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Formel 1 in Brasilien: "Bagatell-Situation" - Disqualifikation von Lewis Hamilton ärgert Mercedes

Teamchef Wolff grantelt

"Bagatell-Situation" - Hamilton-Disqualifikation ärgert Mercedes

 Toto Wolff AUT, Mercedes-AMG Petronas F1 Team, F1 Grand Prix of Brazil at Autodromo Jose Carlos Pace on November 13, 2021 in Sao Paulo, Brazil. Photo by HOCH ZWEI Sao Paulo Brazil *** Toto Wolff AUT, Mercedes AMG Petronas F1 Team , F1 Grand Prix of
Toto Wolff langte sich wegen des FIA-Urteils gegen Lewis Hamilton an die Nase
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Wegen 0,2 Millimetern 19 Plätze zurück

Mercedes hat die nachträgliche Disqualifikation von Lewis Hamilton beim Freitags-Qualifying des Sao-Paulo-GP akzeptiert, sauer sind die Silbernen über das Hammer-Urteil der FIA-Stewards trotzdem. Hamiltons Heckflügel sei einzig auf der rechten Seite zu weit aufgeklappt gewesen, sagte Mercedes-Teamchef Toto Wolff auf der PK der Teamchefs nach dem Sprintrennen – und das lediglich um „0,2 Millimeter“.

Entscheidung "gegen alle bisherigen Protokolle"

Der Österreicher sprach von einer „Bagatell-Situation“ und betonte, Mercedes habe keinen „illegalen“ Flügel verwendet. Das minimal zu große DRS-“Fenster“ sei vielmehr auf einen Schaden zurückzuführen. Die Entscheidung, Hamilton zu disqualifizieren, sei „gegen alle bisherigen Protokolle“, gefallen, grantelte Wolff. Letztlich hätten die Kommissare aber wohl nur eine „Schwarz-Weiß-Lösung“ treffen können.

Vettel und "Bono" scherzen nach Verstappen-Strafe

Für Red-Bull-Berater Helmut Marko war die Disqualifikation des Weltmeisters dagegen „das einzig korrekte Urteil und geht in Ordnung“, wie der Österreicher bei Sky befand. Marko äußerte sich auch zur Strafe für Max Verstappen . Der Holländer muss 50.000 Euro löhnen, weil er im Parc Fermé den Heckflügel seines WM-Rivalen haptisch inspizierte.

„Eine harte Strafe, aber es trifft ja keinen Armen“, sagte Marko mit einem schelmischen Grinsen.

Auch die Konkurrenz reagierte mit Humor auf die Geldstrafe. "Ich fasse jetzt Hamiltons Heckflügel an. Nur Spaß! Ich berühre den Frontflügel, vielleicht kostet der 25.000“, witzelte Sebastian Vettel im Aston-Martin-Radio, als er seinen Boliden nach dem Sprint abstellte.

Hamiltons Renningenieur Peter „Bono“ Bonnington „ermahnte“ seinen Piloten am Funk, er solle im Parc Fermé jetzt bloß kein anderes Auto anfassen. (mar)

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