RTL Nord hat Hannah Küchler vor ihrer Abfahrt nach Tokio getroffen

Hamburger Schülerin (19) könnte DIE Olympia-Überraschung werden

21. Juli 2021 - 17:24 Uhr

Die wichtigsten 54 Sekunden ihres Lebens

Vor gut drei Monaten hat sich Schwimmerin Hannah Küchler mit einer unfassbaren Zeit von 54,88 Sekunden auf 100 m Freistil für die Olympischen Sommerspiele in Tokio qualifiziert. Nun wird sie für das Team Deutschland in der Staffel antreten. "Das war unglaublich. Ich hab die Hände übern Kopf zusammengeschlagen und bin direkt in Tränen ausgebrochen, weil dann einfach diese Erlösung da war, dieser ganze Druck ist einfach von einem abgefallen", schwärmt Hannah Küchler noch heute von dem Moment, als klar war: Sie fährt nach Tokio.

RTL Nord war dabei, als die 19-Jährige ihren Koffer für die Olympischen Spiele packte. 88 Teile gehören zum Olympia-Outfit, was das alles ist, sehen Sie im Video.

Harte Arbeit für beste Ergebnisse

Für ihren ersten großen internationalen Wettkampf überhaupt gibt Hannah Küchler vollen Körpereinsatz. Die Schülerin beschreibt das Training mit einem Lachen so: "Es brennt alles, es kribbelt alles (...) auch irgendwie so ein bisschen taub und irgendwann merkt man die Gliedmaßen nicht mehr und es tut einfach nur noch weh. Der Kopf brennt, die Arme brennen, also es ist schon übel."

Dabei kann die gebürtige Potsdamerin bei Olympia eine echte Überraschung werden: Bei der Qualifikation schwamm sie einen Rekord in ihrer Altersklasse. Am 24. Juli wird es in Tokio dann ernst und Hannah Küchler kann ihr Talent in der Staffel unter Beweis stellen.

Aufregung? Für die 19-Jährige kein Thema

Obwohl es der Höhepunkt ihrer bisher noch jungen Karriere ist, zeigt Hannah Küchler sich noch sehr entspannt und mutig, von Nervosität keine Spur. "Das kommt noch und gehört dazu", sagt ihr Trainer Veith Sieber. Seit vier Jahren trainiert er sie und hat schnell ihre außergewöhnlichen Fähigkeiten erkannt.

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Eine bleibende Erinnerung

Die Teilnahme an den Olympischen Spielen ist Hannah Küchlers Lebenstraum. Um diesen Moment in Erinnerung zu behalten, will sich die Schülerin die olympischen Ringe als Tattoo stechen lassen. "Ich hab schon ein paar Stellen, wo ich es mir gut vorstellen kann, also auf jeden Fall wird es am Oberkörper sein", wie sie uns verrät.

Das allerbeste Andenken an die Zeit in Tokio wäre aber sicher eine Medaille. Wir drücken die Daumen.

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