Für die hatte er eine Aufsichtspflicht. Er betreute sie im Rahmen der Ausbildung bei der Jugendfeuerwehr. Jetzt muss sich der Mann dafür vor dem Landgericht Köln verantworten. 18 Jahre lang soll sich Maik L. immer wieder an seinen Schützlingen vergangen haben. Die Jüngsten waren acht Jahre alt. In seiner Wohnung habe der Leverkusener laut Staatsanwalt mit seinen Opfern Pornos geschaut, bevor er sie sexuell missbraucht haben soll. Außerdem hat er offenbar einen Jungen dazu gebracht, ihn in der Dusche anzufassen. Und er soll einem Kind als "Marion" Nachrichten und pornografische Bilder geschickt haben. Die Stadt Leverkusen hat den Angeklagten wegen der Vorwürfe von seinen Diensten ausgeschlossen.