Sauber und sanft

Babypflege: Worauf Sie beim Pflegen des Babys achten sollten

Rundum sauber, gesund und munter: Das sollten Sie für eine sanfte Babypflege beachten.
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23. Oktober 2020 - 15:48 Uhr

Baby-Pflegeprodukte: Was braucht man wirklich?

Puder und Creme, Babyöl und vieles mehr: Brauchen Sie das alles wirklich? Die Pflege für Babys Haut sollte nicht auf zu viele Fremdstoffe bauen. Besser ist eine möglichst milde Behandlung ohne Zusatzmittel.

Das Baby waschen - mit oder ohne Badezusatz?

Wenn es um die schonende Hautpflege Ihres Lieblings geht, sollten Sie klares, warmes Wasser verwenden. Eine gesunde Babyhaut benötigt keinen Zusatz; durch Seife wird die Haut sogar schneller empfindlich. Lediglich ein milder Badezusatz mit einem pH-Wert von 5,5 darf ins Wasser. Bei sehr trockener Haut hilft ein wenig Weizenkeimöl, ein Badeöl ist jedoch meist nicht nötig.

Auch Kopf und Haare brauchen nur selten ein Babyshampoo. Bei Shampoos sollten Sie unbedingt auf die Inhaltsstoffe achten. Meistens reicht es jedoch aus, den Kopf vorsichtig mit dem Waschlappen zu säubern.

Worauf müssen Sie bei Babys Pflege besonders achten?

Oft reicht eine Katzenwäsche aus, denn Babys werden in der Regel nicht jeden Tag schmutzig. Mit einem befeuchteten Waschlappen fahren Sie sanft über die Körperhaut. Wenn diese schnell austrocknet, hilft eine milde Babycreme, die auch im Anschluss an das Baden zum Einsatz kommen kann.

Wichtige Stellen beim Waschen sind die Hautfalten, die sich an Hals, Achseln und Leistenbeuge befinden. Hier können sich leicht Verschmutzungen festsetzen. Zudem dürfen Sie nicht die Finger und Zehen vergessen. Zuletzt sind der Babypopo und der Genitalbereich an der Reihe.

Was tun bei einem wunden Babypo?

Wenn Sie Ihr Baby waschen, sehen Sie gleich, ob der Po wund ist. Das kann durch einen verspäteten Windelwechsel passieren oder durch falsche Reinigung. Öltücher sind hier hilfreich, wenn Sie unterwegs sind. Ansonsten waschen Sie den Babypo mit fließendem, warmem Wasser ab.

Eine Ruhepause ohne Windel lässt etwas Luft an die Haut und begünstigt die Heilung. Als Pflege für Babys Haut eignet sich eine Ringelblumensalbe. Wenn es zur Knötchenbildung oder zu einer Pilzinfektion kommt, hilft der Kinderarzt weiter und verschreibt ein linderndes Präparat.

Ein paar detaillierte Tipps für Babys Pflege

Babyhaut ist dünn und empfindlich. Im Allgemeinen reicht ein Bad pro Woche aus, gegebenenfalls können Sie Ihren Nachwuchs auch ein zweites Mal baden. Zu häufiges und zu langes Baden kann den Schutzfilm der Haut beeinträchtigen. Das Badewasser sollte etwa 36 Grad warm sein. Ein Badethermometer kann helfen, die perfekte Temperatur zu finden. Beim Säubern von Nase und Ohren heißt es ebenfalls: behutsam vorgehen. Hier hilft ein Wattestäbchen, das Sie jedoch nur vorsichtig benutzen sollten. Ins Innere des Ohres darf das Stäbchen nicht hinein, denn hier kommt es schnell zu Verletzungen.

Ab wann darf das Baby baden?

Bei der Pflege des Babynabels ist Vorsicht geraten. In den Tagen nach der Geburt sollten Sie das Baby auf keinen Fall baden, denn der Nabel heilt noch ab. In diesem Zeitraum ist das Risiko einer Infektion sehr groß. Erst nach zehn bis 14 Tagen, wenn der Nabel zugeheilt ist, darf das Kind in die Babybadewanne. Wie lange das Bad dauert, richtet sich nach dem Alter des Kindes. Am Anfang sollten Sie die Badezeit auf etwa zehn Minuten begrenzen, später können Sie die Zeit erhöhen.

Hautpflege für das Baby – ist eine Creme nötig?

Bei der Hautpflege für Ihren Nachwuchs sollten Sie sich überlegen, ob in diesem Zusammenhang eine Creme von Nöten ist. Grundsätzlich braucht Ihr Kind eine solche Babycreme nur dann, wenn die Haut sehr trocken ist. Allerdings ist es wichtig, dass die Haut vor dem Anziehen gut trocknet. Eventuell hilft eine milde Pflegemilch.

Renommierte Hersteller von Pflegeprodukten für Babys achten auf die richtige Zusammensetzung und milde Inhaltsstoffe. Für die Winterzeit eignet sich auch ein Babyöl oder eine spezielle Salbe, die die empfindliche Haut vor der Kälte schützt. So fühlt sich das Baby wohl.