Die Radfords-Kids dürfen nach dem Corona-Lockdown wieder in die Schule

22 Kinder! So läuft der Morgen in der XXL-Familie ab

Radford Familie
Die Radford-Familie bei einem Fotoshooting am 30.07.2019.
David Parry, picture alliance, PA Wire

Der ganz normale morgendliche Wahnsinn

Aufstehen, Frühstück machen, Zähneputzen, anziehen und ab in die Schule oder in die Kita - Eltern wissen, wie anstrengend diese morgendliche Routine mit Kindern sein kann. Nur: In der Regel sind es ein bis drei Kinder, die so versorgt werden müssen. Was aber, wenn es gleich 22 Kinder sind? Für die berühmte britische XXL-Familie der Radfords ist das der ganz normale morgendliche Wahnsinn. Wie es morgens bei den Radfords zugeht, verriet die Familie jetzt in einer neuen Folge von "22 Kids & counting" und der englischen Tageszeitung The Sun.

Sue und Noel freuen sich über Normalität für die Kinder

Auch in Großbritannien konnten Kinder nach einer durch Corona bedingten längeren Abstinenz endlich wieder in die Schulen zurückkehren. Und obwohl es einen viel größeren morgendlichen Aufwand bedeutet, die Kinder, die noch zur Schule gehen, morgens zu versorgen und aus dem Haus zu bringen, freut sich Sue Radford (45) sehr, dass es für die Kinder endlich wieder losgeht: "Ich denke, es ist schön für sie, wieder Normalität in ihr Leben zu bekommen", sagt sie. "Sie brauchen ihre Freunde und ihre Schulbildung, sie brauchen ihre Routine zurück."

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Vier Liter Milch, zwei Großpackungen Müsli - 10 von 22 gehen zur Schule

Sue Radford hat zusammen mit ihrem Mann Noel (50) insgesamt 22 Kinder. Das Paar aus Morecambe hat dabei acht Kinder in der Schule und zwei davon im College. Im September wird Max (12), bei dem kürzlich Autismus diagnostiziert wurde, in die weiterführende Schule gehen. Zusammen gehen die Kinder auf vier verschiedene Schulen. Nachdem sich die Kinder dann durch vier Liter Milch und zwei Schachteln Müsli gefuttert haben, werden sie zu den verschiedenen Schulen gefahren, um sechs Stunden später von Mama und Papa wieder abgeholt zu werden.

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Viel Geld für Uniformen und die "gefürchtete Schuhrechnung"

Natürlich sind Sue und Noel immer mit einer ungewöhnlich großen Uniformrechnung konfrontiert - denn in England herrscht fast überall eine Uniform-Pflicht an den Schulen. In der Sendung sagt Sue: "Wir müssen die Uniformen aussortieren, die wir einmal im Jahr bekommen, und dann ist da noch die gefürchtete Schuhrechnung." Noel sagt, dass es ihnen sehr wichtig ist, ihren Kindern keine gebrauchten Sachen zu geben. "Manchmal kann man ein Sportzeug wiederverwenden, weil es ihnen noch vom Vorjahr passt", erzählt er, "aber definitiv nicht die Uniformen, die werden einfach ein bisschen schäbig."

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Im Lockdown war es vor allem für die Jüngsten hart

Die XXL-Familie hat sich für ihren Alltag immer stark auf Routinen verlassen. Aber vor allem die jüngeren Kinder hatten es im Lockdown sehr schwer. "Wir werden oft gefragt, 'wie schafft ihr es, eine so große Familie zu führen?'", erzählt Noel. "Und normalerweise ist es die Routine, die es möglich macht. Aber die gab es nicht im Lockdown." Sie klammerten sich an Strohhalme, versuchten, sich Dinge auszudenken, mit denen die Kinder beschäftigt werden konnten.

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Das sind die Radfords!

Die viel beschäftigten Eltern, die sich mit einer Bäckerei selbst versorgen und nicht auf Sozialleistungen angewiesen sind, haben derzeit 19 ihrer Kinder unter ihrem Dach wohnen.
Dazu gehört Millie (19) die nach der Geburt ihres ersten Kindes Ophelia im September noch zu Hause ist. Die anderen Kinder, die im Haus leben, sind Chloe (25), Jack (23), Daniel (21), Luke (20), Millie (19), Katie (18), James (17), Ellie (15), Aimee (14), Josh (13), Max (12), Tillie (10), Oscar (9), Casper (8), Hallie (5), Phoebe (4), Archie (3), Bonnie (2) und Heidie, die während des Lockdowns am 3. April geboren wurde. Inzwischen sind ihre ältesten Kinder Chris (31), und Sophie (26), aus dem Nest geflogen, obwohl sie häufig in den Videos und Fotos der Familie zu sehen sind. Traurigerweise wurde das 17. Kind des Paares, Alfie, am 6. Juli 2014 tot geboren.