Ende der Wiesn-Gaudi!Oktoberfest-Schock! Mann bricht sich den Arm beim Armdrücken

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Wiesn-Sanitäter kümmerten sich um den Berliner Pechvogel (Symbolbild).
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Pech für einen Berliner in München: Beim Oktoberfest-Auftakt tritt der 25-Jährige zum Armdrücken an. Doch das Kräftemessen endet für den Mann aus der Bundeshauptstadt mit einem gebrochenen Arm.

Arm dran, weil sein Arm schwächer war, ist nun ein Berliner Wiesn-Gast. Der 25-jährige Hauptstädter zog beim Armdrücken auf dem Oktoberfest den Kürzeren und brach sich dabei den Arm, wie die Wiesn-Sanitäter der Aicher Ambulanz mitteilten.

„Aktuell kümmern wir uns im Akutraum um den armen Kerl“, teilte das Aicher-Team mit – und verwies auf das Fußballergebnis vom Vortag: „Gestern sieben Gegentore gegen die Bayern, heute ein Armbruch auf der Wiesn: Für Berlin läuft’s in München gerade nicht rund.“ Der FC Bayern hatte am Vorabend des Oktoberfest-Beginns dem 1. FC Union Berlin mit einem 7:0 kräftig eingeschenkt. Der Wechsel der Sportart auf dem Oktoberfest habe leider keine Trendwende gebracht, schrieb das Aicher-Team weiter. „Wir wünschen gute Besserung! Für die nächste Revanche empfehlen wir nur Daumen drücken.“

Der Sanitätsdienst der Wiesn meldete bereits vor dem Anstich erste Einsätze: Bis zum Mittag habe man bereits rund 50 Patientinnen und Patienten versorgt, so die Aicher Ambulanz. Die Ersten hatten schon in den frühen Morgenstunden noch im Dunkeln an den Zäunen rund um die Wiesn ausgeharrt. Die erste Alkoholvergiftung mussten die Wiesn-Sanitäter gegen 15.45 Uhr behandeln: Ein 19-Jähriger musste mit der Trage geholt werden. Oft gab es den ersten Alkoholfall viel früher - manchmal sogar vor dem Beginn des Bierausschanks.

Nachdem es im Vorjahr am zweiten Samstag auf der überfüllten Wiesn zu gefährlichen Situationen gekommen war, wurde das Sicherheitskonzept nachgeschärft. Von einer neuen Koordinierungsstelle auf dem Gelände aus sollen die Besucherströme auf dem Festgelände beobachtet, bewertet und bei Bedarf gesteuert werden. Das 191. Oktoberfest dauert bis zum 4. Oktober, jährlich kommen mehr als sechs Millionen Besucher auf das Volksfest, das als größtes der Welt gilt.

Verwendete Quellen: jpe/dpa