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Formel 1 in Monaco: Valtteri Bottas und Alfa Romeo die Geheimfavoriten für den Sieg?

Gewisse Daten sprechen dafür

Valtteri Bottas und Alfa Romeo die Geheimfavoriten für den Sieg in Monaco?

77 BOTTAS Valtteri fin, Alfa Romeo F1 Team ORLEN C42, action during the Formula 1 Pirelli Grand Premio de Espana 2022, 6th round of the 2022 FIA Formula One World Championship, WM, Weltmeisterschaft on the Circuit de Barcelona-Catalunya, from May 20
"Best of the rest" ist Valtteri Bottas bereits. DOch das muss ja längst nicht alles sein.
www.imago-images.de, IMAGO/PanoramiC, IMAGO/FLORENT GOODEN

Valtteri Bottas ist eine, wenn nicht die Überraschung der bisherigen Formel-1-Saison. Statt nach seinem unfreiwilligen Wechsel von Mercedes zu Alfa Romeo hinten herumzugurken, blüht der Finne als Nummer 1 im Schweizer Rennstall richtig auf und konnte bei Zielankunft bisher in jedem Rennen Achter oder besser werden. Für das anstehende Saison-Highlight in Monaco könnte nun eine Sensation für Bottas und sein Team anstehen. Das legen zumindest Daten aus der Analyse des Großen Preises von Spanien nahe.

Kurvenanalyse in Barcelona bringt Aufschluss

Die Strecke in Barcelona ist seit Jahren ein Maßstab für den weiteren Saisonverlauf, da das Streckenprofil die Charakteristika vieler anderer Strecken beinhaltet. Der finale Abschnitt mit seinen langsamen Kurven ist durchaus eine Art Mini-“Simulation“ für den Stadtkurs in Monaco, wo am Wochenende das siebte Saisonrennen ansteht.

Die Zeiten im Barcelona-Schlussteil wurden ausgewertet und siehe da: Alfa Romeo war nach Ferrari und Red Bull das schnellste Auto.

Hier die ausgewerteten Zeiten im Mittelwert:

  1. Ferrari 27,336 Sekunden
  2. Red Bull 27,411
  3. Alfa Romeo 27,443
  4. Haas 27,561
  5. Mercedes 27.698
  6. McLaren 27.768
  7. Alpine 27.896
  8. AlphaTauri 27.984
  9. Aston Martin 28.197
  10. Williams 28.586

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Gute Nachrichten auch für Schumacher, düstere Aussichten für Vettel

Doch damit hören die guten Nachrichten für Bottas und Alfa Romeo noch nicht auf. In den Mini-Sektoren, die seit einigen Jahren auch im offiziellen Timing mit eingeblendet werden, sieht es noch besser aus. Von der Kurve vor der finalen Schikane bis zur letzten Kurve war der Bolide vom Sauber-Rennstall sogar der Schnellste. Flotter also als Charles Leclerc und Rennsieger Max Verstappen.

Mick Schumacher werden die Werte ebenfalls erfreuen, denn demnach ist der Haas in Monaco möglicherweise vorne dabei und gut genug, um in die Punkte zu fahren, zumal das US-Team bisher vor allem im Qualifying überzeugte.

Weniger gut sieht es hingegen für Landsmann Sebastian Vettel aus, dessen Aston Martin (von vielen mittlerweile auch als „Green Bull“ bezeichnet) im letzten Spanien-Sektor nur auf den vorletzten Rang kam. (lde)