Max Eberl nicht der einzige Mobbing-Fall
Diese Fußball-Stars wurden zum Hass-Objekt - und schlugen zurück!
Du H*******“ oder „Ich bringe dich um“!
Es sind schockierende Nachrichten, die Fußball-Profis von sogenannten Fans über Instagram erhalten. Vor allem, wenn sie mit ihrem neuen Klub zum Ex-Verein zurückkehren oder einen augenscheinlich „gravierenden“ Fehler im Spiel gemacht haben. Zeilen, die für den einzelnen Menschen dramatische Folgen haben können.
Dominik Kohr und David Alaba
Umso wichtiger, dass immer mehr Profis die Beleidigungen öffentlich machen. Zuletzt platzte Mainz-Profi Dominik Kohr (29) der Kragen. Der Mittelfeldspieler wurde im Zuge seines Gastspiels mit den 05ern in Leverkusen wüst beschimpft – veröffentlichte die Nachrichten anschließend sogar mit Account-Erkennung. Irre: Sogar eine Morddrohung war dabei: „Du Hurensohn, ich bring dich um.“
Weitere Nachrichten: „Wie kann man denn so asozial gegenüber seinem Ex-Verein sein. Ohne Leverkusen wärst du ein fettes ‘Nichts’. Spiel weiter so ekelhaft, macht dich noch sympathischer. Knecht“, heißt es in einer weiteren Nachricht. Ein anderer Instagram-User schrieb: „Fass Frimpong noch einmal an und ich komme nach Mainz. Dann scheppert es, Kollege“.
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Auch Ex-Bayern-Star David Alaba (30) muss immer wieder mit unschönen Nachrichten umgehen. Zuletzt als rauskam, dass er bei der Wahl zum Weltfußballer nicht für Madrid-Kollege Karim Benzema, sondern für Lionel Messi (35) gestimmt hatte. Daraufhin entstand bei den Real-Fans sogar der Hashtag „alabaout“.
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Bereits im Jahr 2021 hatten Stars wie Toni Kroos oder Antonio Rüdiger im Zuge der Kampagne „UniteAgainstHate“ Nachrichten vorgelesen.
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Der Fall Eberl!
Einer, der derzeit nahezu wöchentlich aufs Übelste beschimpft wird, ist Leipzigs neuer Sport-Boss Max Eberl (49). Eberl war Ende Januar 2022 als Sportchef von Borussia Mönchengladbach erschöpft zurückgetreten. Dass der 49-Jährige wenige Monate später mit RB Leipzig in Verbindung gebracht wurde und dort letztlich eine Stelle antrat, stößt bei vielen Fans auf Ablehnung. Der Manager sah sich im Februar bei den Spielen beim 1. FC Köln und gegen den 1. FC Union Berlin Anfeindungen ausgesetzt, die auf seine Erkrankung Bezug nahmen.
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Dabei muss jedem Fan klar sein: Auch hinter Sportdirektoren und Fußballern steckt ein Mensch mit Gefühlen, Ängsten und Sorgen! (tli)