Fristen zum Jahresende

Der Countdown läuft: Was Sie bis Ende 2020 noch erledigen sollten

24. Dezember 2020 - 9:26 Uhr

Vorsorge, Versicherungscheck und Co.: Letzte To Dos für 2020

Alle Jahre wieder – kommt nicht nur das Christkind, sondern ruckzuck auch das Jahresende. Viele To Dos, die uns unter anderem auch bares Geld bringen, drohen in den Weihnachtsvorbereitungen unterzugehen. Im Video verraten wir Ihnen, was Sie bis Ende des Jahres 2020 unbedingt noch erledigen sollten.

Vorsorgeuntersuchungen jetzt noch wahrnehmen

Die Zeit rast und angesichts des hinter uns liegenden Jahres, das vor allem durch die Corona-Pandemie geprägt war, sind viele Termine noch schwieriger umzusetzen gewesen als ohnehin schon: Monatelang geschlossene Kitas und Schulen im Frühjahr haben es vielen Eltern beispielsweise erschwert, Arzttermine wahrzunehmen. Und so ist bei dem ein oder anderen möglicherweise eine der jährlich empfohlenen Vorsorgeuntersuchungen unter den Tisch gefallen. Aber nur, wer alle Vorsorgeuntersuchungen nachweisen kann, erhält von seiner Krankenkasse eine Bonuszahlung.

+++Krebs-Früherkennung: Das sind die wichtigsten Vorsorgeuntersuchungen!+++

Jetzt noch den niedrigeren Mehrwertsteuersatz nutzen

Aufgrund der Corona-Pandemie wurde unter anderem die Mehrwertsteuer gesenkt – von 19 auf 16 beziehungsweise fünf statt sieben Prozent. Vor allem diejenigen, die größere Anschaffungen wie Laptop oder Notebook planen, sollten diese noch vor dem Jahreswechsel tätigen. Denn zum 1. Januar 2021 steigt der Steuersatz wieder auf den regulären Wert.

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Minijobber sollten Ihre Arbeitszeit anpassen

Minijobber, die höhere Steuern und Sozialabgaben vermeiden wollen, sollten jetzt noch ihre Arbeitszeit anpassen. Nur so können Sie verhindern, dass Sie die Grenze von 450 Euro pro Monat nicht überschreiten.

Jetzt noch Heizöl kaufen

Wer mit Öl heizt, sollte seinen Tank möglichst noch in diesem Jahr füllen, denn: ab Januar 2021 wird Heizöl teurer. Das liegt zum einen an der derzeit noch gesenkten Mehrwertsteuer, die zum Januar 2021 wieder auf 19 Prozent steigt. Zudem greift im Jahr 2021 die beschlossene CO2-Abgabe: So müssen Verkäufer wie Raffinerien pro Tonne Kohlendioxid, die beim Verbrennen von Heizöl und anderen fossilen Energieträgern entsteht, folglich 25 Euro zahlen. Und dieser Preis wird an die Kunden weitergegeben. Laut Angaben der Bundesregierung steigt dadurch der Lieferpreis bei Heizöl um 7,9 Cent.

Somit profitieren Sie in doppelter Hinsicht, wenn Sie sich noch bis Ende 2020 mit Heizöl beliefern lassen.

Außerdem ist das Jahresende ein guter Zeitpunkt, um über die Nutzung umweltfreundlicherer Energiequellen nachzudenken. Dazu zählen Wärmepumpen oder Photovoltaikanlangen, aber auch ein Holzpelletheizung.

+++Was sonst noch dabei hilft, unnötige Heizkosten zu sparen, erfahren Sie hier.+++