Die Corona-Krise

CORONAVIRUS-LIVETICKER - US-Studie: Omikron genauso ernst wie frühere Varianten

Omikron genauso ernst wie frühere Varianten
Omikron genauso ernst wie frühere Varianten
© IMAGO/Christian Ohde, www.imago-images.de

05. Mai 2022 - 8:42 Uhr

  • 5/5/20226:34:16 AM
    US-Studie: Omikron genauso ernst wie frühere Varianten
    Die Omikron-Variante ist einer Studie zufolge genauso gefährlich wie vorherige Mutanten des Corona-Virus. "Wir haben einschließlich verschiedener demografischer Faktoren, Charlson-Komorbiditätsindexwerte und des Impfstatus festgestellt, dass die Risiken für Krankenhausaufenthalte und Sterblichkeit nahezu identisch waren", erklären vier an der US-Studie beteiligte Wissenschaftler des Massachusetts General Hospital, der Minerva University und der Harvard Medical School.

    Die Analyse basiert auf 130.000 Covid-19-Patienten in den vergangenen zwei Jahren in verschiedenen Ländern. Bisher galt die Omikron-Variante zwar als schneller übertragbar, aber weniger schwerwiegend als andere SARS-CoV-2-Varianten.
  • 5/5/202212:12:52 PM
    WHO: Fast 15 Millionen Menschen wegen Corona-Pandemie gestorben
    Die Corona-Pandemie hat nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) 2020 und 2021 weltweit etwa 14,9 Millionen Menschen das Leben gekostet. Die Zahl umfasst sowohl verstorbene Corona-Infizierte als auch Menschen mit anderen Krankheiten oder Verletzungen, die wegen der Überlastung der Gesundheitssysteme nicht rechtzeitig behandelt werden konnten, wie die WHO am Donnerstag in Genf berichtete. Unter den Corona-Infizierten liegt die Todeszahl gemäß Meldungen der WHO-Mitgliedsländer weltweit jetzt bei etwas mehr als 6,2 Millionen.

    Die WHO-Expertinnen und -Experten haben berücksichtigt, dass eine gewisse Zahl von Todesfällen wegen der Corona-Einschränkungen verhindert wurden. Dazu gehört zum Beispiel, dass weniger Unfälle im Straßenverkehr und Arbeitsunfälle passierten, weil mehr Menschen von Zuhause arbeiteten und vielerorts Ausgangssperren verhängt waren.
  • 5/5/202212:01:21 PM
    Deutschland sollte Corona-Einreiseregeln unverzüglich aufheben
    Nach dem Willen der FDP im Bundestag sollte Deutschland seine Corona-Einreiseregeln unverzüglich aufheben. "Die Bestimmungen für die Einreise nach Deutschland sind längst überholt", sagte Fraktionschef Christian Dürr der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ). Die Ampel-Regierung aus SPD, Grünen und FDP hatte die Einreisebestimmungen erst kürzlich bis Ende Mai verlängert.

    Glücklicherweise habe sich die Lage in den Kliniken weiter entspannt, und es drohe nicht länger eine Überlastung des Gesundheitssystems, erklärte Dürr im Gespräch mit der NOZ.

    Nachdem die Corona-Maßnahmen bundesweit abgeschafft worden seien, "sollten nun auch die strengen Einreisebestimmungen auslaufen", fordert Dürr. Er halte etwa die 3G-Regel bei der Ankunft für "wenig sinnvoll", schließlich dürfe man sich danach auch ohne Nachweispflicht frei durchs Land bewegen. Mit Blick auf die in vielen anderen Ländern bereits gekippten Regeln sagte Dürr: "Unsere europäischen Nachbarn gehen hier mit gutem Beispiel voran."
  • 5/5/202210:17:41 AM
    Umfrage: Nach Corona-Lockerungen planen die Deutschen wieder mehr Auslandsurlaube
    Der Frühling macht sich in Deutschland breit. Die steigenden Temperaturen und sonnigen Tage sorgen dafür, dass es grünt und blüht. Und manche richten ihren Blick auch schon auf den nächsten Urlaub im Sommer. Besonders beliebt hierbei ist das Ausland. Wie nun eine repräsentative LichtBlick Umfrage zeigt, plant mehr als jede*r dritte Deutsche den eigenen Urlaub nicht im eigenen Land (37%) - und visiert dabei besonders gern eines der europäischen Nachbarländer an (31%). Nur für wenige kommt eine Fernreise infrage (6%).

    Im vergangenen Jahr zog es nur knapp 28% während der Sommerferien ins Ausland. Der Einfluss der Corona-Pandemie auf die Reisegewohnheiten wurde deutlich. "Durch die Maßnahmenlockerungen in ganz Europa stehen Reisenden natürlich wieder mehr Möglichkeiten zur Verfügung. Daher scheint die Pandemie eine kleinere Rolle einzunehmen als noch im letzten Jahr - was dazu führt, dass nun weniger Menschen in Deutschland ihren Sommerurlaub verbringen wollen", sagt LichtBlick Unternehmenssprecher Ralph Kampwirth. Hatten im vergangenen Jahr noch etwas mehr als die Hälfte (55%) vor, in Deutschland zu bleiben, wollen dies in diesem Jahr nur nur noch knapp 42% - entweder zuhause (18%) oder in einem deutschen Feriengebiet (24%).
  • 5/5/20229:11:43 AM
    Tschechien beendet letzte verbliebene Corona-Maßnahmen
    Tschechien hat die epidemische Notlage wegen der Corona-Pandemie beendet. Die letzten verbliebenen Maßnahmen wie die Maskenpflicht in Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen gelten seit Donnerstag an nicht mehr. "Die Inzidenz fällt und fällt", sagte Gesundheitsminister Vlastimil Valek in Prag. Innerhalb von sieben Tagen gab es nach aktuellen Zahlen 77 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner. Die Krankenkassen bezahlen nun PCR-Tests nur noch dann, wenn sie von einem Arzt verordnet werden.

    Seit Beginn der Corona-Pandemie vor mehr als zwei Jahren starben in Tschechien nach offiziellen Angaben 40 194 Menschen im Zusammenhang mit einer Infektion. Der EU-Mitgliedstaat hat rund 10,5 Millionen Einwohner.
  • 5/5/20227:33:14 AM
    Lockdowns in China belasten europäische Firmen schwer
    Die strengen Corona-Lockdowns in China belasten die Geschäfte europäischer Firmen in der Volksrepublik schwer. In einer am Donnerstag veröffentlichten Umfrage der Europäischen Handelskammer in Peking gaben 75 Prozent der befragten Unternehmen an, dass sich die strengen Eindämmungsmaßnahmen negativ auf ihren Betrieb auswirken. Fast 60 Prozent der Firmen erklärten zudem, dass sie ihre Umsatzprognose in China für das laufende Jahr reduziert haben.

