Bundestagswahl: Hochrechnungen sehen SPD knapp vor CDU und CSU

Knallharter Machtkampf- Wahlverlierer Laschet beansprucht das Kanzleramt für sich!

26. September 2021 - 20:33 Uhr

Hochrechnungs-Hammer! Scholz und Laschet im Kopf-an-Kopf-Rennen

Es ist der Wahl-Wahnsinn! Die Union mit Kanzlerkandidat Armin Laschet verliert in den Hochrechnungen dramatisch. Trotzdem will der CDU-Chef nächster Kanzler werden. Die SPD mit Olaf Scholz gewinnt deutlich an Wählerstimmen dazu und liegt im Augenblick vorn. Nur logisch, dass Olaf Scholz das Kanzleramt für sich beansprucht. Anstoßen will der bisherige Vize-Kanzler darauf aber noch nicht: "Kein Bier", sagt er im RTL-Interview. Scholz? Laschet? Wer wird am Ende das Rennen machen? Völlig unklar! Es geht kaum dramatischer!

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Markus Söder (CSU) fordert Jamaika-Bündnis unter Führung der Union

CSU-Chef Markus Söder unterstützt Unions-Kanzlerkandidaten Armin Laschet bei dem Versuch, eine Jamaika-Koalition (Union, Grüne, FDP) zu bilden. "Meiner Meinung nach ist das eher eine Zusage für ein bürgerliches Bündnis", sagt er. Die SPD habe schon mehrere Tage zu früh gejubelt. Söder spricht von einer "Absage an eine rein linke Regierung".

SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz rechnet mit einer schnellen Klärung der Koalitionsfrage nach der Bundestagswahl vom Sonntag. "Das glaube ich, wird sich in kurzer Zeit klären", sagte er am Sonntagabend in der "Berliner Runde" von ARD und ZDF. Scholz leitete aus den Zugewinnen der SPD und der knappen Überrundung der Union nach den Hochrechnungen einen Auftrag zur Regierungsbildung für die SPD ab. Das Votum der Bürgerinnen und Bürger sei "sehr eindeutig", sagte er.

Die Balken bei der SPD seien nach oben gegangen, und in den Hochrechnungen liege die SPD vorn. "Das ist eine ermutigende Botschaft und - wie ich finde - auch ein sehr klarer Auftrag, jetzt dafür zu sorgen, dass wir eine gute, pragmatische Regierung für Deutschland zustande kriegen, die sich mit den wichtigsten Zukunftsaufgaben beschäftigt."

ZDF-Hochrechnung sieht die SPD vorn

Die neueste ZDF-Hochrechnung zeigt die SPD mit 25,9 Prozent vor der Union mit 24,5 Prozent. Demnach kommen die Grünen auf 14,1 Prozent, die FDP auf 11,7 Prozent, die AfD auf 10,6 Prozent und die Linke auf 5,0 Prozent. (rsa, dpa, Reuters, ZDF)

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