Diese Autofahrerin hat es erwischt.
„Sie sind zwölf Kilometer pro Stunde zu schnell gewesen. 100 Kilometer pro Stunde waren erlaubt. Das Verwarngeld beträgt 40 Euro.“
Wie schon bei der letzten Speedweek im April nimmt die Polizei auch ab heute wieder verstärkt Temposünder ins Visier. Am einwöchigen Blitzermarathon beteiligen sich alle Bundesländer außer Bayern, Sachsen und dem Saarland. Insbesondere an Unfallschwerpunkten müssen Autofahrer mit Kontrollen rechnen.
„Man muss aber auch als Verkehrsteilnehmer damit rechnen, dass wir nicht nur zu den Aktionstagen Geschwindigkeitsmessungen durchführen, sondern täglich.“
Wer zum Beispiel innerorts 16 bis 20 Kilometer pro Stunde zu schnell fährt, muss mit einem Bußgeld von 70 Euro rechnen. Außerorts kosten 26 bis 30 Kilometer pro Stunde zu viel 150 Euro. Dazu kommt ein Punkt in Flensburg – für Wiederholungstäter sogar ein Fahrverbot.
„Der Gesetzgeber hat in den letzten Jahren die Bußgelder und die Ahndung, was Führerschein und Punkte angeht, verschärft. Wir merken aber dennoch, dass es immer wieder zu Geschwindigkeitsüberschreitungen kommt.“
Zu schnelles Fahren ist eine der häufigsten Ursachen für schwere und tödliche Unfälle. 2025 starben im Straßenverkehr mehr als 2.800 Menschen – 62 mehr als im Jahr zuvor. Diesen Trend wollen die Behörden mit Aktionen wie der Speedweek stoppen.
Verwendete Quelle: eigene RTL-Recherche