Michael wurde gefoltert und erwürgtSchauspieler stirbt nach brutalem Sex-Date

„Er war ein wundervoller Sohn, Bruder und Onkel!“
Über eine App lernt Schauspieler Michael Barron (38) einen Mann kennen, verabredet sich mit ihm zum Sex. Schnell diskutieren die beiden über ihre Vorlieben. Gewalt, Schmerz und sogar Folter! Rund 30 Minuten lang würgt Josh Baxter sein Date immer wieder – bis zu dessen Tod.
Täter landet nach tödlichem Sex-Date vor Gericht
Nachdem sich beiden über die App Grindr kennenlernen und austauschen, verabreden sie sich in Baxters Wohnung nördlich von Manchester (England). Während die Männer am 26. Januar 2025 Sex haben, greift der 28-Jährige zu einem Seil, würgt den Schauspieler damit – bricht ihm einen Knochen und schnürt ihm die Luftzufuhr ab. Barron erleidet einen Herzinfarkt und stirbt, Baxter landet vor Gericht.
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Dort bestreitet er laut DailyMail alle Anklagepunkte, die Staatsanwaltschaft wirft ihm Totschlag und vorsätzliche Strangulation vor. Der Engländer sei „motiviert von risikoreichen sexuellen Aktivitäten“, erklärt Staatsanwältin Anne Whyte. „Baxter zeigte keinerlei Rücksicht auf Michaels Wohlergehen und stellte stattdessen seine eigenen Interessen über die Alarmierung der Rettungsdienste,“ fügt die Polizei in einer Stellungnahme an. Der Angeklagte habe nach der Tat zudem gegoogelt: „Wenn du versehentlich jemanden durch Erwürgen beim Sex tötest, musst du dann ins Gefängnis?“ Seine Sorge wird nun Realität.
Das Gericht in Manchester verurteilt Baxter am Dienstag (24. Februar) zu einer vierjährigen Haftstrafe wegen vorsätzlicher Strangulation.
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Anzeige:Familie trauert um toten Schauspieler Michael Barron
„Der tragische Verlust von Michael hat unsere Familie zutiefst erschüttert und eine Lücke hinterlassen, die niemals gefüllt werden kann“, trauert die Familie nach dem Urteil. Er habe eine „so starke Persönlichkeit“ mit einer „ansteckenden Energie“ gehabt, sei „voller Lebensfreude, Liebe und Ehrgeiz“ gewesen.
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Michael wuchs in den 90er- und 2000er-Jahren in Irland auf – was „für einen schwulen Mann nicht einfach“ war. „Doch anstatt sich zu verstecken, lebte Michael offen und stolz zu seiner Identität. Seine Selbstakzeptanz ebnete vielen anderen in der LGBT-Community den Weg.” Auch deswegen könne die Familie trotz der so großen Trauer „nicht stolzer“ sein.
Verwendete Quellen: Greater Manchester Police, Manchester Evening News, DailyMail


