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"Batman-Maske" machte Luna bekannt - bald ist das Muttermal Geschichte!

Die Zweijährige kann sich von ihrem Riesen-Leberfleck verabschieden

"Batman-Maske" machte Luna bekannt - bald ist das Muttermal Geschichte!

Die zweijährige Luna aus Florida ist ihre "Batman"-Maske schon fast los! Gemeinsam mit ihrer Mutter Carol Fenner fliegt sie regelmäßig nach Russland, um sich dort Behandlungen zu unterziehen.
Die zweijährige Luna aus Florida ist ihre "Batman"-Maske schon fast los! Gemeinsam mit ihrer Mutter Carol Fenner fliegt sie regelmäßig nach Russland, um sich dort behandeln zu lassen.
@luna.love.hope/Newsflash

Luna Tavares-Fenner aus Florida kommt mit einer "Batman-Maske" zur Welt

Anfang 2019 erblickt die kleine Luna Tavares-Fenner das Licht der Welt. Für ihre Eltern ist sie sofort etwas ganz Besonderes. Aber auch alle, die das Baby anschauen, sehen sofort etwas Auffälliges in ihrem Gesicht: Das Mädchen aus Florida hat ein riesiges, dunkles Muttermal im Gesicht, das an eine Batman-Maske erinnert und Stirn, Augen und Wangen bedeckt. Zwei Jahre später hat sich Luna vielen Operationen unterzogen. Und die Batman-Maske? Die ist so gut wie Geschichte!

Photodynamische Therapie (PDT): Luna wird in Russland behandelt

Carol Fenner und ihr Mann Thiago Tavares müssen ganz schön erstaunt gewesen sein, als sie Luna das erste Mal zu Gesicht bekommen. Schließlich sieht man ein so großes Muttermal nicht alle Tage. Ihre Tochter wird mit einem melanozytären Nävus (Leberfleck) geboren, einer Hautkrankheit, die zwar an sich harmlos ist, aber dunkle Flecken verursacht.

Weil sich aus großen, angeborenen Nävi ein Melanom, also „schwarzer Hautkrebs“ entwickeln kann und weil Familie Fenner-Tavares Angst davor hat, dass Luna eines Tages wegen ihres Aussehens gemobbt wird, entscheiden sie sich dazu, das Riesenmuttermal entfernen zu lassen. Ein russischer Chirurg wird auf Luna aufmerksam und bietet der Familie aus Florida (USA) eine Behandlungsmethode an.

Regelmäßig reist Mutter Carol mit dem Kind nach Russland, wo Luna eine photodynamische Therapie (PDT) erhält. Das ist eine schonende und vergleichsweise unkomplizierte Therapiemöglichkeit, die eingesetzt wird, um oberflächliche Hauttumore zu behandeln. Dabei werden gezielt kranke Hautzellen per Laser zerstört, während das umliegende, gesunde Gewebe verschont bleibt. Mit der PDT lassen sich bessere kosmetische Ergebnisse erzielen, eine großflächige Behandlung ist möglich und der Patient muss sich am Ende in der Regel nicht mit sichtbaren Narben herumschlagen. In den USA hätte Luna 100-mal operiert werden müssen.

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Bald erfolgen "nur noch" kosmetische Eingriffe

Insgesamt unterzieht sich Luna sechs leichten Operationen. Die russischen Ärzte schaffen es, der Zweijährigen die „Batman-Maske“ sicher zu entfernen. In einem exklusiven Interview hat Dr. Pavel Popov, der das Mädchen aus Florida behandelt, gegenüber „East2West News“ erzählt: „Luna hat bereits angefangen zu sprechen und sagt selbst: ‘Mein schwarzer Fleck ist weg. Ich bin eine Prinzessin!’“ Im neuen Jahr bekommt die Tochter von Carol Fenner eine erneute kosmetische Behandlung.

Der wichtigste, medizinische Teil der Aufgabe sei erledigt, so Krebsspezialist Popov, der laut DailyMail seit 20 Jahren photodynamische Therapien durchführt. „Das bedeutet aber nicht, dass wir die Behandlung abgeschlossen haben. Wir lassen Luna sich von der Behandlung erholen und werden dann die ästhetischen Operationen durchführen. Später wollen wir sicherstellen, dass sie sich keinerlei Sorgen um ihr Aussehen machen muss.“

Die Mediziner stellen jetzt schon klar: Durch die Entfernung des großen Nävus konnte ein potenzieller Hautkrebs bereits verhindert werden. Und Luna? Die scheint sich im Team von Popov wohlzufühlen: „Sie bringt jedes Mal ihre Puppen mit zum Termin und bittet mich dann, auch ihre Gesichter zu behandeln. Ich klebe dann ein Pflaster auf das Gesicht der Puppen. Dann ist Luna glücklich, dass auch ihre geliebten Puppen behandelt werden. Ich vermute, dass wir damit auch nochmal zeigen, dass die Behandlung nicht wehtut.“

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Die zweijährige Luna ist sichtlich glücklich

Wie die britische Zeitung weiter berichtet, ist Lunas Mutter, Carol Fenner, besonders dankbar für diese Behandlungsmethode, weil sie keine „aggressiven“ Operationen umfasst. Luna spürt keine Schmerzen und aktuell geht es ihr sehr gut. „Sie tanzt sogar schon ein paar Stunden nach den Eingriffen.“ Fast 300.000 Follower verfolgen Lunas Entwicklung auf dem Instagram-Account „luna.love.hope". Ein paar Mal wird die Familie aus Florida vermutlich noch nach Russland reisen müssen, doch die „Batman“-Transformation kann sich schon jetzt sehen lassen. (vdü)

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