Wieder ein schnappender Wels?Schwimmerin (75) in bayerischem See von Fisch gebissen

Aus der Tiefe schnappt plötzlich etwas nach ihr!
Eine Frau (75) ist beim Schwimmen im Guggenberger See bei Neutraubling (Bayern) leicht verletzt worden. Offenbar wurde sie von einem Fisch ins Bein gebissen. Die Polizei geht davon aus, dass es sich dabei um einen Wels handelt.
Rettungsdienst versorgt Frau am Ufer
Im Wasser nähert sich etwas und beißt unerwartet zu – eine unheimliche Vorstellung und vor allem ein großer Schreck. Für eine Frau aus Bayern geht die Begegnung mit einem Fisch zumindest glimpflich aus. Das Tier hat sie am Guggenberger See ins Bein gebissen. Am Ufer wird die Frau durch den Rettungsdienst versorgt. Der Biss ist nicht so schlimm, dass er im Krankenhaus behandelt werden muss.
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Im Video: Schreckmoment unter Wasser
Fische wollen Nachwuchs schützen
Der Fall weckt Erinnerungen an einen Fischangriff am Brombachsee vor etwa einem Jahr. Damals hatte ein etwa zwei Meter langer Wels für Aufsehen gesorgt, der Badende in einem See in Mittelfranken attackierte und verletzte. Der „Killer-Waller” war wohl laut Fachleuten ein Fisch-Vater, der seinen Nachwuchs schützen wollte. Das Tier wurde wegen Sicherheitsbedenken getötet.
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In einem Präventionshinweis der Polizei heißt es, dass Welse während der Laichzeit aggressiver auf Schwimmer reagieren können. Dann legten die Tiere in flachen und ruhigen Gewässerabschnitten ihre Eier ab und verteidigten gegebenenfalls ihre Gelege. Laut Landesfischereiverband dauert die Laichzeit bei Welsen von April bis Juli. (okr)
Verwendete Quellen: dpa


