CDU-Generalsekretär im "Frühstart"

Czaja glaubt an Schwarz-Grün für NRW: „Signale gehen deutlich in die Richtung"

CDU-Generalsekretär im "Frühstart" Czaja sieht Signale für Schwarz-Grün
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Czaja sieht Signale für Schwarz-Grün
CDU-Generalsekretär im "Frühstart"

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von Daniel Heyd

Nach dem Wahlsieg der CDU in Nordrhein-Westfalen, ist CDU-Generalsekretär Mario Czaja zuversichtlich, dass es zu einer Koalition zwischen CDU und Grüne kommen könnte. Über die mögliche Zusammenarbeit mit den Grünen sagt Czaja: „Wir können zusammen eine verlässliche Zukunftskoalition bilden. Die Signale gehen deutlich in die Richtung.“ Beide Parteien wären sich nach dem Wahlergebnis über die Verantwortung bewusst, jetzt auch Verantwortung für Nordrhein-Westfalen übernehmen zu müssen, so der CDU-Politiker. „Ich bin mir sicher, dass wir Gemeinsamkeiten finden werden“, betont Czaja noch einmal. Ganz ähnlich hatte sich am Abend auch schon Ministerpräsident Hendrik Wüst geäußert.

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Konfliktpotenzial zwischen den beiden Parteien könnte es aber in der Energiepolitik geben. Vor allem die Abstandsregel von Windrädern könnte ein großes Streitthema werden. „Die Debatte um die Windräder wird sehr emotional geführt“, entgegnet der CDU-Generalsekretär. Czaja ist optimistisch, dass CDU und Grüne auch bei diesem Thema eine Lösung finden können: „Ich bin mir sicher, dass es auch da einen gemeinsamen Weg geben wird.“

Nach der NRW-Wahl wäre eine Schwarz-Grüne Koalition eine mögliche Option

"Energiepolitik muss wegen Ukraine-Krieg überdacht werden"

Trotz des beschlossenen Kohleausstiegs, möchte CDU-Ministerpräsident Hendrik Wüst in Nordrhein-Westfalen sechs Kraftwerksblöcke als Reserve am Netz lassen. „Wir tun das, um Energiesicherheit im Land zu gewährleisten und den Wirtschaftsstandort nicht zu gefährden“, sagt Generalsekretär Czaja zu diesen Plänen, die weiteres Konfliktpotenzial mit den Grünen hervorrufen könnten.

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„Wir sehen in Berlin, dass unter den neuen Rahmenbedingungen des Krieges die Energiepolitik nochmal überdacht werden muss“, und dies müsse jetzt auch auf Landesebene verantwortungsbewusst besprochen werden, so Czaja weiter.

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