Zieht McLaren die Reißleine?

Wildes Gerücht: Spektakulärer Cockpit-Tausch in der F1?

 IMOLA - Pierre Gasly 10 driving the AlphaTauri AT03 during the Emilia Romagna F1 Grand Prix at Autodromo Enzo e Dino Ferrari on April 24, 2022 in Imola, Italy. REMKO DE WAAL GP Emilia - Romagna 2022 - RACE 2022 xVIxANPxSportx/xxANPxIVx *** IMOLA Pie
In welchem Cockpit sitzt Pierre Gasly in der kommenden Saison?
www.imago-images.de, IMAGO/ANP, IMAGO/Formula 1 Rolex Grandprix van MADE in Italy

Die "Silly Season" beginnt in der Formel 1 traditionell erst im Sommer. Doch in diesem Jahr wird in der Gerüchteküche schon nach wenigen Rennen heiß gekocht. Spekuliert wird unter anderem über einen Fahrertausch, der es in sich hätte. Bei wenigen aktuellen Formel-1-Fahrern ist die Vertragssituation so klar, wie bei AlphaTauri-Pilot Pierre Gasly. Der Franzose steht noch bis Ende 2023 bei Red Bull unter Vertrag und wird den Rennstall, sofern er im nächsten Jahr nicht zurück ins A-Team befördert wird, nach der kommenden Saison spätestens verlassen. Das deuteten sowohl Gasly als auch Red-Bull-Berater Helmut Marko in diesem Jahr schon an.

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Nur bedingt zufrieden mit Ricciardo?

Englischen Medien zufolge könnte sich für den Franzosen allerdings noch eine weitere Option eröffnen, und zwar schon nach der Saison 2022: ein Wechsel zu McLaren. Darüber werde im Grid schon gesprochen, schreibt unter anderem der "Daily Star".

Für Gasly weichen müsste in diesem Fall Daniel Ricciardo. Da Lando Norris seinen Vertrag erst in diesem Jahr ein weiteres Mal verlängert hat, hat der Brite seinen Platz beim englischen Traditionsteam sicher. Ricciardos Vertrag hingegen läuft ebenfalls 2023 aus. Theoretisch wäre er also zum gleichen Zeitpunkt wie Pierre Gasly auf dem Markt.

Da sie bei McLaren mit den Leistungen des Australiers aber nur bedingt zufrieden sein sollen, könnte sich ein Ricciardo-Gasly-Tausch sogar schon nach der aktuellen Saison anbieten, heißt es.

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Hilft Ricciardo die Red-Bull-Vergangenheit?

McLaren würde in diesem Fall nicht nur einen sechs Jahre jüngeren Piloten bekommen, sondern auch einen Fahrer, der im Unterhalt deutlich günstiger ist. Ricciardo verdient übereinstimmenden Berichten zufolge rund 15 Millionen Euro pro Saison, Gasly kassiert hingegen nur fünf Millionen Euro.

Den Deal erleichtern könnten die nach wie vor guten Beziehungen von Ricciardo zu Red Bull. Der 32-Jährige begann seine Formel-1-Laufbahn vor elf Jahren bei den Roten Bullen und genießt dort nach wie vor einen guten Ruf.

Ins Beuteschema der Österreicher passt der Australier aber nur bedingt. Gerade das B-Team wird von Red Bull traditionell genutzt, um jungen Piloten eine Chance zu geben. Und in diese Kategorie fällt Daniel Ricciardo schon seit einigen Jahren nicht mehr. (tno mit sport.de)