Weil Wildtierhaltung im Haus verboten ist

Gegen Frauchens Willen: Behörden lassen zahmen Fuchs einschläfern

08. August 2020 - 9:58 Uhr

Emotionaler Abschied von "Flash"

Erst rettete sein Frauchen das Leben des kleinen Fuchses, dann machte sie "Flash" über Instagram zum tierischen Star. Doch jetzt wurde das Tier eingeschläfert - zum Leidwesen seiner Ziehmama, die den Abschied von ihrem "Haustier" wohl nur schwer verkraften wird. Der Grund: Auch wenn "Flash" sooooo süß war, Füchse sind Wildtiere. Und dürfen nicht einfach so als Haustiere gehalten werden. Die ganze traurige Geschichte sehen Sie im Video.

Tod von "Flash" als Strafe

Als Ashley Yaeger den kleinen Vierbeiner fand, war er noch ein Welpe. Ohne ihre Hilfe hätte der Fuchs in freier Wildbahn nicht überlebt, sagt sie. Die Tierliebhaberin päppelte den kleinen Fuchs auf und gab ihm ein neues zu Hause. Und genau das wurde ihr jetzt zum Verhängnis: Wie die Behörde in Colorado mitteilte, sei "Flash" in freier Wildbahn nicht mehr überlebensfähig. Zu lange habe er unter Menschen gelebt. Das Einschläfern sei daher alternativlos. Auch wenn das Halten von Wildtieren in Colorado illegal ist, verzichteten die Tierschützer auf eine Strafe. Ein geliebtes Haustier zu verlieren, sei Strafe genug, so die Behörde. Auch wenn sie noch so süß sind, ist die Haltung von Rehen, Füchsen oder anderen Wildtieren auch bei uns verboten.

Gegen Willen der Ziehmama eingeschläfert

Jetzt ist der drollige Fuchs mit den schwarzen Kulleraugen tot- gegen den Willen von Ashley Yaeger. Auch in Hannover wurde vor Kurzem ein geliebtes Haustier gegen den Willen des Besitzers eingeschläfert. Doch dabei handelte es sich nicht etwa um einen Fuchs: "Romeo" war ein Labrador, der dem Veterinäramt zufolge massiv an Altersgebrechen litt.