RTL News>Gesundheit>

CORONAVIRUS-LIVETICKER - US-Studie: Omikron genauso ernst wie frühere Varianten

Die Corona-Krise

CORONAVIRUS-LIVETICKER - US-Studie: Omikron genauso ernst wie frühere Varianten

 FOTOMONTAGE, Gefahrenschild mit Coronavirus-Symbol und Aufschrift Omikron-Variante *** PHOTOMONTAGE, danger sign with coronavirus symbol and inscription Omikron variant.
Omikron genauso ernst wie frühere Varianten
www.imago-images.de, IMAGO/Christian Ohde

  • 5/5/20226:34:16 AM

    US-Studie: Omikron genauso ernst wie frühere Varianten

    Die Omikron-Variante ist einer Studie zufolge genauso gefährlich wie vorherige Mutanten des Corona-Virus. "Wir haben einschließlich verschiedener demografischer Faktoren, Charlson-Komorbiditätsindexwerte und des Impfstatus festgestellt, dass die Risiken für Krankenhausaufenthalte und Sterblichkeit nahezu identisch waren", erklären vier an der US-Studie beteiligte Wissenschaftler des Massachusetts General Hospital, der Minerva University und der Harvard Medical School.

    Die Analyse basiert auf 130.000 Covid-19-Patienten in den vergangenen zwei Jahren in verschiedenen Ländern. Bisher galt die Omikron-Variante zwar als schneller übertragbar, aber weniger schwerwiegend als andere SARS-CoV-2-Varianten.
  • 5/5/202212:12:52 PM

    WHO: Fast 15 Millionen Menschen wegen Corona-Pandemie gestorben

    Die Corona-Pandemie hat nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) 2020 und 2021 weltweit etwa 14,9 Millionen Menschen das Leben gekostet. Die Zahl umfasst sowohl verstorbene Corona-Infizierte als auch Menschen mit anderen Krankheiten oder Verletzungen, die wegen der Überlastung der Gesundheitssysteme nicht rechtzeitig behandelt werden konnten, wie die WHO am Donnerstag in Genf berichtete. Unter den Corona-Infizierten liegt die Todeszahl gemäß Meldungen der WHO-Mitgliedsländer weltweit jetzt bei etwas mehr als 6,2 Millionen.

    Die WHO-Expertinnen und -Experten haben berücksichtigt, dass eine gewisse Zahl von Todesfällen wegen der Corona-Einschränkungen verhindert wurden. Dazu gehört zum Beispiel, dass weniger Unfälle im Straßenverkehr und Arbeitsunfälle passierten, weil mehr Menschen von Zuhause arbeiteten und vielerorts Ausgangssperren verhängt waren.
  • 5/5/202212:01:21 PM

    Deutschland sollte Corona-Einreiseregeln unverzüglich aufheben

    Nach dem Willen der FDP im Bundestag sollte Deutschland seine Corona-Einreiseregeln unverzüglich aufheben. "Die Bestimmungen für die Einreise nach Deutschland sind längst überholt", sagte Fraktionschef Christian Dürr der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ). Die Ampel-Regierung aus SPD, Grünen und FDP hatte die Einreisebestimmungen erst kürzlich bis Ende Mai verlängert.

    Glücklicherweise habe sich die Lage in den Kliniken weiter entspannt, und es drohe nicht länger eine Überlastung des Gesundheitssystems, erklärte Dürr im Gespräch mit der NOZ.

    Nachdem die Corona-Maßnahmen bundesweit abgeschafft worden seien, "sollten nun auch die strengen Einreisebestimmungen auslaufen", fordert Dürr. Er halte etwa die 3G-Regel bei der Ankunft für "wenig sinnvoll", schließlich dürfe man sich danach auch ohne Nachweispflicht frei durchs Land bewegen. Mit Blick auf die in vielen anderen Ländern bereits gekippten Regeln sagte Dürr: "Unsere europäischen Nachbarn gehen hier mit gutem Beispiel voran."
  • 5/5/202210:17:41 AM

    Umfrage: Nach Corona-Lockerungen planen die Deutschen wieder mehr Auslandsurlaube

    Der Frühling macht sich in Deutschland breit. Die steigenden Temperaturen und sonnigen Tage sorgen dafür, dass es grünt und blüht. Und manche richten ihren Blick auch schon auf den nächsten Urlaub im Sommer. Besonders beliebt hierbei ist das Ausland. Wie nun eine repräsentative LichtBlick Umfrage zeigt, plant mehr als jede*r dritte Deutsche den eigenen Urlaub nicht im eigenen Land (37%) - und visiert dabei besonders gern eines der europäischen Nachbarländer an (31%). Nur für wenige kommt eine Fernreise infrage (6%).

