RTL-Reporter macht den Test

Jagd auf Impfstoff-Reste: Kann ich so nicht einfach eher geimpft werden?

12. Januar 2021 - 10:43 Uhr

Was passiert, wenn Impfdosen übrig bleiben?

Es ist die große Hoffnung auf ein Stück alte Normalität: Der Impfstoff gegen das Coronavirus. Am 27. Dezember startete bei uns in Deutschland die große Impfaktion. Vor dem Pieks gibt es für jede*n ein medizinisches Beratungsgespräch. Da kann es auch vorkommen, dass von einer Impfung abgeraten wird, wegen starker Allergien beispielsweise. Was passiert dann mit der nicht-gespritzten Impfdose? Der Impfstoff von BioNTech/Pfizer ist ohne starke Kühlung nur kurze Zeit verwendbar, muss also zügig gespritzt werden. Kann ich vielleicht spontan und ohne Termin zum Impfzentrum fahren und die Impfdose abgreifen? Oder landen die Reste in der Tonne?

Unser Reporter hat sich auf die Suche nach dem kostbaren Impfstoff gemacht. Ob er eine "Reste-Impfung" ergattern konnte, sehen Sie oben im Video.

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Wann werde ich geimpft?

Eine Verordnung regelt offiziell, wer in Deutschland wann geimpft wird. Höchste Priorität haben Menschen über 80 Jahre, Pflegebedürftige und Pflegepersonal. Danach sind Personen ab 70 Jahren an der Reihe, genauso wie Demenzkranke, Menschen mit Trisomie 21 und Transplantationspatienten, Bewohner*innen von Obdachlosen- oder Asylbewerberunterkünften und enge Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen.

In der dritten Phase können über 60-Jährige geimpft werden, chronisch und Schwerkranke, Menschen in relevanter Position in staatlichen Einrichtungen, Erzieher*innen, Lehrer*innen und Mitarbeitende im Einzelhandel.