Sie können Krankenrücktransport nicht bezahlen

Heftiger Badeunfall: Familie aus Bochum sitzt auf Mallorca fest

Es sollte eigentlich ein traumhafter Urlaub werden, der in einer Tragödie endete.
Es sollte eigentlich ein traumhafter Urlaub werden, der in einer Tragödie endete.
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So hatte sich die Familie aus Bochum ihren Urlaub wohl nicht vorgestellt: Eigentlich war das Paar mit dem dreijährigen Sohn auf Mallorca, um den neuen Job des Familienvaters und gleichzeitig seinen Geburtstag zu feiern. Doch aus dem wunderschönen Trip wurde am 19. Juli der wohl schlimmste Urlaub seines Lebens: Bei einem Badeunfall verletzte sich der Bochumer so schwer, dass er wohl querschnittsgelähmt bleibt. Jetzt sitzt die Familie auf der Insel fest. Der Grund ist einfach nur heftig und traurig zugleich.

Rücktransportkosten liegen bei 20.000 Euro

Nur einen Tag nach ihrer Ankunft passierte der schlimme Badeunfall: Der Familienvater soll kopfüber ins Wasser gesprungen sein. Dabei habe er wohl einen Felsen übersehen und sich schwer am Kopf verletzt. Nur aus letzter Kraft konnte sich der Mann mit den Armen an der Wasseroberfläche halten, wie eine Bekannte der Familie auf einer Spendenseite schreibt. Ein Freund und Rettungsschwimmer sollen zur Hilfe geeilt sein. Schnell sei klar geworden, dass der Verletzte kein Gefühl mehr im Körper hatte. Nun sei zu befürchten, dass er querschnittsgelähmt bleibt.

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Gerade jetzt wünscht sich die Familie, zu Hause zu sein. Doch nach Bochum können sie nicht so leicht zurück. Die Krankenversicherung übernehme keine Krankenüberführung aus dem Ausland. Die Rücktransportkosten liegen laut der Bekannten bei etwa 20.000 Euro. Geld, was die Familie nicht hat und unbedingt braucht, um zurück nach Deutschland zu kommen.

Vor drei Tagen habe der verletzte Mann einen Luftröhrenschnitt bekommen und könne laut der Bekannten transportiert werden, sobald genug Spenden zusammengekommen sind. (gsc)