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Formel 1 in Monaco: Pole beim Heimspiel! Charles Leclerc hängt alle ab - Sebastian Vettel stark

Vettel stark, Pleite für Mick

Pole beim Heimspiel! Leclerc hängt in Monaco-Quali alle ab

 Formula 1 2022: Monaco GP CIRCUIT DE MONACO, MONACO - MAY 28: Charles Leclerc, Ferrari F1-75 during the Monaco GP at Circuit de Monaco on Saturday May 28, 2022 in Monte Carlo, Monaco. Photo by Zak Mauger / LAT Images Images PUBLICATIONxINxGERxSUIxAU
Charles Leclerc war beim Monaco-Qualifying nicht zu schlagen
www.imago-images.de, IMAGO/Motorsport Images, IMAGO/Zak Mauger

Endet der Formel-1-Fluch beim Heimspiel endlich? Ferrari-Pilot Charles Leclerc tut jedenfalls alles dafür und hat sich im Qualifying zum Grand Prix von Monaco die so wichtige Pole Position gekrallt. Der Monegasse dominierte in den heimischen Straßen das Geschehen, raste in 1:11,376 Minuten souverän zur Bestzeit, Scuderia-Kollege Carlos Sainz machte als Zweiter die rote Samstags-Party perfekt (+0,225 Sekunden). Dahinter eine Überraschung: Nicht etwa Red-Bull-Star Max Verstappen (4./+0,290), sondern dessen vermeintlicher Adjutant Sergio Perez (3./+0,253) startet als erster Ferrari-Verfolger in den Prestige-GP. Und das, obwohl der Mexikaner seinen Red Bull auf der letzten Runde vor dem Tunnel in die Leitplanke setzte, ehe auch noch Sainz in den RB18 crashte.

Sebastian Vettel lieferte in seinem unterlegenen Aston Martin eine famose Leistung ab: Der 34-Jährige schaffte es souverän in die Top 10 – Startplatz 9. Mick Schumacher schied dagegen schon in Q2 aus, verlor zudem einmal mehr das Haas-Duell mit Kevin Magnussen.

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Kurioser Crash vor dem Tunnel

Leclerc, der bei seinem Heim-GP bislang stets leer ausging, hängte im Showdown um den wohl begehrtesten Startplatz des Jahres alle ab. Schon mit seinem ersten Versuch in Q3 tütete der Ferrarista die Pole ein. Auf seiner letzten Runde schickte sich der Verstappen-Verfolger an, seine Zauberzeit noch einmal zu unterbieten, ging aber vom Gas, nachdem Perez hinter ihm vor dem Tunnel mit dem Heck in die Leitplanke gerauscht war und einen Auffahrunfall mit Sainz auslöste.

Beide Autos trugen erheblichen Schaden davon, auf die Mechaniker wartet viel Arbeit, um die Boliden für den Grand Prix flott zu bekommen. „Es sieht schlecht aus“, sagte Perez zu möglichen Schäden am Wagen, vor allem der Einschlag von Sainz habe einiges kaputt gemacht.

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Red Bull hofft auf Regen

WM-Leader Verstappen war nach dem Qualifying stinkig. Warum, erklärte Red-Bull-Eminenz Helmut Marko bei Sky. „Wir waren bis zu dem Zwischenfall drei Zehntel vorn, waren auf Augenhöhe mit Leclerc. Endlich hat Kurve 1 bei Max funktioniert. Deswegen ist er jetzt nicht bester Laune.“

Und Leclercs Fluch? Wurde trotz eines Fauxpas heute nicht um ein Kapitel reicher. Weil er in der Box an der Waage vorbei fuhr, sich dann zurückschieben ließ, um das Gewicht seines Boliden zu kontrollieren, deutete Marko eine Strafe an. Wende die FIA ihr Regelement konsequent an, müsse Leclerc „eigentlich vom letzten Platz oder aus der Box starten“. Ferrari-Sportdirektor Ferrari-Sportdirektor Laurent Mekies gab aber Entwarnung: "Charles hat ja 15, 20 Meter danach noch angehalten. Wir haben mit der FIA gesprochen. Dann hieß es: Schiebt das Auto halt zurück. Da gibt es kein Problem."

Marko wittert für Sonntag ohnehin eine andere Chance, um Leclerc doch noch packen. „Es ist ja doch Regen vorhergesagt und da ist der Max eine Bank.“

TV-Tipp: Diese Formel-1-Rennen zeigt RTL 2022 im Free-TV

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Schumi jr. schon in Q1 fast raus

Mick Schumacher kassierte im Fürstentum einen weiteren Dämpfer. Der 23-Jährige musste sich mit einem enttäuschenden 15. Startplatz begnügen. Die Punkte? In weiter Ferne.

Schon in Q1 hieß es zittern für Schumacher: Nach einer Roten Flagge kurz vor Ende der Quali-Runde infolge eines Leitplanken-Knutschers von Yuki Tsunoda schaffte es der Haas-Pilot nicht mehr rechtzeitig über die Start/Ziel-Linie, um noch eine Zeit zu fahren. So musste Schumi jr. mitansehen, wie er von der Konkurrenz auf der immer schneller werdenden Strecke von Rang 9 Platz um Platz durchgereicht wurde – aber nur bis P14, die Zeit reichte für Q2.

Vettel zeigt, was er kann

Auch Vettel musste zum Ende des ersten Teils der Zeitenjagd ordentlich Stoff geben. Dank einer fehlerfreien Runde schaffte er es als Zehnter aber souverän in Q2 – und gab Aston-Martin-Kollege Lance Stroll ordentlich eine auf die Mütze. Der Kanadier schied als 18. sang- und klanglos aus.

Vettel nahm den Schwung mit in die zweite Runde, bewahrte in der heißen Schlussphase mit viel Verkehr auf der Piste kühlen Kopf und qualifizierte sich als Achter für die Top 10 – eine starke Leistung im unterlegenen Aston Martin! „Wow, well done!“ (gut gemacht), jauchzte Vettel am Funk. In Q3 hielt er sein Niveau und fuhr auf Rang 9.

Für Schumacher war im zweiten Quali-Teil dagegen Schluss. Der Haas-Pilot verpasste die Top 10 deutlich: Nur Startplatz 15 und wieder einmal vom Stallkollegen Kevin Magnussen geschlagen. Der Däne wurde 13.

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Norris trotzt seinen Mandeln

Das gleiche Schicksal ereilte auch Rekordchampion Lewis Hamilton. Der Brite landete auf P8, musste sich zum wiederholten Male hinter seinem Silberpfeil-Rivalen George Russell einreihen, der auf Startplatz 6 raste.

„Best of the Rest“ hinter Ferrari und Red Bull war aber ein anderer Engländer. Obwohl von einer Mandelentzündung geplagt, stellte Lando Norris seinen McLaren auf Position 5 – Chapeau! (mar)