herbert Kubasta am Mittwoch zu "Heute.at".

17-Jährige schickte das Foto an ein paar Freunde

Was war passiert: Der Busfahrer hatte am Freitagabend auf der elektronischen Anzeigetafel an der Vorderseite des Regionalbusses den Namen der Linie durch den Slogan "Impfen ist Mord" ersetzt. An dem Tag hatte die österreichische Regierung ihre Pläne für die generelle Impfpflicht vorgestellt.

"Plötzlich sahen wir schon von Weitem beim Busterminal diesen Bus mit der Aufschrift", wird eine Augenzeugin von "Heute.at" zitiert, die das Foto gemacht haben soll. "Ich bin hingelaufen und hab mit meinem Handy mehrere Fotos gemacht", erzählt die 17-Jährige. Danach habe sie das Foto bei Snapchat hochgeladen und an ein paar Freunde geschickt. Wenig später ging es viral.

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Busfahrer fristlos gekündigt

Der Oberösterreichische Verkehrsverbund leitete umgehend Ermittlungen ein und konnte den Fahrer anhand von Bildern und Zeugenaussagen identifizieren. Es sei keine einfache Aufgabe gewesen, heißt es. Der Fahrer sei umgehend fristlos gekündigt worden. (mor)

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