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Fentanyl eingeatmet: Einjährige muss wiederbelebt werden - Mutter verhaftet

Video zeigt Helden-Rettung

Fentanyl eingeatmet: Einjährige muss wiederbelebt werden - Mutter verhaftet

Schmerzmittel-Überdosis: Polizist muss Kind wiederbeleben Schock-Aufnahmen sollen wachrütteln
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Schock-Aufnahmen sollen wachrütteln
Schmerzmittel-Überdosis: Polizist muss Kind wiederbeleben

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Alabama: Polizei möchte mit Video zeigen, wie gefährlich Fentanyl ist

Ein junges Leben, das beinahe durch das Schmerzmittel Fentanyl viel zu früh ausgelöscht wurde. Und alles nur, weil eine Mutter (31) offenbar ihre Drogenutensilien nicht weggeräumt hat. Diese Geschichte aus Birmingham (US-Bundesstaat Alabama) macht fassungslos. Denn nur dem Einsatz eines Polizisten ist es zu verdanken, dass ds Kleinkind nicht starb – im Video.

Polizist rettet das Mädchen mit einem Nasenspray

Eine Frau hatte um Hilfe gerufen - auf dem Boden liegt ihr lebloses Kind. Das einjährige Mädchen soll mit dem Schmerzmittel Fentanyl in Berührung gekommen sein. Als Polizist Jordan Agee in dem Haus eintrifft, erfährt er, dass das Mädchen seit etwa 30 Minuten bewusstlos ist.

Der Officer schaltet sofort, gibt dem Mädchen Narcan, eine Art Gegenmittel in Form eines Nasensprays, das Polizisten wegen der schweren Opioid-Krise in den USA mittlerweile mit sich führen. Nach ein paar Minuten beginnt die Einjährige wieder zu atmen. Das Mädchen wird ins Krankenhaus gebracht und befindet sich mittlerweile in einem stabilen Zustand.

Der Officer aus Alabama wird nun als Held gefeiert. Doch wie konnte es dazu kommen, dass ein Kleinkind mit dem verschreibungspflichtigen Medikament in Berührung kommt?

Alabama: Opioidabhängige Mutter verhaftet

Offenbar ist die Mutter Jeanette B. abhängig von Opioiden. Die 31-Jährige soll ihre Drogenutensilien in der Wohnung nicht weggeräumt haben – die einjährige Tochter kam vermutlich so mit Fentanyl in Berührung. B. wurde im Zuge des Einsatzes wegen der Gefährdung ihres Kindes durch chemische Medikamente verhaftet.

Mit der Veröffentlichung des Videos will die Polizei vor allem wachrütteln - dass wenn man solche Medikamente im Haus hat, man sie mindestens gut wegschließen muss. Denn sonst gefährden sie weit mehr als die eigene Gesundheit.

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Schmerzmittel Fentanyl kann zur Killer-Droge werden

Eigentlich ist das synthetische Opioid Fentanyl ein Wunder der modernen Medizin. Es wird normalerweise als Schmerz- und Narkosemittel verwendet. Etwa 300 Mal so stark wie Morphium, benutzen Ärzte Fentanyl, um Patienten vor einer Operation in Vollnarkose zu versetzen und chronische oder auch akute Schmerzen zu betäuben.

Wenn man es einatmet, kann das schlimme Folgen haben. Eine Überdosis davon kann sogar lebensgefährlich werden. Besonders gefürchtet ist die mögliche Atemlähmung. (kra)