Offene Worte auf der WiesnVerena Kerth: Ein Kind mit dem schwulen besten Freund?

Verena Kerth auf dem Oktoberfest in München.
Verena Kerth auf dem Oktoberfest in München.
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Die Moderatorin Verena Kerth macht sich Gedanken über ein eigenes Kind. Als möglichen Vater hat sie einen ganz bestimmten Mann im Blick, den sie seit rund 20 Jahren kennt. Doch die Zeit drängt.

Verena Kerth (45) spielt mit dem Gedanken, Mutter zu werden. Im Gespräch mit der "Abendzeitung" vor den Wildstuben auf dem Oktoberfest sprach die Moderatorin offen über ihren Kinderwunsch, den sie seit zwei Jahren immer stärker spürt.

"Habe ich im Leben etwas verpasst?", fragte Kerth und dachte dabei vor allem an ein Leben als Mutter. "Ich hatte während meiner Karriere nie einen unbändigen Baby-Wunsch. Aber seit rund zwei Jahren ist er präsenter da."

Reto Hanselmann als möglicher Vater

In den Gedanken über eine mögliche Familie spielt Kerths bester Freund Reto Hanselmann eine wichtige Rolle. Die beiden kennen sich seit rund 20 Jahren und spielen verschiedene Optionen durch.

Kerth: "Seit zwei Jahren spreche ich immer wieder mit Reto darüber. Wir unterhalten uns über die verschiedensten Möglichkeiten. Auf Reto kann ich mich immer verlassen. Er ist verbindlich, anständig und blitzgescheit. Er wäre ein super Vater. Gerade in der heutigen Zeit, in der jede zweite Ehe scheitert, ist doch ein Baby mit dem schwulen besten Freund eine ideale Möglichkeit. Außerdem wäre ich nie eine alleinerziehende Mutter und wir wären finanziell abgesichert."

Hanselmann selbst kann sich das offenbar ebenfalls vorstellen. Der 45-jährige Schweizer ist seit acht Jahren mit einem Unternehmer verheiratet. Das Paar hat keine Kinder.

Auch er spricht offen über den möglichen gemeinsamen Kinderwunsch. "Für mich war immer klar: Wenn ich ein Kind haben wollte, dann nur mit einer lieben Freundin zusammen, die den Wunsch auch hat. Verena weiß, dass es bei uns gut passen würde. Auch ich bin jetzt 45. Viel Zeit bleibt nicht mehr."

"Allerhöchste Eisenbahn"

Dass sie sich heute mit dem Thema beschäftigt, hängt für Kerth auch mit ihrem Alter zusammen. "Ich bin dieses Jahr 45 Jahre alt geworden. Seien wir doch ehrlich: Es wäre jetzt allerhöchste Eisenbahn und der wohl letztmögliche Zeitpunkt."

Eine Möglichkeit, sich mehr Zeit zu verschaffen, hat Kerth nach eigener Aussage nicht genutzt. Sie ließ sich bislang keine Eizellen entnehmen und einfrieren. Heute bedauert sie diese Entscheidung: "Heute bedaure ich es sehr. Jetzt ist der Zug abgefahren."