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Er entkam dem Tod zweimal

Mann überlebt erst Flugzeugabsturz und dann schweres Busunglück mit 20 Toten

03. März 2021 - 13:28 Uhr

"Ich kroch hinaus, setzte mich und sagte: 'Wieder - ich kann es nicht glauben'"

Erwin Tumiri ist ein wahrer Glückspilz! Vor sechs Jahren gehörte er zu den wenigen Überlebenden des Flugzeugunglücks des brasilianischen Fußballvereins Chapecoense. Am Dienstag überstand er ein schweres Busunglück in Bolivien mit mindestens 20 Toten und Dutzenden Verletzten.

Er hat nur leichte Verletzungen

ARCHIV - 06.12.2016, Bolivien, Cochabamba: Erwin Tumiri (M) verlässt das Krankenhaus. Ein Überlebender des Flugzeugunglücks des brasilianischen Fußballvereins Chapecoense ist dem Tod ein zweites Mal von der Schippe gesprungen. Erwin Tumiri überlebte
Archivfoto vom 6.12.2016: Erwin Tumiri verlässt das Krankenhaus in Cochabamba, Bolivien.
© dpa, Jorge Abrego, afcu lb pat

"Ich kroch hinaus, setzte mich und sagte: 'Wieder - ich kann es nicht glauben'", sagte Erwin Tumiri bolivianischen Medien zufolge. Seine Schwester Lucía erzählte, dass ihr Bruder nur leichte Verletzungen habe und zur Behandlung im Krankenhaus sei.

Nur sechs Menschen überlebten das Chapecoense-Drama

Flugzeugabsturz in Kolumbien
Das Flugzeug mit dem brasilianischen Fußballteam Chapecoense an Bord ist abgestürzt, weil ihm der Sprit ausgegangen ist. Foto: Antioquia Police/Archiv
© deutsche presse agentur

Den Berichten zufolge ist der Bolivianer regelmäßig auf der Strecke zwischen Santa Cruz in der Tiefebene im Südosten des Landes und Cochabamba im zentralen Hochland unterwegs. Er war auf dem Weg zur Arbeit, als der Bus auf der Höhe der Stadt Colomi 150 Meter in die Tiefe stürzte.

Am 28. November 2016 gehörte Tumiri zur Crew des Flugzeugs mit der Mannschaft von Chapecoense, das auf dem Weg nach Medellín zum Finalhinspiel um die Copa Sudamericana, in Kolumbien abstürzte. Er war einer von nur sechs Überlebenden der Katastrophe.

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71 Menschen kamen bei dem Unglück ums Leben, darunter fast alle Spieler sowie Betreuer, Trainer und mitreisende Journalisten.

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