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Formel 1: Turbolader und MGU-H im Ferrari futsch! Charles Leclerc droht schon bald Motoren-Strafe

Ferrari-Analyse nach Spanien-Ausfall

Turbolader und MGU-H futsch! Leclerc droht schon bald Motoren-Strafe

Ferrari driver Charles Leclerc of Monaco walks at the pit lane after his car's breakdown during the Spanish Formula One Grand Prix at the Barcelona Catalunya racetrack in Montmelo, Spain, Sunday, May 22, 2022. (AP Photo/Pool/Manu Fernandez)
Charles Leclerc musste beim Spanien-GP die erste Nullnummer der Saison einstecken
HA, AP, Manu Fernandez

Nächster Nackenschlag für Ferrari-Star Charles Leclerc im WM-Duell mit Titelverteidiger Max Verstappen. Wie die Scuderia mitteilte, lässt sich Leclercs Power Unit, die beim Spanien-GP den Geist aufgab und den Monegassen den Sieg kostete, nicht reparieren. Leclerc hatte im sechsten von 22 Saisonrennen schon die zweite Antriebseinheit im Heck, nur drei sind pro Jahr straffrei erlaubt. Dem Verstappen-Verfolger droht also schon früh im Saisonverlauf eine Startplatzstrafe.

Neuer oder gebrauchter Motor für Leclerc beim Heimspiel?

Leclercs Turbolader und die Energierückgewinnungseinheit MGU-H seien "beschädigt und können nicht repariert werden", heißt es im Ferrari-Statement: "Nach vollständiger Analyse des Ausfalls sind wir zuversichtlich, dass die Ursache nicht in fehlerhaftem Design oder in einem Problem mit der Zuverlässigkeit liegt."

Die Scuderia muss nun entscheiden, ob sie Leclerc bei dessen Heimspiel in Monte Carlo am Wochenende ( LIVE im RTL-Ticker ) einen neuen Motor einbaut oder auf gebrauchte Teile vom Saisonstart zurückgreift, um das Power-Unit-Kontingent zu schonen. WM-Rivale Verstappen nutzt in seinem Red Bull noch immer seinen ersten Antrieb.

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Über die Gründe für den Ausfall machte Ferrari keine konkreten Angaben. Leclerc hatte in Führung liegend plötzlich an Geschwindigkeit verloren und musste das Auto in der Box abstellen . Dadurch gewann Weltmeister Verstappen das Rennen und übernahm im WM-Klassement erstmals in diesem Jahr die Führung.

Der Fehler könnte laut Ferrari demnach externe Gründe haben oder durch eine fehlerhafte Nutzung verursacht worden sein. Für Leclerc war es die erste Nullnummer der Saison. (sid/mar)