    Die Unternehmen beklagten vor allem Probleme im Bereich der Logistik, Lagerhaltung und Lieferketten. Auch sei es schwierig, Geschäftsreisen zu planen oder überhaupt noch persönliche Treffen durchzuführen. Auch auf Rohstoffe oder Komponenten könne man nicht immer leicht zugreifen. Zudem erweise sich die Auslieferung fertiger Produkte innerhalb Chinas als schwierig.
  • 5/5/20224:27:17 AM
    RKI registriert 96 167 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz sinkt
    Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Donnerstagmorgen mit 566,8 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben. Am Vortag hatte der Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche bei 591,8 gelegen (Vorwoche: 826,0; Vormonat: 1394,0). Allerdings liefert die Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionslage. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

    Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 96 167 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 130 104 registrierte Ansteckungen) und 183 Todesfälle (Vorwoche: 246) innerhalb eines Tages. Vergleiche der Daten sind auch hier wegen des Testverhaltens, Nachmeldungen oder Übermittlungsproblemen nur eingeschränkt möglich
  • 5/5/20224:11:10 AM
    US-Außenminister Blinken positiv auf Corona getestet
    Washington - US-Außenminister Antony Blinken hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Ein PCR-Test sei am Mittwochnachmittag positiv ausgefallen, teilte das Außenministerium in Washington mit. Blinken habe milde Symptome. Der 60-Jährige sei vollständig geimpft und geboostert. Die Sprecherin des Weißen Hauses, Jen Psaki, sagte, US-Präsident Joe Biden (79) sei seit mehreren Tagen nicht persönlich mit Blinken zusammengekommen. Bei Biden sei zuletzt am Dienstag ein Corona-Test negativ ausgefallen. Das Außenministerium teilte mit, Blinken werde sich nach den Richtlinien der Gesundheitsbehörde CDC zu Hause isolieren und von dort aus arbeiten.
  • 5/4/20225:33:05 PM
    NRW: Neue Corona-Regeln ab Donnerstag (5. Mai 2022)

    Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales Nordrhein-Westfalen hat die Corona-Test- und Quarantäneverordnung an die neuen Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts angepasst. Die Regelungen treten ab Donnerstag (5. Mai 2022) in Kraft und gelten bis 3. Juni 2022:

    • Isolierung bei einer Corona-Infektion: Wer selbst infiziert ist, muss sich weiterhin automatisch und auch ohne gesonderte behördliche Anordnung in Isolierung begeben. Die Isolierung dauert im Grundsatz weiterhin zehn Tage und kann nach zehn Tagen ohne weiteren Test beendet werden. Ab dem fünften Tag der Isolierung ist eine „Freitestung“ möglich. Voraussetzung dafür ist ein negatives Testergebnis (Corona-Schnelltest einer offiziellen Teststelle oder PCR-Test, Selbsttest ist nicht ausreichend).
    • Infizierte Beschäftigte in Einrichtungen mit vulnerablen Personen (z.B. Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen oder Einrichtungen der Eingliederungshilfe) müssen mindestens 48 Stunden symptomfrei sein und über einen Nachweis einer negativen Testung (Coronaschnelltest, PCR-Test) verfügen.
    • Quarantäne: Entsprechend der RKI-Empfehlungen entfällt die Quarantäne für Haushaltsangehörige und enge Kontaktpersonen von Corona-Infizierten ab sofort ganz. Auch wer als Kontaktperson mit einer infizierten Person in gleichem Haushalt lebt, muss nicht mehr in Quarantäne. Es wird aber empfohlen, Kontakte zu reduzieren. Dies bedeutet: Für fünf Tage sollten enge Kontakte zu anderen Personen, insbesondere in Innenräumen und größeren Gruppen, vermieden werden.
    • Sofern es möglich ist, sollten Kontaktpersonen im Homeoffice arbeiten. Darüber hinaus wird ein Selbstmonitoring (Selbsttest, besonderes Achten auf Symptome sowie Messen der Körpertemperatur) und das Tragen mindestens einer medizinischen Maske bei Kontakt zu anderen Personen bis zum fünften Tag nach dem Kontakt mit der infizierten Person empfohlen. Treten Symptome auf, muss ein Test durchgeführt werden.
  • 5/4/20224:59:51 PM
    Patienten geheilt: Erste Hoffnung auf Medikament gegen Long Covid
    In der Behandlung von Long Covid könnte schon bald ein Mega-Durchbruch bevorstehen. Die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg berichtet auf ihrer Website aktuell vom „weltweit ersten erfolgreichen Heilungsversuch“ bei einem 59-Jährigen. Mit der Behandlung durch die Arznei BC 007 hat ein Forschungsteam aus Erlangen bei einzelnen Betroffenen innerhalb von Tagen nahezu Beschwerdefreiheit erreicht. Im Sommer soll eine klinische Studie mit dem Medikament starten. 
    Erlangen: Forscher entdecken Medikament gegen Long Covid Symptome durch Zufall 
    Durch einen Zufall haben die Forscher BC 007 entdeckt und bei Long Covid-Patienten eingesetzt. Die Arznei wurde ursprünglich für Menschen mit schweren Herzerkrankungen entwickelt. Wie das Team auf der Website berichtet, hat ein Mann (59) mit massiven Long Covid Symptomen Glück im Unglück gehabt. Denn er litt seit Jahren an einem Glaukom (Sehnerv-Erkrankung) und war deswegen bereits in Behandlung an der Augenklinik des Universitätsklinikums Erlangen. Dort wusste man schon länger, dass sogenannte „Autoantikörper“ (Antikörper, die sich gegen körpereigenes Gewebe richten) nicht nur bei Covid-Spätfolgen, sondern auch beim Glaukom eine Rolle spielen. 

    Und so führten die Mediziner an ihrem Patienten eine Therapie mit BC 007 durch. Innerhalb von Stunden verbesserte sich der Zustand des Patienten. Ähnlich erging es einer 39-Jährigen in Erlangen. Das Biotechnologieunternehmen „Berlin Cures“ gab bekannt, dass noch in diesem Sommer eine größer angelegte Studie zur Wirksamkeit von BC 007 gegen das Long Covid-Syndrom starten soll. Über 15 Zentren in Deutschland, Holland, Spanien, Finnland und auch der Schweiz sollen dabei sein. Das Ziel sei, eine beschleunigte Zulassung für BC 007 zur Behandlung von Long Covid.

