Top 4 der gefährlichsten Stellungen

Britischer Arzt warnt: Bei dieser Sexstellung droht ein Penisbruch

06. Oktober 2021 - 17:11 Uhr

Arzt warnt vor umgekehrter Reiterstellung

Die schönste Sache der Welt kann schnell gefährlich werden, wenn es zwischen den Laken zu wild hergeht. Ausgerechnet eine der beliebtesten Sexstellungen verursacht die Hälfte aller Penisbrüche, haben brasilianische Wissenschaftler festgestellt. Der britische Arzt und Chirurg Dr. Karan Rangarjan warnt jetzt in einem TikTok-Video: Bei dieser Sexstellung droht definitiv der Penisbruch bei ungeübten Paaren – was die Stellung so gefährlich macht und was bei einem Penisbruch passiert, sehen Sie im Video.

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Laut Studie: Die 3 gefährlichsten Sexstellungen (für Männer)

  1. Reverse-Cowgirl-Stellung (Umgekehrte Reiterstellung)
    Der Mann liegt ganz entspannt auf dem Rücken und sie setzt sich umgekehrt auf ihn, also mit dem Rücken zu ihm. So kann sie sich ebenso wie bei der normalen Reiterstellung nach Lust und Laune in ihrem Tempo bewegen - bis beide zum Höhepunkt kommen. Doch Achtung: Laut dem britischen Arzt Dr. Karan Rangarjan ist das die Stellung schlechthin, bei der der Mann einen Penisbruch erleiden kann.
  2. Reiterstellung
    Bei der Reiterstellung, bei der die Frau oben sitzt und der Mann unten liegt, kann so einiges schiefgehen. Laut der Studie, die bereits 2014 im Wissenschafts-Journal "Advances in Urology" veröffentlicht wurde, kontrolliert die Frau in der Reiterstellung die Becken-Bewegung mit ihrem gesamten Körpergewicht – wodurch das komplette Gewicht auf dem erigierten Penis lastet. Wenn der Penis während der Penetration abknickt, kann es zum sogenannten Penisbruch kommen.
  3. Hündchenstellung
    29 Prozent aller Penisfrakturen passieren, laut der Studie, beim 'Doggy'-Style, also wenn sich ein Partner auf allen Vieren befindet und der andere von hinten eindringt.
  4. Missionarsstellung
    Sie mag harmlos erscheinen, doch die klassische Missionarsstellung befindet sich auf Platz 3 der gefährlichsten Sexstellungen. 21 Prozent aller Penisbrüche passieren, laut der brasilianischen Studie, wenn ein Partner unten liegt und der andere oben.

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Was ist ein Penisbruch?

Ein Penisbruch stellt für Betroffene ein traumatisches Ereignis dar. Begleitet wird er von einem deutlich hörbaren Knacken und starken Schmerzen. Innerhalb weniger Minuten schwillt das Glied auf die zwei- bis dreifache Dicke an und verfärbt sich lila. Im Penis selbst befindet sich kein Knochen. Der "Bruch" kommt stattdessen durch ein Einreißen der Schwellkörperhaut zustande. Dadurch strömt das Blut aus dem Schwellkörper in das umliegende Gewebe und bildet einen Bluterguss, der den ganzen Penis erfasst.

Um Komplikationen zu vermeiden, sollte ein Arzt aufgesucht werden, denn eine Penisruptur muss zeitnah operiert werden. Eine andauernde Impotenz droht bei einem Penisbruch übrigens in den meisten Fällen nicht.