Plötzlich brach ein Felsbrocken weg Dramatischer Unfall an der Felswand: Bergwacht muss Extremkletterer Thomas Huber retten

Der erfahrene Bergsteiger Thomas Huber musste von der Bergwacht gerettet werden.
Der erfahrene Bergsteiger Thomas Huber musste von der Bergwacht gerettet werden.
Stefan Wiebel

Bangen auf dem Berg!
Er zählt zu den bekanntesten und erfahrensten Bergsteigern: Thomas Huber. Mit seinem Bruder Alexander (54) bildet er das Kletter-Duo „Huberbuam“. Gemeinsam haben sie sich als Extrembergsteiger einen Namen gemacht. Doch nun sollte eine Tour am Untersberg in den Berchtesgadener Alpen nicht so erfolgreich enden.

Huber stürzt bei Klettertour - Felsbrocken hat sich gelöst

Am Dienstag teilt der 56-Jährige auf seinem Instagram-Account mit: „Ein massiver Felsbrocken, an dem ich mich schon zig-mal festgehalten hatte, löste sich, schreibt er. Was als nächstes geschah, waren nur noch Reflexe, nicht zu stürzen.“ Und das tat er zum Glück auch nicht, ein Seil rettete den Sportler vor einem schlimmeren Ausgang. „Glück, Unglück und Glück“, wie Huber auf Instagram schreibt.

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Kletterprofi verletzt sich bei Sturz leicht am Fuß

Doch beenden konnte er sein Kletterprojekt nicht. Beim Versuch wieder anzusetzen, machte ihm sein Fuß Probleme: „Erst dann spürte ich meinen linken Knöchel... der Felsbrocken musste mich doch noch touchiert haben“, schreibt der Kletterprofi.

Obwohl es Huber wohl nicht leichtgefallen ist, den Abbruch zu akzeptieren: Kletterpartner Michael rief schließlich die Bergwacht, die ihn nach einer „spektakulären Rettung“, wie Huber sie beschreibt, in ein Krankenhaus geflogen hat. Die Medizinier in Traunstein konnten dann zum Glück Entwarnung geben. Der 56-Jährige hat sich nur leicht verletzt. (amp)

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