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Bremen: Mann droht mit Kampfhund, aber Pitbull will lieber schmusen

Pitbull will lieber schmusen

Nach Rauswurf aus Lokal: Mann droht mit Kampfhund

Pitbull
Der Hund sei im Gegensatz zu seinem Herrchen ausgesprochen friedlich und eher in „Kuschellaune“ gewesen, teilte die Bundespolizei am Sonntag mit. (Symbolfoto)
deutsche presse agentur

Die Aktion ging nach hinten los – vor allem fürs Herrchen: Am Samstag hatte die Bundespolizei einen 27-Jährigen aus einem Bahnhofslokal in Bremen verwiesen, mehrere Gäste hatten sich bereits beschwert, weil sein Kampfhund ohne Leine herumlief. Darüber war der Mann offenbar erbost und habe damit gedroht, seinen Pitbull auf Polizisten und Passanten zu hetzen – doch das Tier habe ganz entspannt reagiert.

Hund sei in "Kuschellaune" gewesen

Der Hund sei im Gegensatz zu seinem Herrchen ausgesprochen friedlich und eher in „Kuschellaune“ gewesen, teilte die Bundespolizei am Sonntag mit. Eine halbe Stunde später habe der Mann erneut Passanten im Hauptbahnhof belästigt und soll ihnen gedroht haben, seinen Hund einzusetzen. Nun klickten die Handschellen.

Pitbull musste „leider in einem Tierheim untergebracht werden“

Der Mann wurde später von der Wache entlassen. Wie die Bundespolizei mitteilte, musste der friedliche Pitbull „leider in einem Tierheim untergebracht werden“. Das Tier folgte brav. „Rein emotional betrachtet ist es fraglich, ob der falsche Angehörige des Duos die nächsten Tage ‘hinter Gittern’ verbringen muss“, heißt es in der Mitteilung. (dpa/rri)