Fehlender Bahnübergang fordert Leichtsinnige heraus

Bummelei der Bahn: Anwohner täglich in Lebensgefahr

Bummelei der Bahn: Anwohner täglich in Lebensgefahr Fehlender Bahnübergang bereitet Kopfschmerzen
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Fehlender Bahnübergang bereitet Kopfschmerzen
Bummelei der Bahn: Anwohner täglich in Lebensgefahr

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von Metin Turan und Henrik Zinn

Kann das wirklich sein? Weil die Deutsche Bahn nicht aus dem Quark kommt, ist ein Bahnübergang in Vörie (Niedersachsen) seit einiger Zeit gesperrt. Das ärgert die Anwohner, führt aber vor allem zu leichtsinnigen Aktionen, die tödlich enden könnten. Die Sanierungsarbeiten sollten ursprünglich nur vier Wochen dauern. Inzwischen sind aus diesem Plan mehrere Jahre geworden, für die Passanten bedeutet dies einen kilometerlangen Umweg oder höchste Lebensgefahr.

Was die deutsche Bürokratie mit der Posse zu tun hat und zu welchen riskanten Mitteln die Passanten greifen, sehen Sie im Video.

Lese-Tipp: Hier dürfen Reisende nur über einen Hocker in den Zug einsteigen.

Vörie: Gefährlicher Bahnübergang besorgt die Anwohner

Der Bahnübergang in Vörie ist seit anderthalb Jahren gesperrt
Der Bahnübergang in Vörie ist seit anderthalb Jahren gesperrt
RTL Nord

Das kleine Örtchen Vörie ist eigentlich total idyllisch, doch er hat eine Problemzone: Den Bahnübergang, der inzwischen seit anderthalb Jahren Kopfschmerzen bereitet. Die Pendler können die zwei Schienen nicht mehr gradlinig überqueren, sondern müssen einen nervenden Umweg von fünf Kilometern in Kauf nehmen. Für viele ein absolutes No-Go und verschwendete Lebenszeit, sie wählen lieber den lebensgefährlichen und ungesicherten Weg über das Gleisbett. „Wenn hier ein Unfall passiert (...), das ist dann definitiv mit Todesfolge“, berichtet Anwohner Arne Brunkhorst im Gespräch mit RTL. Ob die Situation wirklich so dramatisch ist, wie der Anwohner es beschreibt, sehen Sie im Video.