So viel Niederschlag fehlt uns jetzt!Raus aus der Trockenheit - lässt der Lenz es doch noch regnen?

Dürresommer droht: Hoffnung auf Regen und Wetterumschwung!
In Sachen Trockenheit geht es ans Eingemachte und wenn jetzt nichts passiert in Sachen Regen, dann rutschen wir möglicherweise in einen ausgemachten Dürresommer. Doch es gibt Grund zur Hoffnung. Denn die Wettercomputer arbeiten am Wetterwechsel.
So viel Regen fehlt Deutschland inzwischen
Das Loch in der Regenbilanz ist krass! Aktuell sind nämlich im Frühling mit knapp 60 Litern pro Quadratmeter im bundesweiten Schnitt nur gut 30 Prozent des normalen Niederschlags gefallen. Wobei ebenfalls wichtig ist, dass die trockensten Regionen seit Anfang März nicht einmal 20, teils noch nicht mal mehr als 10 Liter Regen pro Quadratmeter abbekommen haben. Um am Ende des Frühjahrs eine ausgeglichene Niederschlagsbilanz zu haben, müssten in der Fläche im Schnitt noch um die 120 Liter je Quadratmeter fallen.
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Umstellung bringt Hoffnungsschimmer
Waren zum Wochenanfang bei den Wettermodellen die trockenen Prognosen noch in der Überzahl, so hat sich das Blatt inzwischen drastisch gewendet. Nahezu alle Vorhersagen spekulieren auf eine nachhaltige Umstellung der Wetterlage und damit auf Regen. Endlich!
Ob’s am Ende tatsächlich für die fehlenden 120 Liter im Deutschlandmittel bis Ende Mai und damit zum Frühlingsende reicht, ist äußerst fraglich. Und zugegebenermaßen wäre das auch ein geballte Wasserladung. Aber: Inzwischen sind doch ganz ansehnliche Regenmengen in den Vorhersagen. Deutschlandweit wären demnach um die 20 bis 50, in Spitzen stellenweise vielleicht bis um die 100 Liter je Quadratmeter nicht auszuschließen.
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Schauer, Gewitter, Unwetter - was kommt da auf uns zu?
Bis einschließlich kommende Woche Dienstag erwarten wir zunächst einmal in der Osthälfte ab und an Regengüsse, die auch mit Blitz und Donner einhergehen können. Dabei sind noch keine allzu großen Mengen zu erwarten.
Ändern dürfte sich das ab Mitte nächster Woche, wenn von Spanien über Frankreich ein Tief mit feuchtwarmer Sommerluft nachrückt. Damit wird es erst wärmer mit Spitzen bis über 25 Grad, bevor es krachen kann. Leider sind auch Unwetter bei einer solchen Entwicklung denkbar. Genaue Prognosen sind jedoch noch nicht möglich - wir bleiben aber für euch dran.
Dürre-Check und die wichtigsten Fakten
Aktuell ist die Niederschlagsbilanz im Frühling mit nur 30 Prozent des Normalwerts alarmierend niedrig.
Um eine ausgeglichene Niederschlagsbilanz bis Ende Mai zu erreichen, fehlen noch etwa 120 Liter pro Quadratmeter.
Wettermodelle zeigen eine mögliche Umstellung der Wetterlage mit Regen in Aussicht.
Prognosen deuten auf Regenmengen von 20 bis 50 Litern, möglicherweise bis zu 100 Litern in Spitzenregionen bis zum Monatsende hin.
Ab Mitte nächster Woche könnten gewittrige Regengüsse mit Unwettergefahr aufkommen.


