RTL News>Formel 1>

„Fuck em all“ – Was uns Daniel Ricciardo mit diesem Spruch sagen bzw. nicht sagen will

„Fuck em all“

Was Ricciardo mit dem Fluch-Helm sagen bzw. nicht sagen will

MONTE-CARLO, MONACO - MAY 28: Daniel Ricciardo of Australia driving the (3) McLaren MCL36 Mercedes on track during final practice ahead of the F1 Grand Prix of Monaco at Circuit de Monaco on May 28, 2022 in Monte-Carlo, Monaco. (Photo by Clive Rose/G
Daniel Ricciardo in Monaco.
WTM / WTM, Getty Images, Bongarts

Triggerwarnung: unflätige Sprache. „Fuck em all“, zu deutsch: „Fickt euch alle“. Das stand am Monaco-Wochenende in Abkürzungsform „FEA“ auf dem Helm von Daniel Ricciardo. Der Australier, der extrem in der Kritik steht, hat den Fluch-Spruch erklärt.

Kein Durchbruch in Monaco

Es sind gerade nicht die besten Zeiten von Daniel Ricciardo. Der achtmalige Grand-Prix-Gewinner erlebte in Monaco ein weiteres Wochenende zum Vergessen . Ausgerechnet an dem Ort, an dem er 2018 das letzte Mal für Red Bull triumphierte und in Siegerpose in den Pool sprang, reichte es wieder nicht für die Punkte im McLaren-Renner – Platz 13.

Schon in der Vorwoche war ihm sein junger Teamkollege Lando Norris mal wieder um die Ohren gefahren, obwohl dieser sogar krank im Wagen saß. Dazu gab’s die verbale Ohrfeige von McLaren-CEO Zak Brown . Ricciardo sei bislang hinter den Erwartungen zurückgeblieben, sagte der Boss – auch eine Trennungsklausel war plötzlich Thema . Diese könnte das Verhältnis zwischen dem Aussie und dem britischen Team wohl vorzeitig beenden. Eigentlich läuft der Vertrag bis Ende 2023. Das Ricciardo-Aus – ein Dauerbrenner in der F1-Gerüchteküche 2022.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen relevanten Inhalt der externen Plattformtwitter, der den Artikel ergänzt. Sie können sich den Inhalt einfach mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder ausblenden. Weitere Einstellungenkönnen Sie imPrivacy Centervornehmen.

Ricicardo pusht sich in den Happy Place

Und Ricciardo? Der reagierte zum einen mit Humor. Seine Haut sei „schön, gebräunt und außerdem auch dick“, sagte er scherzend über die lauter werdende Kritik an ihm. Andererseits auch mit der klaren Abkürzung „FEA“. „Fuck em all“ eben.

Wen hat er damit nur gemeint? Der 32-Jährige beschwichtigt. „Ich hatte das schon 2018 auf meinem Helm“, sagte er. „Ich mag es, Akronyme zu nutzen um mich zu motivieren. Es ist ganz ehrlich an niemanden gerichtet. Es ist etwas, das ich seit Jahren gesagt habe und es bringt mich in meinen „Happy Place“.

Dieser Inhalt kann nicht angezeigt werden

Es tut uns leid,
bitte versuchen Sie es später noch einmal.

Es sei zudem eines der letzten Dinge, die er sehe, wenn er den Helm anzieht. „Es erinnert mich daran, in den Tunnel und meine Zone zu kommen.“

So richtig geholfen hat es in Monte Carlo zumindest nicht. Wir schauen dann genau hin, was auf dem Helm bei dem Rennwochenende in Baku (ab dem 10.6, LIVE im Ticker bei RTL.de.) auf dem Helm steht. (msc)