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Eingepfercht und zu Tode gequetscht: Spanische Polizei rettet süße Hundewelpen

Illegaler Handel mit Tieren aus Osteuropa

Eingepfercht und zu Tode gequetscht: Spanische Polizei rettet süße Hundewelpen

Unter erbärmlichen Bedingungen lebten Welpen, die nun von der spanischen Polizei befreit werden konnten. Ein Unternehmen hatte die Tiere illegal in Osteuropa beschafft.
Unter erbärmlichen Bedingungen lebten Welpen, die nun von der spanischen Polizei befreit werden konnten. Ein Unternehmen hatte die Tiere illegal in Osteuropa beschafft.
Guardia Civil

Welpen vom Festland nach Mallorca und Gran Canaria gebracht

Die spanische Guardia Civil hat bei einer großangelegten Aktion Hundewelpen befreit. Ein Unternehmen soll die Tiere illegal in Osteuropa gekauft, in einer Einrichtung in Mataró (Region Barcelona) gesammelt und von dort aus auf den Baleraren und den Kanarischen Inseln verteilt haben.

Anzeigen wegen Verstößen gegen Tierschutzgesetze

Bei der „Operation Canicat“ schlug die Zivilgarde in drei Städten zu: Palma de Mallorca, Mataró und Telde (Gran Canaria). Dabei seien aus einem Betrieb in Palma de Mallorca 25 Hundebabys gerettet und anschließend im städtischen Tierschutz-Zentrum Son Reus untergebracht worden, heißt es in einer Pressemitteilung der Polizei.

Bei den Durchsuchungen hätten die Ermittler festgestellt, dass die Unterkünfte, in denen die Tiere gehalten wurden, „nicht den entsprechenden Hygienevorschriften entsprachen“. Demnach vegetierten die Tiere eingepfercht auf engstem Raum, die Überbelegung sei teilweise derart drastisch gewesen, dass manche Hunde zu Tode gequetscht worden seien. Die Einrichtung in Mataró wurde der Polizei zufolge geschlossen und versiegelt, Anzeigen im Zusammenhang mit Verstößen gegen geltende Tierschutzgesetze erstattet. (cwa)

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