    Im vergangenen Jahr zog es nur knapp 28% während der Sommerferien ins Ausland. Der Einfluss der Corona-Pandemie auf die Reisegewohnheiten wurde deutlich. "Durch die Maßnahmenlockerungen in ganz Europa stehen Reisenden natürlich wieder mehr Möglichkeiten zur Verfügung. Daher scheint die Pandemie eine kleinere Rolle einzunehmen als noch im letzten Jahr - was dazu führt, dass nun weniger Menschen in Deutschland ihren Sommerurlaub verbringen wollen", sagt LichtBlick Unternehmenssprecher Ralph Kampwirth. Hatten im vergangenen Jahr noch etwas mehr als die Hälfte (55%) vor, in Deutschland zu bleiben, wollen dies in diesem Jahr nur nur noch knapp 42% - entweder zuhause (18%) oder in einem deutschen Feriengebiet (24%).
  • 5/5/20229:11:43 AM

    Tschechien beendet letzte verbliebene Corona-Maßnahmen

    Tschechien hat die epidemische Notlage wegen der Corona-Pandemie beendet. Die letzten verbliebenen Maßnahmen wie die Maskenpflicht in Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen gelten seit Donnerstag an nicht mehr. "Die Inzidenz fällt und fällt", sagte Gesundheitsminister Vlastimil Valek in Prag. Innerhalb von sieben Tagen gab es nach aktuellen Zahlen 77 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner. Die Krankenkassen bezahlen nun PCR-Tests nur noch dann, wenn sie von einem Arzt verordnet werden.

    Seit Beginn der Corona-Pandemie vor mehr als zwei Jahren starben in Tschechien nach offiziellen Angaben 40 194 Menschen im Zusammenhang mit einer Infektion. Der EU-Mitgliedstaat hat rund 10,5 Millionen Einwohner.
  • 5/5/20227:33:14 AM

    Lockdowns in China belasten europäische Firmen schwer

    Die strengen Corona-Lockdowns in China belasten die Geschäfte europäischer Firmen in der Volksrepublik schwer. In einer am Donnerstag veröffentlichten Umfrage der Europäischen Handelskammer in Peking gaben 75 Prozent der befragten Unternehmen an, dass sich die strengen Eindämmungsmaßnahmen negativ auf ihren Betrieb auswirken. Fast 60 Prozent der Firmen erklärten zudem, dass sie ihre Umsatzprognose in China für das laufende Jahr reduziert haben.

    Die Unternehmen beklagten vor allem Probleme im Bereich der Logistik, Lagerhaltung und Lieferketten. Auch sei es schwierig, Geschäftsreisen zu planen oder überhaupt noch persönliche Treffen durchzuführen. Auch auf Rohstoffe oder Komponenten könne man nicht immer leicht zugreifen. Zudem erweise sich die Auslieferung fertiger Produkte innerhalb Chinas als schwierig.
  • 5/5/20224:27:17 AM

    RKI registriert 96 167 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz sinkt

    Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Donnerstagmorgen mit 566,8 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben. Am Vortag hatte der Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche bei 591,8 gelegen (Vorwoche: 826,0; Vormonat: 1394,0). Allerdings liefert die Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionslage. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

    Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 96 167 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 130 104 registrierte Ansteckungen) und 183 Todesfälle (Vorwoche: 246) innerhalb eines Tages. Vergleiche der Daten sind auch hier wegen des Testverhaltens, Nachmeldungen oder Übermittlungsproblemen nur eingeschränkt möglich
  • 5/5/20224:11:10 AM

    US-Außenminister Blinken positiv auf Corona getestet

    Washington - US-Außenminister Antony Blinken hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Ein PCR-Test sei am Mittwochnachmittag positiv ausgefallen, teilte das Außenministerium in Washington mit. Blinken habe milde Symptome. Der 60-Jährige sei vollständig geimpft und geboostert. Die Sprecherin des Weißen Hauses, Jen Psaki, sagte, US-Präsident Joe Biden (79) sei seit mehreren Tagen nicht persönlich mit Blinken zusammengekommen. Bei Biden sei zuletzt am Dienstag ein Corona-Test negativ ausgefallen. Das Außenministerium teilte mit, Blinken werde sich nach den Richtlinien der Gesundheitsbehörde CDC zu Hause isolieren und von dort aus arbeiten.
  • 5/4/20225:33:05 PM

    NRW: Neue Corona-Regeln ab Donnerstag (5. Mai 2022)


    Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales Nordrhein-Westfalen hat die Corona-Test- und Quarantäneverordnung an die neuen Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts angepasst. Die Regelungen treten ab Donnerstag (5. Mai 2022) in Kraft und gelten bis 3. Juni 2022:

