Der Verstappen-Kosmos macht Max so stark

Max Verstappen schenkt Papa Jos den Sieg zum Vatertag

Max Verstappen und Papa Jos
Max Verstappen und Papa Jos
© Imago Sportfotodienst

21. Juni 2021 - 6:09 Uhr

Hier heißt es "alle zusammen zum Erfolg"

Sie teilen die Liebe zur Formel 1 – verbunden sind sie aber vor allem durch ihre unendliche Familienliebe. Im Hause Verstappen ist der Zusammenhalt riesig. Ganz besonders bei Papa Jos und Sohnemann Max. Der weiß genau, wer der Macher hinter seinem Erfolg ist. Und schenkt ihm zum Vatertag in den Niederlanden den Sieg in Frankreich. Jos Verstappen allein ist aber nicht sein einziger Rückhalt. Verstappen hat gleich einen ganzen Erfolgs-Kosmos.

Max Verstappen: Sein Vater brachte ihm zum Rennsport

Von klein auf war Max dabei, beobachtete, wie sein Papa Anfang der 2000er für Arrows und Minardi in der Königsklasse an den Start ging und war gleichauf fasziniert vom Motorsport wie sein Vorbild. Sein Vater.

Dass der Verstappen-Sprössling eines Tages denselben Weg gehen würde, war vermutlich schon damals vorgezeichnet. 2013 wurde er Kart-Europameister, schon 2015 stieg er erstmals in ein F1-Auto für Toro Rosso, 2016 dann der Sprung zu Red Bull und direkt der erste Sieg im ersten Rennen in Barcelona. Und immer an seiner Seite dabei: Papa Jos.

Ein Sieg als Geschenk zum Vatertag

"Alles Liebe zum Vatertag", schreibt Max am Sonntag in Le Castellet kurz nach dem Rennen bei Instagram und postet dazu ein Bild von ihm und einem seiner ersten Siegesgratulanten in Frankreich: Na klar, Papa Jos. "Ich hoffe, dir gefällt das Geschenk, das ich heute für dich geholt habe", scherzt der fliegende Holländer dazu.

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Verstappen und seine starken Frauen

Max Verstappen und Kelly Piquet
Kelly Pique ist stolz auf ihren Max
© Imago Sportfotodienst

Ohne Frage, auch Mama Sophie Kumpen, Schwester Victoria und Freundin Kelly Pique spielen eine wichtige Rolle im Verstappen-Kosmos. Sie sind die starken Frauen an seiner Seite. Sie stehen hinter ihm und lieben ihn, auch wenn er mal patzt oder wie in Baku stinkwütend aus dem Auto steigt, weil statt des erhofften Erfolgs am Ende ein Ausscheiden steht.

F1-Star und sein Mentor

Genauso ist Verstappen-Mentor Helmut Marko ein ganz wichtiger Teil im nahen Umfeld des 23-Jährigen. Der 78-Jährige hat so viel Erfahrung, die dem "Youngster" trotz sechs Jahren in der F1 noch fehlt. Er ist bei jedem Rennen in der Red-Bull-Box dabei und einer der größten Förderer von Verstappen. Marko sei "wie ein Vater für mich", sagte der WM-Leader zuletzt sogar.

HOCKENHEIM, GERMANY - JULY 28: Race winner Max Verstappen of Netherlands and Red Bull Racing celebrates with Red Bull Racing Team Consultant Dr Helmut Marko in parc ferme during the F1 Grand Prix of Germany at Hockenheimring on July 28, 2019 in Hocke
Max Verstappen und Helmut Marko
© Getty Images, Bongarts, WTM

Verstappen liebt Piquet-Tochter

Einst war es auch Marko, der Verstappen mit seiner Ex-Freundin Dilara Sanlik verkuppelte – damals hieß es, Marko meine, das F1-Talent brauche eine Partnerin, die ihn erdet.

Nun übernimmt Kelly diese Aufgabe. Und sie weiß, wie es ist, in einer Rennfahrer-Familie zu leben. Sie ist die Tochter des dreimaligen Formel-1-Weltmeisters Nelson Piquet, hat eine gemeinsame Tochter mit Ex-F1-Pilot Daniil Kvyat und komplettiert nun den Verstappen-Clan.

Auch sie jubelte ihrem Max bei der Siegerehrung in Frankreich aus der ersten Reihe zu und war zuvor Teil der 4-er-Umarmung zum Sieg – Max schloss seinen Papa, seinen Mentor und seine Freundin gleichzeitig in die Arme.

Vielleicht widmet Max ja seiner Kelly aus ganzer Liebe seinen nächsten Sieg. Aber Le Castellet gehört einfach dem Papa. (ana)

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