Gute Abwehr-Mittel haben eine Prüfnummer

Eine Nacht mit 50 Mücken – welches Mittel hält die Biester wirklich fern? Der Extremtest

30. Juni 2021 - 20:00 Uhr

Wie bekommt man wirklich keine Mückenstiche?

Es gibt zig Mittel gegen Mücken – doch gefühlt ist es oft total egal, womit man sich einschmiert, irgendwann stechen die Plagegeister einfach zu. Aber gibt es denn nun ein Anti-Mücken-Mittel, das besser hilft als andere? Eine Nacht in einem Raum mit fünf bluthungrigen Mücken – wir machen den Extremtest. Welches Mittel unsere drei Tester am besten schützt, sehen Sie im Video.

Gute Anti-Mücken-Produkte haben eine Prüfnummer

Egal, ob Creme, Körper- oder Textilspray gegen Mücken: Die Wirksamkeit des Mittels hängt vor allem von einem kleinen Detail ab, auf das man schon beim Einkauf achten sollte: die Prüfnummer.

Wenn ein Produkt nachweislich Mücken abwehrt, wird es in Deutschland durch eine Prüfnummer gekennzeichnet. Die sogenannte Pharmazentralnummer (PZN) befindet sich meist auf der Rückseite des Produkts. Nur Produkte mit einer PZN gelten in Deutschland als Arzneimittel, Hilfsmittel und Apothekenprodukte.

Test: Welches Mittel hilft am besten gegen Mücken?

Für unseren Test hat uns ein Labor Stechmücken zur Verfügung gestellt. Abwehren wollten wir die mit einem Anti-Mücken-Spray* 🛒 (Preis: ab 5 Euro)
mit Textilspray zur Mückenabwehr* (knapp 14 Euro) 
und mit einem Raumduft gegen Mücken* (ab 10 Euro)

Welches Mittel hier als klarer Sieger hervorging, sehen Sie im Video oben.  

Sie sind zusätzlich auf der Suche nach einem guten Hausmittel gegen Mücken? Diese 7 Pflanzen vertreiben die fiesen Blutsauger!

Wie man Insektenstiche richtig zuordnet und woran man erkennt, was einen da gerade überhaupt gestochen hat, erklären wir hier.

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Warum juckt ein Mückenstich überhaupt?

Mücken werden unter anderem durch Körperwärme und Schweißgeruch angelockt. Die weibliche Mücke benötigt Blut, um sich fortzupflanzen. Sticht die Mücke zu, sondert sie ein Sekret ab, um die Gerinnung des Blutes zu verhindern. Das Immunsystem bekämpft allerdings dieses Sekret und setzt in der Haut Histamine frei - was den Juckreiz auslöst.

Wird die Stelle nun gekratzt, verteilt sich das Sekret und die allergische Reaktion verschlimmert sich. Normal sind Hautirritationen wie Rötungen nach einem Mückenstich. Wird der Mückenstich aufgekratzt, können Bakterien eindringen und eine Infektion verursachen.

Letzte Rettung Stichheiler?

Wirken all diese Hausmittel nicht, müssen härtere Mittel ran. Es gibt einige Produkte auf dem Markt, die den Juckreiz in Sekunden bremsen. Beim sogenannten "Stichheiler"* wird eine Kontaktfläche auf den Stich gehalten, die sich auf etwa 50 Grad erhitzt. Dadurch wird das Gift "zerstört". Der Vorgang kann zwar etwas unangenehm sein, aber er lindert den Juckreiz.

Auch hilfreich: Essig. Dieser wirkt desinfizierend und kühlt die Stelle. Einfach ein wenig Wasser mit Essig mischen, ein Tuch darin tränken und anschließend auf die entsprechende Stelle drücken - so ist der Juckreiz schnell vergessen.

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