  • 5/4/20223:12:14 PM
    Karl Lauterbach plant „Zwischenspurt“ bis Herbst
    Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach will in der entspannteren Corona-Lage über den Sommer zentrale Neuregelungen für die generelle medizinische Versorgung anstoßen. Der SPD-Politiker sprach am Mittwoch in Berlin von einem "Zwischenspurt", um mehrere Vorhaben bis zum Herbst ins Laufen zu bringen. Dabei geht es unter anderem um digitale Anwendungen wie elektronische Patientenakten und E-Rezepte, die weitere Finanzierung der gesetzlichen Krankenkassen und die vorgesehene kontrollierte Freigabe von Cannabis.

    Noch im Mai will Lauterbach auch ein "Pandemiebekämpfungskonzept" für den Herbst vorstellen. Dann werde man wieder deutlich steigende Fallzahlen erwarten müssen, sagte er. Konkret soll es um die weitere Strategie für mehr Impfungen und den Impfstoff-Einkauf sowie eine Anschlussregelung für Corona-Vorgaben gehen, wenn die jetzigen Regeln des Infektionsschutzgesetzes am 23. September enden. Die Zeit solle auch genutzt werden, um die digitale Ausstattung der Gesundheitsämter zu verbessern. Dafür seien 800 Millionen Euro als Förderung abrufbar.
  • 5/4/20221:51:24 PM
    BGH: Fitnessstudio-Kunde bekommt für Lockdown-Zeit Beiträge zurück
    Wer im Corona-Lockdown sein Fitnessstudio nicht nutzen konnte, hat Anspruch auf die in dieser Zeit gezahlten Mitgliedsbeiträge. Der Bundesgerichtshof (BGH) entschied am Mittwoch in einem Musterfall aus Niedersachsen, dass ein Studio einem Kunden die per Lastschrift eingezogenen Beiträge zurückzahlen muss. "Der Zweck eines Fitnessstudiovertrags liegt in der regelmäßigen sportlichen Betätigung", teilten die obersten Zivilrichter und in Karlsruhe mit. Bei einer mehrwöchigen Schließung sei es unmöglich gewesen, diese Leistung zu erbringen. (Az. XII ZR 64/21)

    Der Kläger hatte einen Zwei-Jahres-Vertrag abgeschlossen, der im Dezember 2019 zu laufen begann. Nach Ausbruch der Corona-Pandemie hatte das Studio vom 16. März bis zum 4. Juni 2020 schließen müssen. Der Betreiber zog trotzdem weiter die monatlichen Beiträge von 29,90 Euro ein. Vor dem BGH bekam der Kunde nun in letzter Instanz Recht. 
  • 5/4/202212:23:19 PM
    Kürzere Isolation für Corona-Infizierte in NRW - aber nur mit Test
    Corona-Infizierte in Nordrhein-Westfalen können die Isolierung von Donnerstag an nur bei einem offiziellen negativen Testergebnis bereits nach fünf Tagen beenden. In Nordrhein-Westfalen ist für das Freitesten nach wie vor ein offizieller Test - ein Bürgertest oder PCR-Test - erforderlich, teilte das NRW-Gesundheitsministerium am Mittwoch in Düsseldorf zu den ab 5. Mai geltenden Test- und Quarantäneregelungen mit. Ohne Freitestung endet die Isolierung wie bisher automatisch nach zehn Tagen.

    Die am Montagabend vom Robert Koch-Institut (RKI) veröffentlichten neuen Leitlinien sehen vor, dass die vorgeschriebene Isolation für Corona-Infizierte in der Regel schon nach fünf Tagen enden kann. Zum Abschluss wird aber ein negativer Test "dringend empfohlen". Die konkrete Umsetzung liegt bei den Bundesländern.
  • 5/4/202211:04:05 AM
    Lindner erwartet 2023 keine Corona-Sonderlasten mehr für Haushalt
    Bundesfinanzminister Christian Lindner rechnet im nächsten Jahr nicht mehr mit Corona-bedingten Sonderbelastungen für den Haushalt. 2023 werde ein Schritt Richtung Normalisierung, sagt der FDP-Politiker nach der Kabinettsklausur in Meseberg. Dieses Jahr gebe es aber noch Sonderlasten durch die Pandemie und auch den Krieg in der Ukraine.
  • 5/4/20224:20:06 AM
    Luca-App löscht sämtliche Nutzerdaten aus der Pandemie
    Die Macher der Luca-App haben nach eigenen Angaben sämtliche Daten aus dem Luca-System gelöscht, die seit dem Start der Anwendung zur Kontaktnachverfolgung während der Corona-Pandemie erfasst und verschlüsselt gespeichert worden sind. Das teilte der Geschäftsführer der Betreibergesellschaft, Patrick Hennig, am Mittwoch in Berlin mit. Die Daten seien nur noch lokal auf dem Smartphones der Nutzerinnen und Nutzer gespeichert und sichtbar, sagte Hennig. "Luca hat darauf keinerlei Zugriff."

    Die Löschung der Datenbestände aus dem Luca-System ist Teil einer Neu-Positionierung der Luca-App als Digitalisierungsservice und Bezahlanwendung für die Gastronomie. Am Mittwoch startete die Culture4Life GmbH in Hamburg, Berlin und Rostock einen Dienst, mit dem Gäste ihre Rechnungen bargeldlos bezahlen können. Dabei scannen die Restaurantbesucher an ihrem Tisch einen QR-Code und sehen in der App ihre Rechnung, die dann über das Smartphone beglichen werden kann.
  • 5/4/20224:14:09 AM
    RKI registriert 106.631 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz sinkt
    Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Mittwochmorgen mit 591,8 angegeben. Am Vortag hatte der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche bei 632,2 gelegen (Vorwoche: 887,6. Allerdings liefert die Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionslage. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

    Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 106.631 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 141.661 registrierte Ansteckungen) und 241 Todesfälle (Vorwoche: 343) innerhalb eines Tages. Vergleiche der Daten sind auch hier wegen des Testverhaltens, Nachmeldungen oder Übermittlungsproblemen nur eingeschränkt möglich. 
  • 5/3/20228:46:35 PM
    NRW: Parteien fordern Vorbereitung auf mögliche neue Corona-Welle
    Die Spitzenkandidaten für die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen fordern eine Vorbereitung der Schulen für den Fall einer neuen Corona-Welle im Herbst. Bei den Maßnahmen zur Verhinderung neuer Schulschließungen sind die Parteien aber unterschiedlicher Meinung. Die Schulen müssten endlich Luftfilter-Anlagen bekommen, sagte SPD-Landeschef Thomas Kutschaty am Dienstag in der WDR-Live-Sendung «Wahlarena». Die Schulen sollten auch ausreichend Corona-Tests zur Verfügung bekommen. Überhaupt müssten die Schulen neben Polizei, Krankenhäuser und Feuerwehr zur kritischen Infrastruktur gezählt werden. 
  • 5/3/20224:23:00 PM
    Nur noch fünf Tage Isolierungspflicht für Corona-Positive im Norden
    In Schleswig-Holstein müssen nachweislich Infizierte nur noch für fünf Tage in Corona-Isolation. Ein entsprechend geänderter Absonderungserlass, der von den Kreisen und kreisfreien Städten bereits ab Mittwoch umgesetzt werde, sei am Dienstag ergangen, teilte das Gesundheitsministerium in Kiel mit. Eine entsprechende Empfehlung hatte das Robert Koch-Institut am Montag ausgesprochen.
    Ein sogenanntes "Freitesten" nach Ende der Quarantäne sei nicht notwendig, werde aber empfohlen, hieß es. Auch müssen sich andere, nicht infizierte Mitglieder desselben Haushalts nicht mehr in Isolation begeben. Die Regeln würden in enger Abstimmung mit Hamburg umgesetzt. 
  • 5/3/20223:38:00 PM
    Institut: Risiko neuer Corona-Varianten durch Nerzzucht gering
    Dänische Gesundheitsexperten halten das Risiko des Entstehens einer neuen besorgniserregenden Coronavirus-Variante durch eine Rückkehr zur Nerzzucht in Dänemark für begrenzt. Die genaue Wahrscheinlichkeit für das Auftreten neuer Varianten im Falle einer limitierten Wiederaufnahme der Nerzhaltung lasse sich zwar nur schwer abschätzen, könne aber insgesamt als niedrig bezeichnet werden, schrieb das staatliche Gesundheitsinstitut SSI in einer am Dienstag veröffentlichten Risikobewertung. Sollte dies aber geschehen, könnten die Konsequenzen groß sein, hieß es in dem Bericht. 
  • 5/3/20222:25:06 PM
    RKI Studie: 7 Prozent der Bevölkerung weder geimpft noch genesen
    Etwa sieben Prozent der Bevölkerung in Deutschland dürften laut einer Modellierung bis Ende März 2022 weder gegen Corona geimpft noch mit dem Virus selbst in Kontakt gekommen sein.  Das geht aus einer sogenannten Preprint-Studie von Wissenschaftlern des Robert Koch-Instituts (RKI) in Berlin hervor, die noch nicht von externen Fachleuten begutachtet worden ist. Über die Daten, die je nach Altersgruppe und Bundesland variieren, hatte zuvor die „Süddeutsche Zeitung“ (Dienstag) berichtet.

    Die Autoren machen deutlich, dass in der restlichen Bevölkerung kein einheitliches Maß an Schutz anzunehmen ist: Insbesondere für Menschen, die nicht geimpft, aber (meist mit Omikron) infiziert wurden, gebe es noch größere Unsicherheiten mit Blick auf den kommenden Herbst und Winter, etwa weil der Schutz vor schwerer Erkrankung kurzlebiger sein könnte. Nach vollständiger Grundimmunisierung, Booster und Infektion wird hingegen ein länger anhaltender Schutz vor schwerer Erkrankung angenommen. Verfasser der Studie ist unter anderem RKI-Chef Lothar Wieler.

    RKI-Studie: Ältere Menschen ab 60 Jahren - etwa 4 Prozent ohne jegliche Immunität
    Für ältere Menschen ab 60 Jahren mit höherem Risiko eines schweren Krankheitsverlaufs wird ein Anteil von rund 4 Prozent ohne jegliche Immunität angegeben. Bei Kindern werden höhere Werte geschätzt – schließlich ist für die Kleineren noch kein COVID-19-Impfstoff verfügbar. Die ermittelten Werte liegen in dieser Altersgruppe zwischen etwa 45 Prozent für Kleinkinder und zirka 22 Prozent für größere Kinder.

  • 5/3/202212:18:24 PM
    Lockdown in Shanghai: Rentner sollte lebend in Leichenhaus gebracht werden
    In der chinesischen Mega-Metropole Shanghai leidet die Bevölkerung unter den strengen Corona-Vorschriften. Und der Frust wird bei den betroffenen Chinesen täglich größer. Jetzt sorgte ein Vorfall für solche Empörung, dass der Staat reagieren musste: Ein Pflegeheim in Shanghai ließ einen älteren Bewohner, der noch lebte, in einem Leichensack abtransportieren. Mehr dazu lesen Sie hier:
  • 5/3/202212:11:27 PM
    Drosten: Kein großes Problem durch Omikron-Variante BA.4 und BA.5
    Die relativ neu entdeckten Omikron-Untervarianten BA.4 und BA.5 dürften nach Einschätzung des Virologen Christian Drosten in Deutschland vorerst nicht zu einem großem Problem werden. Das sagte der Direktor des Virologie-Instituts der Charité in Berlin am Dienstag in einem Interview mit dem "Deutschlandfunk". Er begründete dies mit den bisherigen Wellen durch die Omikron-Subtypen BA.1 und BA.2 hierzulande. Außerdem komme nun mit dem Sommer der Temperatureffekt hinzu, der das Infektionsgeschehen dämpfe. "Ich erwarte schon, dass BA.4/5 auch zahlenmäßig zunehmen werden, aber innerhalb von einer Gesamtzahl, die sehr niedrig ist."

    In Deutschland ist nach Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) mittlerweile BA.2 klar vorherrschend. Weitere Varianten werden sehr selten gefunden, allerdings werden auch nicht alle positiven Proben dahingehend untersucht.
  • 5/3/20229:42:01 AM
    Corona-Zahlen in Thailand gehen stark zurück
    In Thailand gehen die Corona-Zahlen rapide zurück. Erstmals seit Februar haben die Gesundheitsbehörden seit Wochenbeginn wieder weniger als 10.000 Neuinfektionen am Tag verzeichnet. Am Dienstag seien in dem beliebten Urlaubsland 9.721 neue Fälle bestätigt worden, nach 9.331 Neuinfektionen am Montag, hieß es. Zuletzt waren vor genau drei Monaten so niedrige Zahlen gemeldet worden. Auch die Zahl der Todesfälle in Verbindung mit Covid-19 ist in den vergangenen Tagen auf unter 100 innerhalb von 24 Stunden gesunken.

