Unterhalts-Zoff eskaliertBeckers Uhr bei öffentlichem Auftritt gepfändet: Das sagen die Anwälte von Lilly und Boris

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Während eines Auftritts kam plötzlich der Gerichtsvollzieher, um bei Boris Becker eine Taschenpfändung durchzuführen.
IMAGO/Sven Simon / IMAGO/Frank Hoermann/SVEN SIMON
von Christina Kouroutos, Lena Janssen und Rouven Schroth

Taschenpfändung statt Tennis-Glanz?!
Kurz vor einem Auftritt von Boris Becker wird seine Armbanduhr gepfändet – ausgelöst von Ex-Frau Lilly, die für Sohn Amadeus rund 415.000 Euro rückständigen Unterhalt einklagen lässt. Ihr Anwalt fordert bei RTL, Boris solle „gerichtliche Entscheidungen respektieren und damit beginnen, seine erhebliche Schuld zu tilgen“, während Beckers Seite von „sinnlosen Zwangsvollstreckungsmaßnahmen in der Öffentlichkeit“ spricht und Lilly vorwirft, eigene Interessen über das Wohl des gemeinsamen Sohnes zu stellen. Bunte berichtete zuerst über die Taschenpfändung durch einen Gerichtsvollzieher während einer Veranstaltung.

Unterhaltsstreit um Amadeus: Lilly lässt Boris’ Uhr pfänden – beide Seiten mit harten Vorwürfen

Gerichtsvollzieher und Polizei sollen Boris Becker kurz vor einem Interview auf einer Bühne in Bad Honnef gestoppt haben. Laut Bild-Informationen sollen sie seine Armbanduhr mitgenommen haben. Hintergrund der Aktion soll ein Unterhaltszoff um Sohn Amadeus sein. „Wir waren bei der Pfändung nicht anwesend und können deshalb nicht bestätigen oder dementieren, ob die Pfändung sich so zugetragen hat. Aber Tatsache ist, dass es eine Taschenpfändung gab, bei der eine Armbanduhr gepfändet wurde”, teilt Lillys Anwalt Dr. Michael Scheele RTL in einem schriftlichen Statement mit.

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Grundlage sei ein Urteil aus London, nach dem Boris seit Jahren 8.000 Pfund (9200 Euro) im Monat für Amadeus zahlen müsse – plus inzwischen aufgelaufene Rückstände. Lillys Anwalt teilt mit, Becker solle „gerichtliche Entscheidungen respektieren und damit beginnen, seine erhebliche Schuld zu tilgen“ und kündigt an, alle möglichen Pfändungsmaßnahmen weiter voranzutreiben.

Aus dem Becker-Lager klingt es ganz anders. Medienanwalt Christian-Oliver Moser nennt in einer Mitteilung an RTL „sinnlose Zwangsvollstreckungsmaßnahmen in der Öffentlichkeit“, die seiner Meinung nach „sicherlich kurzfristig gerichtlich gestoppt werden“. Statt ums Kindeswohl gehe es Lilly um „ureigene Interessen“, obwohl Boris ein „großzügiges Vergleichsangebot“ gemacht habe – 8.000 Euro im Monat plus 100.000 Euro auf einen Schlag.

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Fest steht: Juristisch ist der Unterhalt weiter nicht endgültig geklärt, emotional ist der Rosenkrieg längst auf dem Center Court angekommen – und mittendrin steht Amadeus, um den beide Seiten öffentlich kämpfen.

Verwendete Quellen: Bunte, Bild, eigene RTL-Recherche