    • Isolierung bei einer Corona-Infektion: Wer selbst infiziert ist, muss sich weiterhin automatisch und auch ohne gesonderte behördliche Anordnung in Isolierung begeben. Die Isolierung dauert im Grundsatz weiterhin zehn Tage und kann nach zehn Tagen ohne weiteren Test beendet werden. Ab dem fünften Tag der Isolierung ist eine „Freitestung“ möglich. Voraussetzung dafür ist ein negatives Testergebnis (Corona-Schnelltest einer offiziellen Teststelle oder PCR-Test, Selbsttest ist nicht ausreichend).
    • Infizierte Beschäftigte in Einrichtungen mit vulnerablen Personen (z.B. Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen oder Einrichtungen der Eingliederungshilfe) müssen mindestens 48 Stunden symptomfrei sein und über einen Nachweis einer negativen Testung (Coronaschnelltest, PCR-Test) verfügen.
    • Quarantäne: Entsprechend der RKI-Empfehlungen entfällt die Quarantäne für Haushaltsangehörige und enge Kontaktpersonen von Corona-Infizierten ab sofort ganz. Auch wer als Kontaktperson mit einer infizierten Person in gleichem Haushalt lebt, muss nicht mehr in Quarantäne. Es wird aber empfohlen, Kontakte zu reduzieren. Dies bedeutet: Für fünf Tage sollten enge Kontakte zu anderen Personen, insbesondere in Innenräumen und größeren Gruppen, vermieden werden.
    • Sofern es möglich ist, sollten Kontaktpersonen im Homeoffice arbeiten. Darüber hinaus wird ein Selbstmonitoring (Selbsttest, besonderes Achten auf Symptome sowie Messen der Körpertemperatur) und das Tragen mindestens einer medizinischen Maske bei Kontakt zu anderen Personen bis zum fünften Tag nach dem Kontakt mit der infizierten Person empfohlen. Treten Symptome auf, muss ein Test durchgeführt werden.
  • 5/4/20224:59:51 PM

    Patienten geheilt: Erste Hoffnung auf Medikament gegen Long Covid

    In der Behandlung von Long Covid könnte schon bald ein Mega-Durchbruch bevorstehen. Die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg berichtet auf ihrer Website aktuell vom „weltweit ersten erfolgreichen Heilungsversuch“ bei einem 59-Jährigen. Mit der Behandlung durch die Arznei BC 007 hat ein Forschungsteam aus Erlangen bei einzelnen Betroffenen innerhalb von Tagen nahezu Beschwerdefreiheit erreicht. Im Sommer soll eine klinische Studie mit dem Medikament starten. 

    Erlangen: Forscher entdecken Medikament gegen Long Covid Symptome durch Zufall 

    Durch einen Zufall haben die Forscher BC 007 entdeckt und bei Long Covid-Patienten eingesetzt. Die Arznei wurde ursprünglich für Menschen mit schweren Herzerkrankungen entwickelt. Wie das Team auf der Website berichtet, hat ein Mann (59) mit massiven Long Covid Symptomen Glück im Unglück gehabt. Denn er litt seit Jahren an einem Glaukom (Sehnerv-Erkrankung) und war deswegen bereits in Behandlung an der Augenklinik des Universitätsklinikums Erlangen. Dort wusste man schon länger, dass sogenannte „Autoantikörper“ (Antikörper, die sich gegen körpereigenes Gewebe richten) nicht nur bei Covid-Spätfolgen, sondern auch beim Glaukom eine Rolle spielen. 

    Und so führten die Mediziner an ihrem Patienten eine Therapie mit BC 007 durch. Innerhalb von Stunden verbesserte sich der Zustand des Patienten. Ähnlich erging es einer 39-Jährigen in Erlangen. Das Biotechnologieunternehmen „Berlin Cures“ gab bekannt, dass noch in diesem Sommer eine größer angelegte Studie zur Wirksamkeit von BC 007 gegen das Long Covid-Syndrom starten soll. Über 15 Zentren in Deutschland, Holland, Spanien, Finnland und auch der Schweiz sollen dabei sein. Das Ziel sei, eine beschleunigte Zulassung für BC 007 zur Behandlung von Long Covid.

  • 5/4/20223:12:14 PM

    Karl Lauterbach plant „Zwischenspurt“ bis Herbst

    Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach will in der entspannteren Corona-Lage über den Sommer zentrale Neuregelungen für die generelle medizinische Versorgung anstoßen. Der SPD-Politiker sprach am Mittwoch in Berlin von einem "Zwischenspurt", um mehrere Vorhaben bis zum Herbst ins Laufen zu bringen. Dabei geht es unter anderem um digitale Anwendungen wie elektronische Patientenakten und E-Rezepte, die weitere Finanzierung der gesetzlichen Krankenkassen und die vorgesehene kontrollierte Freigabe von Cannabis.