    Thailand hat seit 1. Mai die Einreisebedingungen deutlich gelockert, damit die wichtige Tourismusbranche wieder in Schwung kommt. Wegen der lange Zeit komplizierten Regeln lief der Neustart in den vergangenen Monaten nur schleppend an. Die meisten Besucher kamen im ersten Quartal aus Russland, Deutschland und Großbritannien. In Thailand gilt landesweit weiter überall eine Maskenpflicht.
  • 5/3/20228:03:59 AM
    Nach Rückzug aus Corona-Gremium: Virologe Drosten erklärt Entscheidung
    Ende April hatte der Virologe Christian Drosten mitgeteilt, sich aus einem Gremium zur wissenschaftlichen Beurteilung der staatlichen Corona-Beschränkungen in Deutschland zurückzuziehen. In einem Interview mit "Deutschlandfunk" am Dienstag (3. Mai) lieferte der der Chefvirologe der Berliner Charité nun neue Hintergründe zu seiner Entscheidung. Der Reibungspunkt sei, "dass hier von einem Gremium etwas verlangt wird, was eine Herkulesaufgabe ist, was die Gesamtheit der fachwissenschaftlichen Community sowieso leisten wird". Man müsse sich fragen, so Drosten weiter, ob man Wissenschaftsprozesse auf diese Weise künstlich beschleunigen könne. Mit der aktuellen Zusammensetzung und Ausstattung des Gremiums werde es nicht möglich sein, bis zum Sommer seriöse Ergebnisse zu liefern.
  • 5/3/20224:12:07 AM
    Krankenhäuser: Kürzere Isolation nur mit Freitesten für Personal
    Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Gerald Gaß, fordert die Verkürzung der Isolation von Corona-Infizierten auf fünf Tage mit anschließendem Freitesten für medizinisches Personal vorzuschreiben. "Die Verkürzung der Isolationszeit ist richtig. Wir befürworten auch, dass sich Mitarbeitende in medizinischen Einrichtungen freitesten müssen. Hier ist der Schutz besonders vulnerabler Gruppen wichtig. Das bezieht sich auch auf ambulante Pflegedienste", sagt Gaß der Zeitung "Rheinische Post". Zugleich fordert er ein Aussetzen der einrichtungsbezogenen Impfpflicht. "Den Beschäftigten in den Krankenhäusern ist nicht zu vermitteln, warum sie bei fehlender Impfung Tätigungsverbote erhalten, während ein Großteil ihrer Covid-Patienten ungeimpft ist." 
  • 5/3/20224:08:06 AM
    RKI registriert 113.522 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz sinkt weiter

    Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist weiter gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Dienstagmorgen mit 632,2 an. (Vortag 639,5). Allerdings liefert die Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionsentwicklung, auch weil die offiziellen Meldedaten vom Testverhalten der Bevölkerung abhängen. 
    Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 113.522 Corona-Neuinfektionen innerhalb eines Tages, wie aus den Zahlen von Dienstagmorgen hervorgeht, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben. Zwischen den einzelnen Wochentagen schwanken die Werte deutlich, da insbesondere am Wochenende immer mehr Bundesländer nicht ans RKI übermitteln.
    Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 240 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 304 Todesfälle gewesen. Auch diese Zahl schwankt sehr von Tag zu Tag, da dem RKI am Wochenende nur wenige Daten dazu gemeldet werden.
  • 5/2/20225:36:35 PM
    Leipzig: Bundesgericht überprüft Corona-Impfpflicht bei der Bundeswehr
    Für Soldatinnen und Soldaten ist eine Corona-Impfung schon seit vorigem Jahr verpflichtend. Zwei Offiziere verweigern sich. Über ihre Beschwerden wurde jetzt am Bundesverwaltungsgericht verhandelt. Das Bundesverwaltungsgericht hat sich am Montag (2. Mai 2022) mit der Corona-Impfpflicht bei der Bundeswehr befasst. Zwei Offiziere der Luftwaffe wehren sich dagegen, dass die Corona-Schutzimpfung in eine Liste von Impfungen aufgenommen wurde, die für Soldatinnen und Soldaten verbindlich sind. Sie sehen vor allem ihr Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit verletzt. Wann ein Urteil fallen sollte, war am Abend noch nicht absehbar. 
  • 5/2/20223:04:01 PM
    Kürzere Corona-Isolation - Abschluss-Test dringend empfohlen
    Die vorgeschriebene Isolation für Corona-Infizierte kann künftig in der Regel schon nach fünf Tagen enden - mit einem „dringend empfohlenen“ negativen Test zum Abschluss. Das sehen neue Leitlinien vor, die das Robert Koch-Institut (RKI) nach Angaben von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach am Montag veröffentlichen sollte. Der SPD-Politiker bekräftigte, dass die Isolation weiterhin von den Gesundheitsämtern angeordnet werden soll. Bisher dauern die Absonderungen in der Regel zehn Tage und können mit einem negativen Test nach sieben Tagen vorab enden. Die konkrete Umsetzung nach der Empfehlung von RKI und Bundesministerium liegt bei den Ländern.
  • 5/2/202212:36:40 PM
    Lauterbach: Impfpflicht für Personal in Kliniken und Pflege bleibt 
    Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hält nach dem Scheitern einer allgemeinen Corona-Impfpflicht an der Impfpflicht für Beschäftigte in Kliniken und Pflegeheimen fest. Sie sei kein Mittel gewesen, um die allgemeine Impfpflicht umzusetzen, sondern ein Instrument, um Menschen zu schützen, "die sich uns anvertraut haben", sagte der SPD-Politiker am Montag in Berlin. Die einrichtungsbezogene Impfpflicht stehe nicht zur Disposition. Die Regelungen würden gut angenommen und geräuschloser umgesetzt als von manchen vermutet. Der Minister bedankte sich bei den Beschäftigten in Kliniken und Pflege.

