Mysteriöser Unfall in Duisburg
Ausgebranntes Auto mit Leiche: Bringen Blutspuren endlich Klarheit?
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Der mysteriöse Fall einer verkohlten Leiche auf dem Fahrersitz eines ausgebrannten Autos in Duisburg wird immer seltsamer. In der Nähe der Duisburger Wasserskianlage war ein Spaziergänger an Weihnachten auf ein rätselhaftes Szenario gestoßen: Wenige Meter neben dem ausgebrannten Wrack stand ein zweites Auto, das offenkundig frontal mit einem Baum kollidiert war.
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Polizei: Toter könnte Halter beider Wagen sein
Nun gab die Polizei bekannt, dass beide Autos ein und demselben Halter gehören. Der sei immer noch nicht zu erreichen gewesen und die Leiche weiterhin nicht identifiziert. Im roten Audi seien jedoch Blutspuren gefunden worden. Diese sollen nun analysiert werden – womöglich sei der spätere Tote zunächst mit dem Audi und dann mit dem Citroën gefahren. Ein DNA-Vergleich werde noch eine Weile in Anspruch nehmen. Die Polizei schloss nicht aus, dass es sich bei dem Toten um den Halter beider Wagen handeln könnte.
Ein Verkehrsunfallteam sei damit beschäftigt, die auffälligen Reifenspuren auszuwerten, die vor Ort gefunden wurden. Das Geschehen muss sich in der Nacht des ersten Weihnachtsfeiertages abgespielt haben.
Duisburg: Polizei sucht weiter Zeugen
Die Polizei sucht weiter Zeugen, die den Fahrzeugbrand gesehen oder andere verdächtige Beobachtungen gemacht haben, etwa auffällig fahrende Autos. Wohnbebauung gibt es an der Stelle nicht. Es handelt sich zudem um eine Sackgasse. „Wir schließen derzeit nichts aus“, sagte eine Polizeisprecherin.
Martin Mende, Sprecher der Duisburger Staatsanwaltschaft zu RTL: „Wir haben verschiedene Arbeitshypothesen, die wir verfolgen. Es könnte sein, dass nur eine Person an dem Geschehen ob als Unfall oder Suizid beteiligt war. Es könnten aber auch mehrere Personen sein. Wir haben alle Ermittlungen veranlasst, die sowohl die eine als auch die andere Arbeitshypothese am Ende entweder bestätigen oder entkräften können.“