    Noch im Mai will Lauterbach auch ein "Pandemiebekämpfungskonzept" für den Herbst vorstellen. Dann werde man wieder deutlich steigende Fallzahlen erwarten müssen, sagte er. Konkret soll es um die weitere Strategie für mehr Impfungen und den Impfstoff-Einkauf sowie eine Anschlussregelung für Corona-Vorgaben gehen, wenn die jetzigen Regeln des Infektionsschutzgesetzes am 23. September enden. Die Zeit solle auch genutzt werden, um die digitale Ausstattung der Gesundheitsämter zu verbessern. Dafür seien 800 Millionen Euro als Förderung abrufbar.
  • 5/4/20221:51:24 PM

    BGH: Fitnessstudio-Kunde bekommt für Lockdown-Zeit Beiträge zurück

    Wer im Corona-Lockdown sein Fitnessstudio nicht nutzen konnte, hat Anspruch auf die in dieser Zeit gezahlten Mitgliedsbeiträge. Der Bundesgerichtshof (BGH) entschied am Mittwoch in einem Musterfall aus Niedersachsen, dass ein Studio einem Kunden die per Lastschrift eingezogenen Beiträge zurückzahlen muss. "Der Zweck eines Fitnessstudiovertrags liegt in der regelmäßigen sportlichen Betätigung", teilten die obersten Zivilrichter und in Karlsruhe mit. Bei einer mehrwöchigen Schließung sei es unmöglich gewesen, diese Leistung zu erbringen. (Az. XII ZR 64/21)

    Der Kläger hatte einen Zwei-Jahres-Vertrag abgeschlossen, der im Dezember 2019 zu laufen begann. Nach Ausbruch der Corona-Pandemie hatte das Studio vom 16. März bis zum 4. Juni 2020 schließen müssen. Der Betreiber zog trotzdem weiter die monatlichen Beiträge von 29,90 Euro ein. Vor dem BGH bekam der Kunde nun in letzter Instanz Recht. 
  • 5/4/202212:23:19 PM

    Kürzere Isolation für Corona-Infizierte in NRW - aber nur mit Test

    Corona-Infizierte in Nordrhein-Westfalen können die Isolierung von Donnerstag an nur bei einem offiziellen negativen Testergebnis bereits nach fünf Tagen beenden. In Nordrhein-Westfalen ist für das Freitesten nach wie vor ein offizieller Test - ein Bürgertest oder PCR-Test - erforderlich, teilte das NRW-Gesundheitsministerium am Mittwoch in Düsseldorf zu den ab 5. Mai geltenden Test- und Quarantäneregelungen mit. Ohne Freitestung endet die Isolierung wie bisher automatisch nach zehn Tagen.

    Die am Montagabend vom Robert Koch-Institut (RKI) veröffentlichten neuen Leitlinien sehen vor, dass die vorgeschriebene Isolation für Corona-Infizierte in der Regel schon nach fünf Tagen enden kann. Zum Abschluss wird aber ein negativer Test "dringend empfohlen". Die konkrete Umsetzung liegt bei den Bundesländern.
  • 5/4/202211:04:05 AM

    Lindner erwartet 2023 keine Corona-Sonderlasten mehr für Haushalt

    Bundesfinanzminister Christian Lindner rechnet im nächsten Jahr nicht mehr mit Corona-bedingten Sonderbelastungen für den Haushalt. 2023 werde ein Schritt Richtung Normalisierung, sagt der FDP-Politiker nach der Kabinettsklausur in Meseberg. Dieses Jahr gebe es aber noch Sonderlasten durch die Pandemie und auch den Krieg in der Ukraine.
  • 5/4/20224:20:06 AM

    Luca-App löscht sämtliche Nutzerdaten aus der Pandemie

    Die Macher der Luca-App haben nach eigenen Angaben sämtliche Daten aus dem Luca-System gelöscht, die seit dem Start der Anwendung zur Kontaktnachverfolgung während der Corona-Pandemie erfasst und verschlüsselt gespeichert worden sind. Das teilte der Geschäftsführer der Betreibergesellschaft, Patrick Hennig, am Mittwoch in Berlin mit. Die Daten seien nur noch lokal auf dem Smartphones der Nutzerinnen und Nutzer gespeichert und sichtbar, sagte Hennig. "Luca hat darauf keinerlei Zugriff."

    Die Löschung der Datenbestände aus dem Luca-System ist Teil einer Neu-Positionierung der Luca-App als Digitalisierungsservice und Bezahlanwendung für die Gastronomie. Am Mittwoch startete die Culture4Life GmbH in Hamburg, Berlin und Rostock einen Dienst, mit dem Gäste ihre Rechnungen bargeldlos bezahlen können. Dabei scannen die Restaurantbesucher an ihrem Tisch einen QR-Code und sehen in der App ihre Rechnung, die dann über das Smartphone beglichen werden kann.
Tickaroo Live Blog Software