    Die Impfpflicht für Beschäftigte in Einrichtungen für besonders zu schützende Gruppen greift seit Mitte März. Aus den Ländern war Kritik an Unsicherheiten bei der Umsetzung laut geworden. Nach dem Scheitern einer allgemeinen Impfpflicht im Bundestag hat die Debatte erneut Fahrt aufgenommen. Unter anderem die Deutsche Krankenhausgesellschaft forderte eine sofortige Aussetzung der Teil-Impfpflicht.
  • 5/2/20229:54:47 AM
    Neuseelands Grenzen erstmals seit Pandemiebeginn wieder weitgehend offen
    Neuseeland öffnet erstmals seit dem Lockdown Anfang 2020 seine Grenzen für Einreisende zahlreicher Staaten wieder. Reisende aus Deutschland, mehreren anderen EU-Ländern, den USA und Großbritannien dürfen ab heute wieder nach Auckland & Co, sofern sie geimpft und negativ getestet sind. Insgesamt gilt die Öffnung für mehr als 60 Länder. Menschen aus China, Indien und einigen anderen Staaten müssen aber wohl noch bis Oktober warten, bevor auch sie wieder einreisen dürfen. Neuseeland hatte während der Pandemie einen der schärfsten Lockdowns weltweit verhängt und erst vor kurzem begonnen, die zunehmend unpopulären Maßnahmen zu lockern. Damit soll auch der Tourismus angekurbelt und der Arbeitskräftemangel im Land gelindert werden.
  • 5/2/20226:40:20 AM
    Holetschek: Gute Erfahrungen in Bayern mit verkürzter Isolation
    Bayern hat nach den Worten seines Gesundheitsministers Klaus Holetschek "ganz gute" Erfahrungen mit der auf fünf Tage verkürzten Isolationsfrist für Corona-Infizierte gemacht. Die Inzidenz sinke, die Lage in den Krankenhäusern sei entspannt, sagte der CSU-Politiker am Montag im ZDF-"Morgenmagazin". In Bayern gilt die Regel schon seit Mitte April. Der Freistaat hatte sich auch gegen die Pflicht zum Freitesten nach fünf Tagen entschieden - Holetschek verwies darauf, dass man für ein Ende der Isolation 48 Stunden vorher symptomfrei sein muss. Bayern empfehle aber, danach auch eine Zeitlang noch Maske zu tragen. Bei verwundbaren Gruppen bleibe es aber beim Freitesten.
  • 5/2/20224:14:58 AM
    Bundesgericht überprüft verpflichtende Corona-Impfung bei Soldaten
    Zwei Offiziere der Bundeswehr verweigern die verbindliche Impfung gegen das Coronavirus - am Montag (10.00 Uhr) muss sich nun das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig mit dem Fall beschäftigen. Das Verteidigungsministerium hatte ab 24. November 2021 eine Covid-19-Impfung als verbindlich in die allgemeinen Regelungen zur Zentralen Dienstvorschrift "Impf- und weitere Prophylaxemaßnahmen" übernommen. Für diese Impfung besteht demnach seitdem eine sogenannte Duldungspflicht. Dagegen klagen die beiden Männer (Az.: BVerwG 1 WB 2.22, BVerwG 1 WB 5.22).

    Ob der 1. Wehrdienstsenat, der erst- und letztinstanzlich über die zwei Anträge entscheidet, noch am Montag ein Urteil verkündet, ist noch unklar.
  • 5/2/20224:10:46 AM
    Erstmals seit 2020 kein neuer Corona-Toter gemeldet
    Erstmals seit 2020 haben die Gesundheitsämter in Deutschland dem Robert Koch-Institut keinen einzigen neuen Corona-Todesfall binnen 24 Stunden übermittelt. Das geht aus Zahlen vom Montagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben. Nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen des RKI sind möglich. Dass kein einziger Corona-Toter innerhalb eines Tages gemeldet wurde, war zuletzt am 21. September 2020 der Fall.

    An Wochenenden werden gewöhnlich wesentlich weniger Todesfälle von den Gesundheitsämtern gemeldet als an anderen Tagen. Die Daten werden später nachgereicht. Es geht um Menschen, die an oder mit Corona gestorben sind.

    Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist derweil weiter gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Montagmorgen mit 639,5 an. (Vortag 666,4). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 4.032 Corona-Neuinfektionen innerhalb eines Tages, wie aus den Zahlen von Montagmorgen weiter hervorgeht.
  • 5/1/202210:57:14 AM
    Corona-Tests bei Habeck negativ - Minister nimmt Arbeit wieder auf
    Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck ist doch nicht Corona-infiziert und wird daher an diesem Montag seine Arbeit wieder in vollem Umfang aufnehmen. Nach drei positiven Corona-Schnelltests am Freitagvormittag habe ein direkt darauffolgender PCR-Test ein negatives Ergebnis ergeben, teilte eine Sprecherin am Sonntag mit. Auch ein zweiter PCR-Test am Wochenende sei negativ ausgefallen.

    Habeck hatte sich am Freitag nach den drei positiven Schnelltests in Isolation begeben und war laut Sprecherin vorsorglich bis zum Vorliegen des zweiten PCR-Testergebnisses darin geblieben. Er werde nun am Montagnachmittag auch am Sondertreffen der EU-Energieminister und -ministerinnen in Brüssel teilnehmen. Auch einer Teilnahme des Grünen-Politikers an der zweitägigen Kabinettsklausur am Dienstag und Mittwoch in Meseberg bei Berlin steht nun nichts im Wege.
  • 5/1/20225:04:14 AM
    RKI registriert 11.718 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 666,4
    Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist weiter gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Sonntagmorgen mit 666,4 an (Vortag 717,4; Vorwoche: 807,0; Vormonat: 1586,4). Allerdings liefert die Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionsentwicklung, auch weil die offiziellen Meldedaten vom Testverhalten der Bevölkerung abhängen. Das RKI analysiert deshalb regelmäßig - aber nicht tagesaktuell - weitere Parameter. So gingen die Experten in ihrem am Donnerstag erschienenen Wochenbericht unter anderem davon aus, dass die Kennzahlen zu Krankenhauseinweisungen weiter abgenommen haben.
    Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 11.718 Corona-Neuinfektionen innerhalb eines Tages, wie aus Zahlen von Sonntagmorgen hervorgeht, die den Stand des RKI-Dashboards von 05:02 Uhr wiedergeben (Vorwoche: 39.179 registrierte Ansteckungen). Zwischen den einzelnen Wochentagen schwanken die Werte deutlich, da insbesondere am Wochenende einige Bundesländer nicht ans RKI melden.
    Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 10 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 24 Todesfälle. Auch diese Zahl schwankt sehr von Tag zu Tag, da dem RKI am Wochenende nur wenige Daten dazu gemeldet werden.
    Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 24.809.785 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.
  • 5/1/20222:15:00 AM
    Peking verschärft seine Corona-Maßnahmen
    Chinas Hauptstadt hat zu Beginn einer mehrtägigen Ferienwoche strenge Corona-Restriktionen eingeführt. Bis mindestens zum 4. Mai sollen demnach sämtliche Restaurants der Stadt für Gäste geschlossen bleiben, wie die Stadtregierung am Samstagabend bekannt gab. Speisen und Getränke dürfen nur mehr zum Abholen oder Ausliefern angeboten werden. 

    Zudem ist es den meisten Geschäften und öffentlichen Einrichtungen in Peking nur noch gestattet, Kunden mit einem aktuellen PCR-Test einzulassen, der nicht älter als 48 Stunden ist. 

    Am Sonntag hat die nationale Gesundheitskommission 59 Infektionen in Peking registrert. Insgesamt haben sich im Zuge der jüngsten Infektionswelle in der Hauptstadt über 300 Menschen mit dem Virus infiziert. Bereits mehrere Wohnsiedlungen mit jeweils mehreren tausend Einwohnern wurden seit Ende April abgesperrt. Nach Medienberichten haben die Behörden zuletzt ein Covid-Feldspital mit rund 4000 Betten fertiggestellt, in dem asymptomatisch und mild Infizierte isoliert werden sollen. 
  • 5/1/20221:00:00 AM
    Weltweit mehr als 510,98 Millionen Corona-Infektionen
    Weltweit haben sich mehr als 510,98 Millionen Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. Das ergibt eine Reuters-Zählung auf Basis offizieller Daten. Danach starben mehr als 6,63 Millionen Menschen im Zusammenhang mit dem Virus. Die Dunkelziffer dürfte Experten zufolge deutlich höher sein. 

    Die höchsten Zahlen weisen die USA auf. Dort wurden über 81,3 Millionen Ansteckungsfälle registriert. 998.695 Menschen starben in Zusammenhang mit dem Virus. Dieses wurde erstmals im Dezember 2019 im chinesischen Wuhan nachgewiesen und ist jetzt in mehr als 210 Ländern verbreitet. 
  • 4/30/20223:45:57 PM
    Doch kein Corona? Test-Wirrwarr bei Habeck
    Ein PCR-Test auf das Coronavirus ist bei Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck nach dessen Angaben negativ ausgefallen. Das sagte Habeck beim kleinen Parteitag der Grünen am Samstag in Düsseldorf, wo er digital zugeschaltet war. Habeck war am Freitag zunächst positiv auf das Coronavirus getestet worden und deshalb nicht vor Ort in Düsseldorf dabei.

    Drei Schnelltests verschiedener Hersteller seien positiv ausgefallen, sagte Habeck. "Ich hab also keine Ahnung, ob ich jetzt Corona hab oder nicht. Es steht drei zu eins." Er warte nun auf das Ergebnis eines weiteren Tests.
  • 4/30/202212:12:13 PM
    Markus Söder kritisiert Gesundheitsminister Lauterbach

    Der bayerische Ministerpräsident und CSU-Parteivorsitzende bemängelt das Fehlen eines Konzepts der Bundesregierung angesichts der Corona-Pandemie für den kommenden Herbst. "Was mich am meisten wundert, ist, dass Lauterbach und auch die Bundesregierung keinen Vorschlag machen, wie man im Herbst reagieren kann. Also neue Impfanreize zu setzen, nachdem die Impfpflicht gescheitert ist", so Söder. Die medizinische Infrastruktur müsse für den Fall steigender Infektionszahlen im Herbst ausgebaut werden. "Pflege und Krankenhäuser nochmal zu stärken, wo wir wegen der Impfpflicht nur für Pflegekräfte jetzt eher einen Verlust an Personal haben - da gäbe es eine Menge zu tun, anstatt die Länder zu kritisieren, die überlegen, wie es jetzt praktisch umsetzbar ist", so der bayerische Ministerpräsident gegenüber "phoenix".

    Auch das Aussetzen der Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie durch die Bundesregierung sieht Söder kritisch. "Jetzt hat die Bundesregierung entschieden, dass es gar keine Maßnahmen mehr gibt. Die Länder können gar nichts mehr machen. Es ist das Absurde an der Corona-Politik des Bundes." Insbesondere mit Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach ist der CSU-Politiker unzufrieden: "Wir haben einen Gesundheitsminister, den ich persönlich eigentlich schätze, der das komplette Gegenteil jeden Tag verkündet von dem, was er tut. Ich weiß nicht wirklich, was die Position des Bundesgesundheitsministers im Moment ist." Selbst spricht sich der CSU-Vorsitzende dafür aus, die Belegung in den Krankenhäusern zu beobachten und an ihrem Stand mögliche Maßnahmen auszurichten.
  • 4/30/20227:16:35 AM
    Shanghai: Keine neuen Fälle außerhalb der Quarantänezonen 
    In Shanghai sind nach Behördenangaben außerhalb der verbliebenen Corona-Sperrzonen keine neuen Infektionsfälle aufgetreten. Am Freitag hatte etwa die Hälfte der Bevölkerung der chinesischen Metropole (etwa 26 Millionen Einwohner) nach wochenlangem Lockdown wieder die Häuser verlassen dürfen. 
  • 4/30/20225:35:37 AM
    RKI registriert 87.298 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 717,4
    Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist weiter gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Samstagmorgen mit 717,4 an (Vortag 758,5; Vorwoche: 821,7; Vormonat: 1663,0). 
    Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 87.298 Corona-Neuinfektionen innerhalb eines Tages, wie aus Zahlen von Samstagmorgen hervorgeht, die den Stand des RKI-Dashboards von 5.2 Uhr wiedergeben (Vorwoche: 135.079 registrierte Ansteckungen). Zwischen den einzelnen Wochentagen schwanken die Werte deutlich, da insbesondere am Wochenende einige Bundesländer nicht ans RKI melden.
    Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 159 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 234 Todesfälle. 
  • 4/29/20228:27:35 PM
    Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein sinkt unter 1000
    Die Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein ist am Freitag unter die 1000er-Marke gesunken. Der Wert lag bei 985,7, wie aus den Zahlen der Landesmeldestelle (Stand: 20.06 Uhr) hervorgeht. Am Tag zuvor hatte die Zahl der registrierten Neuinfektionen je 100 000 Einwohnerinnen und Einwohner binnen sieben Tagen 1030,9 betragen. Bundesweit lag die Inzidenz nach Angaben des Robert Koch-Instituts am Freitagmorgen bei 758,5. 
  • 4/29/20224:33:14 PM
    Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck positiv auf Coronavirus getestet
    Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck ist bei einem Schnelltest positiv auf Covid-19 getestet worden. Das teilt sein Ministerium am Freitag mit. "Ein Schnelltest gestern Abend war noch negativ." Dem Grünen-Politiker gehe es gut, er habe bisher keine Symptome. "Gemäß den rechtlichen Vorgaben hat er sich in Isolation begeben. Alle Präsenztermine werden abgesagt."

    Christian Lindner (FDP) hat ihm schon gute Besserung gewünscht.
  • 4/29/20223:54:18 PM
    Zinn: „Virus wird sich freuen“: Entscheidung zu Oktoberfest ohne Auflagen in der Kritik 

    Die Entscheidung, das Oktoberfest nach zwei Jahren Zwangspause, ohne jegliche Corona-Auflagen wieder stattfinden zu lassen, ist Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter schwergefallen. Während die einen sich freuen, hält Dr. Georg-Christian Zinn die Entscheidung für das falsche Signal.

    "Das Virus wird sich freuen. Es werden keine Schutzmaßnahmen eingehalten werden. Es wird zu vielen Infektionen kommen. Ich glaube, das ist nicht die richtige Entscheidung. Auch, wenn man das Oktoberfest gerne stattfinden lassen möchte", so Dr. Georg-Christian Zinn, Direktor Hygienezentrum Bioscientia im NTV-Interview. 

  • 4/29/20223:30:00 PM
    "4. und 5. Impfung denkbar - auch für Jüngere"

  • 4/29/20222:48:48 PM
    Karl Lauterbach für Negativtest nach verkürzter Corona-Isolation
    In der Corona-Krise kommen weitere Lockerungen: Die vorgeschriebene Isolation für Infizierte soll auf fünf Tage verkürzt werden, wie die Gesundheitsminister von Bund und Ländern im Prinzip verabredeten. Es soll aber bei amtlichen Anordnungen dazu bleiben. Corona sei keine Erkrankung wie die Grippe oder eine Erkältung, wo man selbst entscheiden könne, ob man infiziert zur Arbeit gehe, sagte Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach am Freitag in der ARD. Der SPD-Politiker sprach sich für einen abschließenden Test „zumindest als dringende Empfehlung“ aus. In Hamburg sind ab diesem Samstag die bundesweit letzten noch strengeren Corona-Alltagsauflagen vorbei.
    Für die künftigen Isolationsregeln soll Anfang kommender Woche eine Empfehlung des Robert Koch-Instituts (RKI) und des Bundesgesundheitsministeriums vorgelegt werden. Die konkrete Umsetzung liegt dann bei den Ländern. Bisher dauern Absonderungen in der Regel zehn Tage und können per negativem Test frühestens nach sieben Tagen vorzeitig beendet werden. Die Minister von Bund und Ländern verständigten sich nun auf fünf Tage und verwiesen auf eine zunehmende Immunität in der Bevölkerung sowie mildere Krankheitsverläufe mit der Omikron-Variante.
  • 4/29/20222:16:00 PM
    RKI: 4,7 Prozent der Menschen in Deutschland zwei Mal geboostert
    Fast 5 Prozent der Menschen in Deutschland haben ihre Impfung gegen das Coronavirus bereits ein zweites Mal auffrischen lassen. Das geht aus den Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Freitag hervor. Das RKI schlüsselt in seiner Übersicht neuerdings auch auf, wie viele zweite Auffrischungsimpfungen (zweite Booster-Impfungen) verabreicht worden sind. Seit Mitte Februar rät die Ständige Impfkommission (Stiko) bestimmten Gruppen zu der für die meisten Geimpften dann insgesamt vierten Impfdosis gegen Sars-CoV-2.
  • 4/29/20221:00:00 PM
    Experten raten: Diese Hygiene-Regeln sollten wir für immer beibehalten
  • 4/29/202212:30:00 PM
    Corona: Baltenstaaten wenden sich wegen Impfstoff-Überschuss an EU
    Die baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen haben sich wegen eines sich abzeichnenden Überschusses an Corona-Impfstoff an die EU-Kommission gewandt. In einem gemeinsamen Brief riefen die Regierungschefs der drei EU- und Nato-Länder die Brüsseler Behörde dazu auf, Gespräche mit den Herstellern aufzunehmen, um die bestehenden Lieferverträge zugunsten der EU-Mitgliedstaaten zu ändern.

    "Wir stellen mit Sorge fest, dass die Mitgliedsstaaten vor einer neuen Herausforderung stehen, nämlich der Überproduktion und dem Überangebot an Impfstoffen", hieß es am Freitag in dem Schreiben an EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Trotz unzureichender Impfstoffverabreichung gingen die Impfstofflieferungen weiter. Dies setze nicht nur Logistiknetzwerke und Lagerkapazitäten unter Druck, sondern habe auch budgetäre Auswirkungen, schrieben Kaja Kallas (Estland), Krisjanis Karins (Lettland) und Ingrida Simonyte (Litauen).

    Erschwert werde die Situation auch dadurch, dass die Länder Impfstoffe mit immer kürzerer Haltbarkeit erhielten. Deshalb solle die EU-Kommission in Verhandlungen mit den Herstellern treten, forderten die baltischen Regierungschefs. Mit den EU-Mitgliedstaaten müssten auch gemeinsam Lösungen gefunden werden, mit denen eine «enorme Verschwendung von Impfstoffen und finanzielle Verluste für die nationalen Haushalte» vermieden werden könnten.

    Die EU-Kommission hat im Namen der Mitgliedstaaten Verträge über Abnahmegarantien mit Corona-Impfstoffherstellern abgeschlossen. Über die Vereinbarungen können die 27 EU-Länder Dosen verschiedener Impfstoffe beziehen.
  • 4/29/202211:35:00 AM
    Hamburg verzichtet als letztes Bundesland auf meiste Corona-Maßnahmen
    Die allermeisten Corona-Maßnahmen fallen nun auch in Hamburg weg. Ab Samstag können Bürger dort wieder ohne Maske einkaufen gehen und ohne Beschränkungen Tanzveranstaltungen besuchen. In fast allen anderen Bundesländern ist dies schon deutlich länger möglich. Hamburgs Gesundheitssenatorin Melanie Leonhard (SPD) sagte am Freitag: "Aber wenn einem danach ist, eine Maske zu tragen, ist das sicher nicht falsch."
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